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1 Firma De Team
Das Team von Firma.de (Bild: Firma.de)
2021 Startup Innovation

Ein Start-up für Start-ups

Alle reden über Digitalisierung, innovative Start-ups und neue Technologien. Aber niemand spricht darüber, dass ausgerechnet die Gründung in Deutschland besonders umständlich ist. Firma.de bietet einen Baukasten an, um Start-ups die Bürokratie abzunehmen.

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Stellt euch vor, ihr habt eine Geschäftsidee. Und die ist so innovativ, dass bei der Gründung eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Doch dann kommt die Bürokratie dazwischen. Und alles ist schwieriger als gedacht.

So ging es auch Christian Manthey, Gründer von Firma.de. Da kam ihm die entscheidende Idee. Warum sollte er nicht ein Start-up gründen, das anderen Menschen hilft, Start-ups zu gründen?

Der Claim: "Wir lieben Gründer"

"Die Mission von Firma.de ist es, die Firmengründung zu revolutionieren", sagt Manthey. Er selbst hat schon mehrere Unternehmen auf die Beine gestellt und kennt die Hürden. Mit seinem damaligen Geschäftspartner Michael Silberberger gründete er das Start-up für Start-ups. Heute ist Christian Kedzierski mit ihm im Vorstand.

Fakt ist: Es gibt mittlerweile zwar Plattformen, mit denen man Websites einfach erstellen kann. Aber eine zentrale digitale Anlaufstelle für Firmengründer mit einem All-in-one-Paket gibt es neben Firma.de nicht.

Neben der Firmengründung bietet Firma.de Festpreise an für Buchhaltung, Lohnabrechnung, Jahresabschluss und Markenanmeldung. Knapp 200 Gesellschaften im Monat gründet das Start-up für Gründer in Deutschland. Das Ziel ist es, die Technologie weiterzuentwickeln und die Branche zu verändern. So soll der Druck auf die Offline-Ämter in Deutschland erhöht werden.

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"Wir digitalisieren den gesamten Gründungsprozess und reduzieren die Bürokratie durch Automatisierung auf ein Minimum", erklärt Manthey. "Damit möchten wir den Gründern den Start erleichtern und die weit verbreiteten Sorgen angesichts der bürokratischen Hürden und Stolpersteine nehmen."

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v.l. Christian Kedzierski (CTO) und Christian Manthey (CEO) (Bild: Firma.de)

Der One-Stop-Shop für Gründer

Seit Jahren kündigen Politiker an, Start-ups zu fördern und den Gründungsprozess einfacher zu gestalten. Wirklich etwas geändert hat sich jedoch bislang nicht. "Wir sind der One-Stop-Shop für Gründer, der seit Jahren in den Koalitionsverträgen gefordert wird", sagt Manthey.

Firma.de hat heute 30 Mitarbeiter und zwei Standorte, Wiesbaden und Berlin. Zu den Kunden zählen unter anderem UBER, askCharlie, movinga, caroobi, Homebell und der Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Jeder Gründer braucht eine Rechtsform. Entweder Gründer entscheiden sich dazu, alles selbst zu erledigen oder gehen zum Steuerberater. Denn jedes Start-up muss einen Jahresabschluss oder eine Lohnabrechnung machen. Die Pakete, die Firma.de anbietet, sind einfach kalkulierbar, sie basieren auf Festpreisen. Das Start-up verdient sein Geld durch die Menge. Gründer von Start-ups sollen sich so auf die wesentlichen Dinge fokussieren können, wie etwa die Neukundengewinnung oder Personal.

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(Bild: Screenshot Firma.de)

"Wir können, wenn der Gründer es wünscht, mit unserem Express-Service innerhalb von 24 Stunden seine GmbH aufsetzen", wirbt Manthey. Das heißt: Vorbereitung der Satzung, Namensprüfung bei der Industrie- und Handelskammer, Koordination des Notartermins und der Kontoeröffnung. Das schafft das Start-up so schnell, weil es ein großes Netzwerk hat: Banken, Anwälte, Gründer- und Steuerberater.

Der Co-Working-Space von Firma.de

Um sich noch stärker für Gründer zu engagieren, startete Firma.de im März einen eigenen Workspace für seine Kunden. "Unser Ziel ist es, den Take-off für Gründer so einfach wie möglich zu gestalten. In der Anfangsphase habe ich als Gründer selbst nach dem passenden Raum gesucht, um mit meinen Kollegen fokussiert zu arbeiten", erzählt Manthey. "Statt Café und Garage wäre mir ein Büro wie der firma.de-Space lieber gewesen."

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