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Jobprofil
Als Sync Managerin sorgt Isabel Lorenz für den perfekten Soundtrack für Filme und Werbeclips (Bild: Isabel Lorenz)
Was macht eigentlich Jobprofile Musik

Was macht eigentlich… Eine Sync Managerin?

Als Sync Managerin sorgt Isabel Lorenz für den perfekten Soundtrack für Filme und Werbeclips. Was sie besonders an ihrer Arbeit schätzt und was ihr Spaß bereitet, erzählt sie im Jobprofil.

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Jobtitel: Senior Sync Manager

Name: Isabel Lorenz

Alter: 42

Ausbildung: Magister Musik- / Kommunikationswissenschaften

Unternehmen: Concord Music Publishing

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Was machst du?

Ich vermittele zwischen Musik und Marke. Als Senior Sync Managerin kümmere ich mich um Musikberatung und Rechteklärung, sprich um die Synchronisationsrechte und Lizenzvergabe von Musik für alle Medien vom Kinofilm über Hörfunk bis zum Werbespot. In einfachen Worten: Ich sorge - gemäß Kundenbriefing und Budgetvorgabe - für den perfekten Soundtrack für Filme und Werbeclips!

Wenn eine Produktionsfirma einen Song für eine audiovisuelle Produktion nutzen will, muss diese zwei Rechte anfragen: Zum einen das Recht an der Aufnahme (Masterrecht), zum anderen das Herstellungsrecht (Publishingrecht). Das Letztere liegt bei uns. Bei Concord Music Publishing kümmern wir uns um das Management urheberrechtlich geschützter Kompositionen und Texte, zum Beispiel um die Copyrights von Oscar- und Grammy-Gewinner Mark Ronson, Daft Punk, George Harrison, Phil Collins, Chet Faker und vielen weiteren.

Als Sync Managerin versuche ich, deren Musik in Produktionen zu platzieren. Zudem sorge ich als Musikberaterin dafür, dass der Kunde einen wertigen und überzeugenden Song für sein Projekt findet. Musik trägt immer auch zur Positionierung und zur Persönlichkeit einer Marke bei.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Musik ist meine Leidenschaft und begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. Als Kind wurde ich durch meine musikaffinen Eltern beeinflusst, die mit ihren Bands die Hamburger Jazzszene mit prägten. Ich selber habe auch in verschiedenen Bands Musik gemacht, um später Musik- und Kommunikationswissenschaften zu studieren.

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Während des Studiums habe ich bei Plattenlabels und Konzertagenturen gejobbt, bevor ich nach dem Studium im Sync-Bereich landete. Ich kümmerte mich bei verschiedenen Firmen, wie Countdown Media, einer Tochter von BMG Rights Management GmbH, und Warner/Chappell Production Music, um die Auswertung von Musik, bis ich schließlich zu Concord Music kam.

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Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Es ist in meinem Bereich wichtig, eine Verbindung zwischen Produkt, Zielgruppe und der Wirkung von Musik zu erkennen und einzuschätzen. Dabei helfen mir natürlich mein persönlicher musikalischer Background und mein musiktheoretischer Hintergrund. Schon während meines Studiums habe ich mich mit Gehörbildung und Musiksynästhesie beschäftigt. Eine kreative und flexible Denkweise, um mit unterschiedlichen Projekten und Menschen klar zu kommen, ist auch nicht verkehrt. Ich versuche außerdem, mir selbst ein gewisses Augenzwinkern im Alltag zu bewahren.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat

Den größten Spaß macht es, wenn Spot und Musik zur perfekten Symbiose werden, wie zum Beispiel beim Audi Spot mit Daft Punk, den wir bei Concord alle besonders lieben.

Generell ist es so: Je früher ich bei einem Projekt dabei bin, desto besser kann dieses Zusammenspiel gelingen. Optimal ist es, wenn die Agentur oder Filmproduktionsfirma schon in der Pitchphase ein musikalisches Briefing schickt, nach dem ich aus dem Katalog von Concord Musik raussuche - das können Moods, Stichwörter oder auch eine erste Schnittfassung des Films sein.

Je nachdem, um welches Produkt und welche Zielgruppe es geht und in welchem Budgetrahmen der Kunde Musik einplant, stelle ich dann im ersten Schritt eine passende Playlist zusammen, die dem Kunden zunächst einmal zum Hören vorgelegt wird. Im Idealfall gefällt es dem Kunden und wir können mit dem Lizenzierungsprozess beginnen, welcher für gewöhnlich ein paar Tage dauert. Es kann aber auch sein, dass bei unseren Autoren weitere Bearbeitungen oder auch komplett neue Kompositionen für Spots angefragt werden. In diesem Fall muss viel vermittelt werden und am Ende entsteht ein komplett neues musikalisches Layout, was ich immer sehr spannend finde.

Was ist dir in deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Ich finde es toll, bei Concord Teil einer kreativen Gemeinschaft zu sein und durch meinen Input und meine Expertise bei der Erschaffung einer Kampagne oder eines Films mitzuwirken, um so am Ende bestenfalls den Erfolg des Produkts durch einen guten Song gefördert zu haben. Bei Concord Music Publishing habe ich mit unseren 380.000 Copyrights eine super Spielwiese und die Möglichkeit, mit zahlreichen legendären und talentierten Songwritern und Künstlern zu arbeiten. Es ist immer wieder spannend zu sehen, was ein Haufen einfallsreicher Menschen zusammen erschaffen kann.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

… Musik emotionalisiert.

Wenn du nicht Sync Managerin wärst, was wärst du dann?

Feel-Good-Managerin in meiner eigenen kleinen Pension, gelegen an einem Berghang mit Blick aufs Wasser.

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