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Zero Latency Duoback Street
Die Welt retten vor der Zombie-Apokalypse in VR (Bild: Zero Latency)
VR Virtual Reality Gaming

Zombie-Apokalypse: In virtueller Realität die Welt retten

Im Gewerbepark Neufahrn am Rande Münchens befindet sich die VR-Spielehalle Zero Latency. LEAD-Redakteurin Nadia Riaz hat sich dort zum ersten Mal in eine virtuelle Welt begeben und berichtet, ob die Spielhalle etwas taugt.

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Der 200 Quadratmeter große Raum von Zero Latency sieht auf den ersten Blick ziemlich öde aus. Dass dort gleich eine Zombie-Apokalypse ausbrechen soll, kann man sich als Gaming-Anfänger und jemand, der vorher noch nie Virtual Reality ausprobiert hat, gar nicht wirklich vorstellen.

Seit März befindet sich im Gewerbepark Neufahrn in Freising, Nähe München, die erste deutsche VR-Arcade von Zero Latency. Weltweit gibt es schon 38 Anlagen. Die einzelnen Zero-Latency-Hallen sind alle miteinander vernetzt: Wer sich in München ein Profil anlegt, könnte auch in Las Vegas mit diesem weiterzocken.

Jeder Spieler trägt einen acht Kilo schweren Rucksack, Kopfhörer und natürlich eine VR-Brille. Die ganze Ausrüstung kostet ungefähr so viel wie ein Kleinwagen. Bedenkt man das, kommt einem der Eintrittspreis von 39 Euro pro Spiel vielleicht nicht ganz so viel vor. Maximal acht Spieler nehmen an einem Game teil.

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    LEAD-Redakteurin Nadia Riaz in Action (Bilder: Nadia Riaz)
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    Zu wenige Headshots auf Zombies - deswegen gibt es nur den letzten Platz.

Grenzenlose Abenteuer in surrealen Welten

Los geht's. Mit dem Rucksack-PC werden die VR-Brillen verkabelt, sodass man sich frei im Raum bewegen kann. Die Halle von Zero Latency ist ausgestattet mit etwa 60 Sensoren und Kameras. Sie tracken jede Bewegung mit den zwei Leuchtkugeln an der Brille und an der Pistole. Setzt man sie sich auf, startet das Team von Zero Latency das Spiel und ich lande nur nach wenigen Sekunden in der dunklen und surrealen Welt.

Es gibt Spiele im Koop-Modus und welche, in denen man gegeneinander antritt. Über die Mikrofone kann man sich mit den anderen Mitspielern unterhalten und erreicht bei Problemen auch das Team von Zero Latency, das alle Spiele live über Bildschirme mitverfolgt. In "Zombie Survival" zum Beispiel geht es darum, den Angriff der Unmenschen zu überleben. Man arbeitet als Team zusammen, um die Schwärme unbarmherziger Zombies abzuwehren, defensive Barrieren wiederaufzubauen und zu hoffen, dass man lange genug überleben kann, bis Hilfe kommt. Also: Nichts für schwache Nerven!

Eine gute Abwechslung zu Laser Tag, Paintball oder Escape Room

Weniger gruselig aber trotzdem lustig ist das Spiel Engineerium. Jeder, der zum ersten Mal VR ausprobiert oder generell nicht so häufig durch die VR-Brille blickt, stellt bereits nach wenigen Minuten fest, wie verwirrend Virtual Reality sein kann. Bei Engineerium muss man in einer außerirdischen Unterwasserwelt der Schwerkraft trotzen und verdrehte Rätsel lösen. Es ist mir zwar bewusst, dass ich mich in Wirklichkeit in einer Halle auf normalem Boden befinde - trotzdem gerate ich schnell aus der Balance und befürchte, ins Wasser zu stürzen. Mein Fazit: Das Spiel eignet sich ideal für erste VR-Erlebnisse.

Bei Zero Latency kann man auch Huxley 1 und 2 spielen. Das ist ein Room Escape Game in der virtuellen Realität. Wie auch bei normalen Escape Rooms muss man gemeinsam Rätsel und Aufgaben lösen.

Insgesamt erwartet einen ein spannendes VR-Erlebnis mit Freunden. Für alle, die sowieso regelmäßig Laser Tag oder Paintball spielen gehen und verschiedene Escape Rooms ausprobieren, ist die VR-Entertainment-Halle in München einen Besuch wert - auch wenn es ein ganz schön teures Vergnügen ist. Die Preise unterscheiden sich aber von den anderen VR-Anlagen weltweit nicht. Eine Spielsession dauert maximal 45 Minuten und kostet 39 Euro pro Person. Gruppen bekommen einen Mengenrabatt.

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