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Foto: Apple
Apple WWDC Software

WWDC: Woran tüfteln Apples Entwickler?

Apples Entwicklerkonferenz WWDC wird in diesem Jahr spannender: Über die geplanten Ankündigungen weiß man wenige Stunden vor Beginn weniger als bei vielen bisherigen Events des iPhone-Konzerns.

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Von Apple wird am Montag ein Ausblick auf die künftige Marschrichtung bei Software für iPhones, iPads und Mac-Computer erwartet. Medienberichten zufolge werden zum Auftakt der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC (ab 19.00 Uhr deutscher Zeit) unter anderem Funktionen vorstellen, die einer übermäßigen iPhone-Nutzung vorbeugen sollen. Damit würde Apple genauso wie zuvor Google und Facebook auf Vorwürfe reagieren, Geräte und Dienste der Tech-Konzerne machten Nutzer süchtig. Die Software-Werkzeuge zur "digitalen Gesundheit" im nächsten iPhone-Betriebssystem sollen unter anderem übersichtlich zeigen, wie viel Zeit man mit dem Gerät und in einzelnen Apps verbringe, berichtete der Finanzdienst Bloomberg.

Augmented Reality für Apple-Spiele

Ein weiterer Schwerpunkt der WWDC-Präsentation im kalifornischen San Jose werde Augmented Reality sein, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Bei AR werden auf einem Bildschirm virtuelle Objekte in reale Umgebungen integriert. Apple setzt schon seit mehreren Jahren auf diese Technologie. Nun soll unter anderem die Möglichkeit hinzukommen, in der Umgebung platzierte digitale Objekte präzise an dieser Stelle liegen zu lassen. Außerdem sollen mehrere Nutzer in Spielen gemeinsam virtuelle Gegenstände einsetzen können. Eine ähnliche Funktion war bei der Google I/O Anfang Mai auch für Android angekündigt worden.

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Insgesamt kocht die WWDC-Gerüchteküche diesmal auf Sparflamme. Anders als bei vielen vergangenen Events des iPhone-Konzerns sickerten nur wenige Informationen durch. Apple habe viele größere Neuerungen für das iPhone-System iOS wie eine Neugestaltung des Home-Bildschirms mit seinen App Symbolen für das kommende Jahr aufgeschoben, berichtete Bloomberg. Dieses Jahr solle der Fokus darauf liegen, die kommende iOS-Version stabiler und schneller laufen zu lassen.

Die WWDC 2018 im Livestream

Wer die Entwicklerkonferenz heute Abend live erleben möchte, kann dies auf der Apple-Website. Die Übertragung aus Kalifornien beginnt um 19 Uhr. Hier geht's zum Livestream.

Wer seinen Abend lieber anderweitig verbringt - keine Sorge: Alles Wissenswerte kannst du im Anschluss der Veranstaltung auf LEAD nachlesen.

Der Apple-Newsblog von LEAD

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Apple gibt bei den Entwicklerkonferenzen traditionell vor allem einen Ausblick auf die kommende Software für seine Geräte. Während bei der WWDC im vergangenen Jahr unter anderem neue Macbook-Laptops präsentiert wurden und Apple auch einen ersten Blick auf den vernetzten Lautsprecher HomePod gewährte, soll Hardware dem Bericht zufolge diesmal keine große Rolle spielen. Der Konzern arbeite zwar an Modellen von Macbook und Macbook Pro mit neuen Intel-Chips sowie einem Nachfolger für das günstigere Macbook Air. Diese Geräte würden aber erst im späteren Jahresverlauf fertig sein, schrieb Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Auch ein neues iPad-Tablet mit der Gesichtserkennungs-Funktion FaceID werde erst später erwartet.

Apple steht zugleich unter Druck, die Qualität seiner digitalen Assistentin Siri zu verbessern, die mit Amazons Alexa-Software und dem Google Assistant konkurriert. Allgemein erwartet werden auch neue Funktionen auf Basis maschinellen Lernens und künstlicher Intelligenz. Der Website The Information zufolge will Apple den Zugang von Software-Entwicklern zum kontaktlosen NFC-Funkchip in den iPhones etwas weiter öffnen. Voraussichtlich mit dem nächsten iPhone-Betriebssystem sollen mit den Telefonen auch Türschlösser einiger Marken geöffnet werden können.

Apple agiert bisher sehr restriktiv, was den Zugang zum NFC-Chip der iPhones angeht. So kann als einziger Bezahldienst das hauseigene Apple Pay darauf zugreifen. Banken und Apple-Pay-Konkurrenten plädieren schon seit längerem für eine weitere Öffnung der Funktionalität - wie es sie zum Beispiel auf Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android gibt. Zu den Dauer-Spekulationen gehört zudem eine noch engere Verzahnung der Software für iPhones und Macs.

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