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Facebook Medien Monetarisierung

Was verdienen Medien via Facebook?

Als Plattform ist Facebook für Onlinemedien nicht wegzudenken. Als Umsatzquelle? Ist das Soziale Netzwerk eine Enttäuschung, wie ein WAN-IFRA-Report zeigt.

© iStock
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7 Prozent. Das ist der durchschnittliche Anteil am digitalen Umsatz, den von WAN-IFRA befragte Publisher auf Facebook erzielen. Der Median liegt bei drei Prozent. Und ein Viertel der befragten Publisher macht überhaupt keinen Umsatz über Facebook.

Das ist für einige Hoffnungen eine kalte Dusche. Und es zeigt laut Niemanlab auch, dass es die Kosten für erstellten Content nicht deckt. Sprich: In der direkten Monetarisierung ist die Erstellung von Inhalten für Facebook ein Verlustgeschäft. Natürlich gibt es einen indirekten Effekt über den Traffic, der - so Nutzer auf die Präsenz des Publishers weiter wandern - zusätzlich auf den eigenen Sites landet. Diese Impressions lassen sich monetarisieren. Es klickt aber immer nur ein kleiner Teil der erreichten Nutzer.

Die Hauptrolle der Plattform bleibt die eines Distributionskanals. Das sehen 69 Prozent der Befragten so. Der Aufbau neuer Zielgruppen folgt auf Platz 2 mit 63 Prozent Nennungen, dahinter der Aufbau von Markenbekanntheit (von 55 Prozent der Befragten genannt).

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Was sich daraus ableiten lässt? Wie gehabt gilt, dass externe Plattformen nicht die Rettung sind und auch kein Geschäftsmodell darstellen. Publisher müssen, sagt der Report, eine strategische Antwort auf die digitale Transformation finden, die für alle Plattformen gilt, nicht nur für Facebook. Und die Strategie müsse langfristig funktionieren, sprich, nicht dann hinfällig sein, wenn Facebook oder Google an ihren Algorithmen ein Schräubchen verstellen.

Auf der Agenda der Nutzer bleiben personalisierte Inhalte weit oben, im Gegensatz zu Werbung. Es wird weiter darum gehen, Dienstleistungen und Angebote zu schaffen, die sich monetarisieren lassen. Digitale Abos, E-Commerce-Ansätze oder Branded Content funktionieren perspektivisch schlicht besser als Display-Werbung.

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