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Heiter, weil wolkig: Die Cloud kann den digitalen Kulturwandel in Unternehmen fördern (Foto: GettyImages/Gremlin)
Cloud LEAD 03/18 Unternehmenskultur

Zusammen mehr erreichen: Wie die Cloud den digitalen Kulturwandel fördert

Digitalisierung beginnt von innen. Tools und Arbeitsweisen sind für einen Kulturwandel essenziell; die Cloud ist dafür eines der besten Beispiele.

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Die Unternehmenslandschaft befindet sich im Umbruch: Die Digitalisierung wälzt etablierte Geschäftsmodelle um und verändert immer rascher ganze Branchen. So sind beispielsweise seit dem Jahr 2000 aufgrund des digitalen Wandels in den USA 52 Prozent der Firmen aus der Liste der größten 500 Unternehmen verschwunden. Wir beobachten einen unaufhaltsamen Kulturwandel: Neue Berufsfelder entstehen, Prozesse werden automatisiert und die Art, wie wir arbeiten, wandelt sich grundlegend.

Das Digitale ist gelernt und inzwischen Gewohnheit, das Smartphone unser ständiger Begleiter. Ohne Zweifel haben Computer und E-Mail unsere Kommunikation und Arbeitsweise revolutioniert. Gleichwohl gibt es in vielen Firmen wenig echte Bewegung auf dem Weg zur Digitalisierung: Wichtige Informationen und Dateien verharren in getrennten Silos und stehen Mitarbeitern nicht zur Verfügung. Eine unübersichtliche Anzahl von Dokumentversionen sowie komplizierte Ablagestrukturen machen die Zusammenarbeit unattraktiv.

Es braucht einen "New Way of Work"

Um weiterhin erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen, müssen Firmen den digitalen Kulturwandel aktiv mitgestalten. Ihre Innovationskraft kann nur gestärkt werden, indem das kreative Potenzial jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters besser ausgeschöpft wird.

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Informationsflüsse müssen vereinfacht und das oftmals spontane gemeinsame Arbeiten gefördert werden. Dies funktioniert nur mit neuen, agilen Arbeitsweisen, mit denen Ideen rasch entworfen und weiterentwickelt werden können. Ein „New Way of Work“-Projekt unterstützt diese Entwicklungen am modernen Arbeitsplatz und fördert sie aktiv. Die Einführung neuer Instrumente, die spezifisch für ein besseres Miteinander entwickelt wurden, leitet den notwendigen Kulturwandel in der Organisation ein.

Die Cloud fördert den digitalen Kulturwandel

Unabhängig von Ort und Endgerät ist der Zugriff auf alle relevanten Daten in der Cloud jederzeit möglich. Der mobile Arbeitsplatz wird zur Realität, ohne vorher Aufwand in die Installation zusätzlicher Software, eines Fernzugriffs auf das Firmennetzwerk oder in die Aktualisierung von Lizenzen zu stecken. Darüber hinaus sind viele Angestellte aus ihrem privaten Alltag bereits daran gewöhnt, mit cloud-basierten Tools wie Speicherlösungen oder E-Mail im Browser umzugehen.

Neben der Mobilität haben Cloud-Anwendungen in Unternehmen einen weiteren Vorteil, der zudem klar messbar ist. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbringen pro Woche bis zu acht Stunden mit dem Suchen und Zusammentragen von Informationen statt mit ihren eigentlichen Aufgaben. Wenn wir uns fragen, wie die digitale Zukunft unserer Arbeit aussehen könnte, liegt ein enormes Optimierungspotenzial genau darin.

Reine Organisationsarbeiten sollten vereinfacht und dadurch beschleunigt werden. Unser IT-Arbeitsplatz, der längst über alle notwendigen Daten verfügt, soll uns bei administrativen Aufgaben, beim Auswerten von Daten und beim Beantworten von Fragen aktiv unterstützen. Das gibt uns wertvolle Zeit zurück, die wir der kreativen und inhaltlichen Arbeit widmen können. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, eingebaut in die täglich eingesetzten Tools, sind der Schlüssel hierzu.

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Auch Meetings erhalten durch die Cloud neue Dimensionen. Videokonferenzen können schnell und unkompliziert jederzeit und von jedem Ort aus organisiert, weitere Teilnehmer mit wenigen Klicks hinzu geholt werden. Zudem vereinfacht die Ausführung im Browser die technische Komponente – zusätzliche Programme sind nicht notwendig. Auf diese Weise führen Videokonferenzen Kollegen von mehreren Standorten zusammen, damit sie gemeinsam produktiv und gestalterisch tätig sind. Protokolle dieser Meetings lassen sich dann gemeinsam erstellen. Simultan und in Echtzeit an einem gemeinsamen Dokument zu arbeiten heißt, dass alle Teammitglieder gleichzeitig ihre Gedanken festhalten können. So verschwinden gute Vorschläge nicht im Meetingsumpf. Kollaborative Arbeit gibt also jeder Idee einen Raum zum Wachsen. Das bedeutet mehr Innovationen und schnellere Ergebnisse.

Ein anschauliches Beispiel: das Marktforschungsunternehmen Nielsen. Über Landesgrenzen und Zeitzonen hinweg werden hier über die Cloud gemeinsam Projekte bearbeitet und Prozesse optimiert. Das kollaborative Arbeiten lässt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren, dass sie Teil eines effizienten Miteinanders sind. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der 56.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stieg weltweit.

Darüber hinaus sehen wir, dass alle im Unternehmen untereinander lösungsorientierter, verantwortungsvoller und selbstbewusster Probleme angehen. Hier entsteht der strategische Vorteil für Unternehmen, dass Mitarbeiter gemeinsam Ideen und Strategien schneller als jemals zuvor entwickeln und umsetzen. Mit kollaborativen Tools in der Cloud rücken Kollegen näher zusammen und kreative Ressourcen werden geweckt. Diesen Kulturwandel müssen Unternehmen jetzt anstoßen. Denn Digitalisierung beginnt von innen.

Zum Autor: Pascal Specht-Keller arbeitet seit 2012 bei Google im Bereich Unternehmenslösungen. Er verantwortet G Suite-Großkunden in der DACH-Region. Vor Google war er Bereichsleiter bei einer Technologieberatung. Specht-Keller hält einen Master-Abschluss in Informatik von der ETH Zürich und einen MBA von der Kellogg School of Management in Chicago.

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