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Gastbeitrag Smart Cities I Stock 941855166Web
Sidewalk Labs kündigte die Revitalisierung der Uferpromenade von Toronto an - inklusive modularem Design, selbstfahrenden Shuttles und digitalen Kiosken (Foto: iStockphoto/ george clerk)
Smart City Internet of Things Innovation

Wie die Städte der Zukunft aussehen werden

Für viele von uns sind wirklich digital verbundene Städte und Smarthomes der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Welcher Marvel-Fan hat nicht schon darüber nachgedacht wie praktisch es wäre, über Tony Starks persönlichen Assistenten J.A.R.V.I.S zu verfügen?

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Unser Planet ist in Schwierigkeiten. Und die meisten Menschen stimmen dem mittlerweile zu. Es gibt einen wachsenden Konsens darüber, dass die Konzentration der Bevölkerung in dicht besiedelten, nachhaltigen Stadtgebieten eine mögliche Lösung für das Problem darstellt.

Wir werden es früh genug herausfinden: Bereits im Jahr 2050 werden zwei Drittel der Menschheit in Städten leben – viele davon in sogenannten Mega-Cities mit 10 Millionen Einwohnern und mehr.

Natürlich geht es nicht nur darum, wie diese Städte nachhaltig gemacht werden können, sondern lebenswert. Dies wird nicht einfach werden, wenn wir alle zusammengedrängt auf einen Raum leben, der nur ca. zwei Prozent der gesamten Erdoberfläche ausmacht.

Die Herausforderungen der modernen Städte lösen

Glücklicherweise zeigt die jüngste Prosumer-Studie der Havas Media Group „New Cities, New Lives“, dass bestehende und künftige Technologien in der Lage sind, die großen Herausforderungen der heutigen modernen Städte zu lösen – etwa Staus, unzureichende Parkmöglichkeiten sowie öffentliche Verkehrsmittel und andere übliche Ärgernisse.

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In den letzten Jahren entstanden Apps wie Pango oder Pavemint, die das Auffinden von Parkplätzen erleichtern.

Wir haben auch gesehen, dass private Unternehmen Projekte übernehmen, die früher zu kommunalen Aufgaben zählten. PaveGen entwickelt Pflasterdecken für Fußgängerwege in Großbritannien und Nordirland, um Energie aus den Fußstapfen der Menschen in kleine Mengen elektrischer Energie umzuwandeln, um zum Beispiel Straßenlaternen zu versorgen.

In Deutschland verwandelt ubitricity Straßenlampen in Ladestationen für Elektroautos.

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Smart Cable (Foto: ubitricity)

Und das CityBridge-Konsortium von New York verwandelt die gesamte Metropole in eine flächendeckende Wi-Fi-Zone.

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Toronto mit "der ersten aus dem Internet errichteten Nachbarschaft"

Neben diesen konzentrierten Verbesserungen sehen wir auch schon das erste Stadium wirklicher Smart Cities. Alle Augen sind gerade auf Kanada gerichtet, wo Sidewalk Labs (ein Ableger der Google-Muttergesellschaft Alphabet) die Revitalisierung der Uferpromenade von Toronto am Lake Ontario ankündigte, die von den Planern selbst als "die erste aus dem Internet errichtete Nachbarschaft" bezeichnet wird. Es wurde viel versprochen, inklusive modularem Design, selbstfahrenden Shuttles, digitale Kioske und LED-zertifizierten Häusern und Gebäuden.

Für viele von uns ist der Begriff eines vollständig verwirklichten Internets der Dinge (IoT) – einschließlich wirklich digital verbundener Städte – der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Welcher Marvel-Fan hat nicht schon darüber nachgedacht wie praktisch es wäre, über Tony Starks persönlichen Assistenten J.A.R.V.I.S zu verfügen, der im Hintergrund sämtliche Geschicke leitet, während man in Ruhe arbeiten gehen kann.

Dein Lieblings-Latte aus deinem Lieblings-Coffeeshop? Schon bestellt und bezahlt. Der Zug, den du unbedingt kriegen musst? Mach langsam, er hat acht Minuten Verspätung. Wirklich vollständig durch das IoT verbunden zu sein würde es uns erleichtern, an jedem beliebigen Ort zu arbeiten, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, mit den wichtigen Menschen in unseren Leben in Verbindung zu bleiben und alle Verantwortlichkeiten wahrzunehmen.

Ein intelligentes Zuhause, ein intelligentes Wohnviertel, eine intelligente Stadt

Smart Cities funktionieren aber nur dann wirklich, wenn unser Zuhause auch mithalten kann. Viele verzetteln sich gerade noch mit den neuesten (und nicht so neuen) Home Gadgets. Sie verlassen sich auf Amazon Echo oder Google Home mit einer ständig wachsenden Liste an Funktionen („Alexa, sag Furbo, dass er Baron von Lanzelot sein Leckerli geben soll“), auf CubeSensors, um die Luftqualität zu Hause zu überwachen oder auch auf die WeMo-App, um die Temperatur am intelligenten Gartopf anzupassen, weil wir noch im Stau stehen.

Unser Zuhause ist nicht nur unser Zufluchtsort, sondern auch ein sorgfältig kalibriertes und hochgradig personalisiertes Ökosystem, das auf uns allein oder wenige andere Personen angepasst ist. Oder zumindest wird es dies bald sein.

So sehr ich mich über die Aussicht freue, in einer Smart City zu leben, umso ungeduldiger warte ich auf den Tag, an dem mein Roomba nicht nur die Wollmäuse entfernt, sondern sich auch noch um die Wäsche, das schmutzige Geschirr, und meine Steuererklärung kümmert - man wird ja noch träumen dürfen.

Ein intelligentes Zuhause, ein intelligentes Wohnviertel, eine intelligente Stadt – so können wir Stück für Stück die Art und Weise, wie wir leben, neu definieren. Und wir können es auf eine Weise tun, die das Leben auf unserem Planeten etwas entspannter macht.

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Über den Autor: Greg James war Partner und Head of Content der Agentur Cake, welche 2008 von Havas akquiriert wurde. Im Jahr 2010 wurde er zum US-Managing Director der Cake Group befördert und kam 2013 als Chief Strategy Officer North America zu Havas Media. 2018 wurde er nach Neugeschäften in den USA sowie preisgekrönten Kampagnen für LVMH, Vodafone, Nintendo und Coca-Cola zum Global Chief Strategy Officer der Havas Media Group.

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