Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Foto Lena Tilly 1600X900
Lena Tilly arbeitet als Quality Managerin (Foto: Lukas Kawa)
Jobprofile Karriere New Work

Was macht eigentlich ein…Quality Manager?

Lena Tilly weiß nie so ganz sicher, welche Aufgaben als nächstes auf sie warten. Als Quality Manager im Bereich Digital Investments bei der GroupM Deutschland analysiert sie Trends und Entwicklungen und adaptiert diese entsprechend für die Bedürfnisse ihres Unternehmens und ihrer Kunden.

Anzeige
Anzeige

Jobtitel: Quality Manager Digital Investments

Name: Lena Tilly

Alter: 30

Ausbildung: Bachelor of Science Betriebswirtschaftslehre

Unternehmen: GroupM Deutschland

Anzeige

Was machst du?

Ich bin seit März 2018 Quality Manager im Bereich Digital Investments bei der GroupM Deutschland. Das heißt, ich initiiere und betreue Projekte, die die Qualität von digitalem Inventar sicherstellen und erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den Feldern Contextual Brand Safety, AdFraud, AdBlocking, Viewability und Datenschutz.

In diesem Zusammenhang waren die letzten Monate natürlich stark geprägt von der EU-Datenschutzgrundverordnung; ein Thema, das uns auch in den nächsten Monaten noch begleiten wird.

In meiner Rolle bin ich Teil des Agency Managements innerhalb des Digital Investmentteams. Wir unterstützen und beraten unsere Agenturen im Tagesgeschäft und konsolidieren auf dieser Ebene verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel die Inventarsteuerung für die ganze Gruppe.

Zum einen betreue und berate ich intern und bin Ansprechpartnerin unserer Agenturen in allen Fragen rund um Qualität. Zum anderen behalte ich den Markt in Bezug auf Entwicklungen und Trends im Auge. So wie viele unserer Kunden international aufgestellt sind und das Internet ja ohnehin kaum Ländergrenzen kennt, tausche auch ich mich regelmäßig mit meinen internationalen Kollegen zum Beispiel in London und Brüssel aus, um die neusten Entwicklungen und Trends zu besprechen.

Anzeige

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Nach meiner eher generalistischen kaufmännischen Ausbildung und einem angeschlossenen BWL-Studium habe ich mich immer mehr in Richtung Projektmanagement im digitalen Bereich orientiert – ehrlicherweise mal mehr mal weniger bewusst.

Zuletzt, vor meiner Zeit bei der GroupM, habe ich das Online Marketing für zwei Online-Plattformen eines großen Medienunternehmens betreut und in diesem Zuge auch viel mit der Produktentwicklung zu tun gehabt.

Dabei habe ich festgestellt, dass mir gerade die Kombination aus Technik und Marketing extrem viel Spaß macht und ich mich gern sehr viel intensiver mit diesem Bereich beschäftigen möchte.

Dann bin ich – quasi genau zum richtigen Zeitpunkt – auf ein spannendes Stellenangebot gestoßen und es kam eins zum anderen: Aufgabenprofil interessant und genau passend, Gespräche ausgesprochen angenehm, erster Arbeitstag.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten und warum?

Ich bin recht trinkfest – kleiner Spaß. Mir hilft es grundsätzlich sehr, dass ich mich schnell in neue Themen einarbeiten, in neuen Situationen zurechtfinden und für viele Dinge begeistern und selbstständig arbeiten kann.

Hätte ich Berührungsängste mit technischen Abläufen oder keinen Spaß daran, mich zum Teil auch sehr tief in Thematiken einzugraben und diese dann voranzutreiben, wäre ich hier wohl nicht sehr zufrieden. Denn ein großer Teil meines Jobs besteht eben darin, Trends und Entwicklungen zu erkennen und diese entsprechend für unsere Bedürfnisse zu adaptieren.

Wichtig finde ich in dieser unglaublich dynamischen Branche und dem extrem schnelllebigen Umfeld aber auch ein gesundes Maß an Gelassenheit. Gerade wenn um mich herum viel Trubel ist, ist meine (nicht so geheime) Geheimwaffe: erstmal durchatmen, Problem auseinandernehmen, strukturieren und Schritt für Schritt lösen.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten?

Neben dem direkten Zugang zu gutem Kaffee gilt bei mir grundsätzlich für jeden Job: Ich möchte gerne zur Arbeit gehen. Jaja, schon klar, das sagt irgendwie jeder dieser „Work-Life-Balance“-Generation Y (vor allem das mit dem Kaffee). Aber oft bedeutet das ja nicht nur Bällebad und Lasertag, sondern vielmehr, es mindestens okay zu finden, die meiste Lebenszeit im Büro und mit den Kollegen zu verbringen.

Ein Faktor, der mir wichtig ist, wäre damit dann auch schon erklärt: Mit Kollegen auf einer Wellenlänge zu sein. Schließlich müssen wir es lange miteinander aushalten. Und gerade in angespannten Situationen finde ich es umso wichtiger, dass wir einen guten Draht zueinander haben.

Gleichzeitig ist dies auch eines der Dinge, die mir an meinem Job Spaß machen: die Arbeit in diesem Team. Meine Kollegen sind super. Wir haben den gleichen Humor. Ich fühle mich gut aufgehoben. Aber auch wenn die Menschen um einen herum vieles kompensieren können, müssen natürlich auch irgendwie die Aufgaben und Inhalte stimmen und antreiben.

Diese sind in meinem Job, wie gesagt, sehr vielfältig und ich weiß nie so ganz sicher, welche Aufgaben als nächstes auf mich warten. Dazu kommt die Schnelllebigkeit und Dynamik der Branche, vor allem im digitalen Bereich; Dinge können schnell und unerwartet passieren. Langweilig oder eintönig wird es also nicht. Das mag ich.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat

Das coolste Projekt ist eigentlich mein Job selbst, wenn man ihn als Projekt betrachtet. Da die Stelle des Quality Managers in der Form eine neu geschaffene ist, baue ich diesen Bereich mit auf. Wir haben zwar bereits einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Brand Safety und Qualität, diesen allerdings aus allen Quellen zusammenzutragen und in Zukunft zu nutzen, ist eine Aufgabe, die mich derzeit stets begleitet.

Das ist auf der einen Seite natürlich eine große Herausforderung und Verantwortung, auf der anderen Seite aber eine umso größere Motivation für mich, denn ich kann eigene Strukturen und Prozesse etablieren und eigene Lösungsansätze finden.

Wir haben sozusagen die große Leinwand vor uns, auf der ich zusammen mit meinen Kollegen die nächsten Pinselstriche setzen und ergänzen kann. Und wir können die Farben und Motive selbst bestimmen – aber auch, ob es am Ende einen Rahmen bekommt oder nicht und wo wir es aufhängen.

​ Mein Job ist unverzichtbar, weil...

Seien wir mal ehrlich, nur wenige Jobs sind wirklich unverzichtbar. Die Erde würde sich auch ohne meine Position weiterdrehen. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich in dieser Position einen sehr guten Beitrag dazu leisten kann, dass das Mediabudget nicht in völlig unwirksamen Umfeldern verbrennt oder im schlimmsten Fall Marken geschädigt werden.

Innerhalb des Agenturnetzwerks und der Werbewelt ist er also schon ein sehr wichtiger Bestandteil des Gesamtkonstrukts.

Wenn du nicht Quality Manager wärst, was wärst du dann?

„Irgendwas mit Medien“ auf jeden Fall. Denn tatsächlich ziehen sich Medien in aller Form durch mein ganzes Leben und meine bisherigen beruflichen Stationen.

Früher wollte ich mal Journalistin werden, Detektivin, Pferdetrainerin, Polizistin, Anwältin – gelandet bin ich jetzt irgendwo dazwischen, nur ohne Pferde.

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote