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Irmela Schwab KI Mobile

Wie smart ist dein Phone?

Künstliche Intelligenz hält Einzug in alle Lebensbereiche. Auch unsere Handys werden dank KI-Chips immer schlauer. LEAD stellt die derzeit angesagten Funktionen vor.

Smartphones mit KI-Funktionen erobern den Markt. Zum Beispiel das iPhone X (Bild: Apple)
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Neue Smartphone-Generationen kommen ohne KI-Funktionen gar nicht mehr aus. Wirklich dialogfähig sind diese zwar noch nicht. Als smarte Helfer erleichtern sie aber definitiv den Alltag ihrer Besitzer.

1. Leichter shoppen

QR-Codes haben uns enttäuscht. Nachdem man die Quadrate per Handy gescannt hatte, kam man bestenfalls auf eine Website. Mit weiteren Informationen zum Produkt - Ende Gelände. Mit KI geht mehr: Die Kamera scannt QR-Codes und kann daraufhin eine Bildersuche starten oder Shopping-Angebote mit den günstigsten Preisen sowie ähnliche Produkte im Netz heraussuchen. So etwas bietet zum Beispiel die neueste Version des Smartphones V30 von LG. Damit bekommen die QR-Codes eine neue Chance, sich bei uns, die wir sie wieder häufiger ablichten, zu beweisen. Händler und Marken können sich damit wettbewerbsfähig präsentieren.

2. Gesichter erkennen

Früher musste man das Handy mühsam mit einem Code entsperren. Heute genügt dafür schon der Fingerabdruck. Oder doch gleich die Gesichtserkennung: Ein Feature, das KI ermöglicht. Da die KI-Chips noch relativ schwach sind, muss man das Handy allerdings noch ein bisschen auf Trab bringen und mehrere Bilder von sich anfertigen. Auf diese Weise lernt das Handy das eigene Gesicht leichter von anderen zu unterscheiden. Die "Face-Unlock"-Funktion bietet zum Beispiel das iPhone X sowie das iPhone 8 von Apple an.

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3. Daten selbst verarbeiten

Nicht immer müssen die Daten aus der Cloud kommen. Die Nachteile sind bekannt: Zum einen könnten sie dort von Hackern entwendet werden. Zum anderen lässt sich darauf ohne Internetverbindung nicht zugreifen - was zuweilen auf Reisen im Flugzeug hinderlich ist. Ein künstliches neuronales Netz kann eine Alternative darstellen. So wie es zum Beispiel der Smartphone-Prozessor Kirin 970 von Huawei Mate 10 Pro hat - als Hardware-Basis für lernfähige Systeme. Smartphones sind damit in der Lage, sensible Daten selbst zu verarbeiten. Sie müssen sie nicht in die Rechenzentren von Datenkraken schicken.

4. Sprachassistenten bedienen

Digitale Assistenten wie Siri, Alexa, Cortana sind schon auf jedem Handy eingebaut. Künftig werden sie aber noch tiefer ins System integriert sein. Viel Luft nach oben hat vor allem Apples Siri: Auf die Frage nach dem Wetter hilft es wenig, die Stadt München anzuzeigen, wenn der Münchner gerade in Hamburg ist. Anfragen und Befehle verstehen war gestern - jetzt geht es zunehmend darum, dem User zu helfen. Etwa abends, basierend auf den Kalendereinträgen, eine Weckzeit vorzuschlagen. Oder beim Fotografieren automatisch Sujets zu erkennen und die passenden Einstellungen vorzuschlagen - so macht es schon das Huawei Mate 10 Pro. Besonders viel Unterstützung durch Künstliche Intelligenz bieten (nicht nur) beim Fotografieren die aktuellen Pixel-Modelle von Google an.

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