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Was macht eigentlich Jobprofile Karriere

Was macht eigentlich… eine Playlisten-Schreiberin?

Ohne sie wären die Deezer-Abonnenten hoffnungslos verloren. Simone Schiborr kuratiert das riesige Musikangebot und stellt dafür Playlisten zusammen.

Simone Schiborr kuratiert bei Deezer das riesige Musikangebot und stellt dafür Playlisten zusammen © Deezer
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Position: Manager Editorial & Label Relations

Name: Simone Schiborr

Ausbildung: Musikwissenschaft (Popular Music Studies), Master of Art, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Bachelor of Arts

Unternehmen: Deezer

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Was machst du?

Ich arbeite für Deezer, einen 2007 in Frankreich gegründeten und mittlerweile weltweit agierenden Audio-Streamingdienst, den es seit 2012 in Deutschland gibt. Dort bin ich in der Musikredaktion tätig und grob für zwei Bereiche zuständig. Die eine Säule ist das Konzipieren, Bauen und datenbasierte Optimieren von Musik-Playlists für verschiedene Genres und Anlässe und die Platzierung von Musikinhalten auf der Deezer-Plattform (auf der Homepage, in den Genre-Welten/Channels, etc.). Die zweite Säule ist der Bereich Label Relations: also die Kontaktpflege zu den Digitalvertrieben, Labels und Künstler*innen/Managements, der Austausch über neue Veröffentlichungen, mögliche Künstler*innenkampagnen, Durchführung der Kampagnen, Interviews mit Künstler*innen etc.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Nach meiner kaufmännischen Berufsausbildung beim Norddeutschen Rundfunk und diversen Praktika in verschiedenen Musikredaktionen stand für mich fest, dass ich Musikredakteurin werden möchte. Es folgte ein Bachelorstudium (Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, mit Schwerpunkt Musik und Literatur (Universität Hildesheim)), eine Abschlussarbeit über Samy Deluxe und die Inszenierung von Authentizität im Hip-Hop.

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Ein Master of Arts in Musikwissenschaften (Popular Music Studies) an der Humboldt Universität Berlin und eine Abschlussarbeit über Taylor Swift und die traditionelle Darstellung von Weiblichkeit als Erfolgskonzept in der Popmusik. Parallel zum Studium habe ich durchgehend in Musikredaktionen, vorwiegend beim Radio, gearbeitet. Nach meinem Abschluss bin ich durch einen schönen Zufall auf die Ausschreibung von Deezer gestoßen, und damit als Musikredakteurin beim Streaming gelandet.

Schildere bitte ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Wir setzen regelmäßig größere Artist-Marketing-Kampagnen mit Künstler*innen um. Ein Kampagnenformat, welches wir in den letzten 2 Jahren regelmäßig umgesetzt haben, ist die Verlosung von Privatkonzerten, z.B. mit Mark Forster, Silbermond, Kontra K, Beatsteaks, Lea, Max Giesinger, bei denen Deezer-Nutzer*innen die Chance hatten, die Künstler*innen und Bands in einem sehr kleinen Rahmen zu erleben (30 - 120 Plätze).

Diese Projekte bringen besonders viel Spaß, da ich durch die Projektleitung von Anfang bis Ende involviert bin und diverse Abteilungen intern, gleichzeitig aber auch auf Label- und Managementseite eng miteinander zusammenarbeiten. Erstellung des TV-Spots zur Bewerbung, Timing der Social-Media-Kommunikation von Deezer und der/s Künstler*in, Kommunikation mit den Gewinner*innen, Umsetzung des Konzerts vor Ort (meist gekoppelt mit einem Interviewtermin mit der/m Künstler*in) bis hin zur Auswertung der Kampagne mit Blick auf die Streams auf Deezer.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Meine Neugierde und Wissbegierigkeit. Die Streamingbranche wächst und verändert sich laufend und rasend schnell, was ich super spannend finde. Bei Deezer kann und muss ich ständig etwas dazulernen, umdenken, neu denken. Ohne ein gewisses Maß an Neugierde und Wissbegierde würde ich schnell den Anschluss verlieren.

Nicht zu vergessen hilft mir meine Leidenschaft für und mein Interesse an jeglicher Art von Musik. Die Offenheit für alle Musikstile und ein allgemeines Gefühl für den musikalischen Zeitgeist erleichtert mir die Arbeit an den Playlists.

Meine strukturierte Arbeitsweise: Ich arbeite meist an diversen verschiedenen Projekten parallel. Würde ich dort nicht mit Struktur herangehen, verlöre ich schnell den Überblick.

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Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Am wichtigsten ist mir, dass mein Alltag abwechslungsreich ist. Mir macht es am meisten Spaß, dass ich den ganzen Tag von Musik (aller Genres) umgeben bin und durch unsere Kampagnen mit Künstler*innen und ihren Fans zusammenarbeite.

Wichtig ist mir auch das Arbeitsumfeld. Wir sind ein sehr junges, agiles Team mit einem guten Zusammenhalt und viel Spaß im und außerhalb des Büros.

Mein Job ist unverzichtbar, weil …

… ich mit meinen Playlists und der Kuration der Deezer-Welt ein Anker für unsere Deezer-Nutzer*innen bin, damit sie sich in unserem Katalog von 53 Millionen Titeln nicht verlieren.

Außerdem sind Streamingplaylists für viele Künstler*innen heutzutage eine wichtige Sprosse auf der Karriereleiter und ich kann durch die Platzierung ihrer Songs einen Teil zu ihrem Erfolg beitragen.

Wenn du nicht Musikredakteurin wärst, was wärst du dann?

Vermutlich wäre ich in einer anderen Position in der Musikbranche tätig. Oder aber, komplett fachfremd, ich wäre Psychologin geworden und hätte dort meine Neugierde ausgelebt.

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