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Was Marken tun können, um sich unsere kurzlebige Aufmerksamkeit zu sichern

Wie wir Medien konsumieren, hat sich stark verändert. Deswegen müssen Marken auf neue Methoden setzen, um die Aufmerksamkeit der TV-Zuschauer, Smartphone-User und Co. zu gewinnen.

(Bild: iStock / Antonio Diaz)
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Bei nur noch acht Sekunden ist die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen inzwischen vermutlich kürzer als die eines Goldfischs. Wenn man in Betracht zieht, dass die durchschnittliche Person mehr als 10.000 Anzeigen pro Tag sieht, ist dies kaum überraschend. Für Marken stellt das eine große Herausforderung dar. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigte zudem, dass 92 Prozent der Deutschen beim Fernsehen das Mobiltelefon verwenden.

Wie wir Medien konsumieren, hat sich stark verändert. Der "Second Screen" ist zur festen Größe geworden und gibt Marketern die Möglichkeit, stärker auf kanalübergreifende Kampagnen zu setzen. TV fördert dabei das digitale Engagement des Zuschauers – Werber können hier mit komplementären TV- und Digital-Kampagnen Reichweite, Engagement und den Return on Investment steigern.

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Das Potenzial von TV und Search

Anstatt das Gros des Werbeetats in das Searchranking zu investieren, könnten Marketer sich den Zweitbildschirm zunutze machen und TV- und digitale Suchkampagnen so koordinieren, dass das Online-Engagement zunimmt. Wenn davon auszugehen ist, dass eine Onlinesuche wahrscheinlich ist, können Marken anschließend sicherstellen, dass ihr Sucherergebnis oben auf der Seite angezeigt wird.

Marken sind nicht nur auf die eigene Werbung festgelegt. Mit bezahlten Suchkampagnen können sie auch die TV-Initiativen anderer Unternehmen nutzen – etwa wenn Search zusammen mit der Werbung für ähnliche Produkten oder Services geschaltet wird, oder sogar in Verbindung mit der Werbung eines Mitbewerbers. Die Hauptsache ist, dass Werber verstehen, wann das Engagement am höchsten ist. Die Minuten nach der Werbeausstrahlung sind entscheidend. Relevante Keywords abzustimmen und im Anschluss an die Werbung eine Kampagne zu schalten ist eine einfache aber hoch effektive Strategie, um das Engagement zu steigern.

Der Medienkonsum wird wohl kaum weniger werden. Eine Nielsen-Studie hat ergeben, dass 71 Prozent der Studienteilnehmer nach Informationen im Zusammenhang mit den gesehenen Inhalten suchten, wenn sie während des Fernsehens ihr Handy nutzten. Das sind deutliche Hinweise darauf, dass die Vorteile aus der Kombination von TV und Paid Search die involvierten Kosten im Handumdrehen überwiegen.

Fernsehen ist ein wichtiger Motor für das digitale Engagement. Ausgefeilte TV-Measurement-Technologie ermöglicht Marken ein besseres Verständnis des Kundenverhaltens. So können Werbeausgaben optimiert und das Targeting bestimmter Konsumentengruppen effizienter werden, während Reichweite und Engagement zunehmen.

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Marlene Grimm ist Data and Partnerships Manager bei TVSquared

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