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Was macht eigentlich Jobprofile Jobs

Was macht eigentlich ... ein Venture Development Manager?

Er ist zwar nicht der Gründer, aber deren rechte Hand. In seiner Rolle als Senior Venture Development Manager baut Konstantin Kugler das Travel-Tech-Startup Fineway mit auf.

© Fineway
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Jobtitel: Senior Venture Development Manager

Name: Konstantin Kugler

Alter: 31

Ausbildung: Master of Science in Management, Universität Mannheim

Unternehmen: Fineway

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Was machst du?

Ich bin seit Oktober 2017 Teil des Venture-Development-Teams beim Travel-Tech-Startup Fineway in München. Zusammen mit diesem Team helfe ich den beiden Gründern, Fineway weiterzuentwickeln und arbeite dafür sehr eng mit ihnen zusammen.

Jeder von uns Venture Developern hat ein bestimmtes Aufgabengebiet, abhängig von seinem Stärkenprofil und seiner Vorerfahrung. Ich persönlich habe mich in den letzten eineinhalb Jahren zum Beispiel vor allem darauf fokussiert, unsere Tech-Plattform konzeptionell zu definieren und aufzubauen. Das heißt konkret, Ideen am Whiteboard in zahlreichen Sessions mit Kollegen zu konkretisieren, Projekte in kleine Arbeitspakete zu strukturieren und mit unserem R&D-Team Business-Anforderungen abzustimmen.

Es beinhaltet aber auch, externe Technologieanbieter auszuwählen und deren Lösungen bis zum Go-Live zu implementieren. Meine Projekte sind stets cross-funktional, was mir die Möglichkeit gibt, mit Kollegen aus allen Bereichen zusammenzuarbeiten. Dadurch habe ich ein sehr wertvolles Gesamtverständnis für unser Business bekommen und enorm viel über die unterschiedlichen Teams gelernt. Das erleichtert mir natürlich vieles bei neuen Projekten.

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Außerdem verantworte ich unseren internen Strategie- und Planungsprozess. Wie viele andere Startups nutzen wir hierfür u.a. OKRs (Objectives und Key Results), um das Unternehmen und die Teams quartalsweise auf die nächsten Meilensteine zu fokussieren.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich habe zuvor einige Jahre im Management Consulting gearbeitet und dort in Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien strategische Entscheidungen mitgeprägt und umgesetzt. Nach meiner Beraterzeit hatte ich das Bedürfnis, eine Produktidee selber mit aufzubauen und mehr operative Verantwortung zu übernehmen.

Bei Fineway hat sich zu diesem Zeitpunkt die Chance aufgetan, das junge Unternehmen gemeinsam mit den Gründern – sozusagen als Sparringspartner – in seinen Grundzügen mitzugestalten. Insbesondere hat mich die Vision von Fineway und der technologische Fokus fasziniert. Das ist auch heute noch einer der wesentlichen Motivationspunkte für mich.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Im Allgemeinen ist man mit einer guten Portion Gelassenheit und Stressresistenz gut beraten. In einem jungen Unternehmen passiert viel auf einmal und vor allem sehr schnell. Hierbei den Überblick zu behalten, einen Schritt zurückzutreten und richtig zu priorisieren, hilft sehr. Nicht nur mir, sondern dem ganzen Team. Wichtige Entscheidungen lassen sich am Besten mit einem kühlen Kopf treffen.

Der produktive Umgang mit Stress hat vor allem seine Wurzeln in meiner vorherigen Tätigkeit als Berater. Von dieser Zeit profitiere ich noch heute, da ich mir dort strukturiertes und analytisches Arbeiten antrainiert habe. Diese Fähigkeit hilft mir enorm, wenn es auch darum geht komplexere Probleme zu lösen.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat​

Wir überarbeiten gerade die UX (User Experience) unserer "Travelbot-Konversation", die die Präferenzen der Kunden in einen bestmöglichen ersten Reisevorschlag übersetzt. Dabei sind natürlich mehrere Dimensionen von Relevanz, die man in Einklang bringen muss.

Von Hierarchie und Dynamik der Konversation über die Anzahl und Entscheidbarkeit bis hin zu Kreativität und Struktur der Fragen. Maßgabe bleibt dabei immer, die Konversation in Echtzeit auf unserer Data-Science-Plattform mittels unterschiedlicher Machine-Learning-Algorithmen in Datenpunkte zu übersetzen. In diesem Projekt sind deshalb neben Produkt Managern (touristisches Produkt) und Sales-Mitarbeitern (touristische Kundenberatung) insbesondere auch Kollegen aus dem Data Science und dem Data Engineering Team (Engineering Product) stark involviert.

Was ist dir in deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Ich finde es ungemein bereichernd, an der Digitalisierung der Tourismusbranche beteiligt zu sein und meinen Teil dazu beizutragen, dass neue technologische Möglichkeiten in mehr und mehr Anwendungsbereiche Einzug halten. Das inspiriert mich immer wieder und macht jeden Tag von neuem Spaß. Der direkte Austausch mit dem Management-Team und die hohe Eigenverantwortung für Projekte spielt dabei ebenfalls eine große Rolle. Das motiviert mich, Projekte wirklich nach vorne zu bringen.

Gleichzeitig bin ich auch eine Schnittstelle für die verschiedenen Teams und erhalte somit Einblicke in fast alle Bereiche des Unternehmens, was mein Tätigkeitsfeld so vielfältig und spannend macht.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

… die Anzahl und Komplexität neuer Projekte in einem Startup in relativ kurzer Zeit schnell zunimmt. Vor allem bei einer ambitionierten Vision wie bei Fineway ist es daher unverzichtbar, Ressourcen und Kompetenzen im Unternehmen aufzubauen, die mit einer hohen Dynamik im Unternehmensaufbau strukturiert und ergebnisorientiert umgehen können.

Bei der Vielzahl an Themen, die sich parallel entwickeln, ist es absolut erfolgsentscheidend, den Überblick zu bewahren und fokussiert zu arbeiten. Deshalb ist es auch so wichtig, OKRs und Projektziele klar und wiederholt zu kommunizieren, um alle Kollegen auf die strategische Zielsetzung auszurichten.

Zudem kann ich als Sparringspartner für die Geschäftsführer eigene Ideen einbringen, aber auch andere Ideen in Frage stellen und meine Sicht auf die Dinge darlegen. Bei aller Geschwindigkeit ist das manchmal sehr wichtig, um nicht vorschnell Entscheidungen zu treffen, die sich später als nicht optimal herausstellen.

Wenn du nicht Senior Venture Development Manager wärst, was wärst du dann?

Vermutlich wäre ich auf der Investorenseite im Venture Capital (VC) oder Private Equity (PE) gelandet. Hier ist die Denk- und Arbeitsweise auch sehr unternehmerisch und vielseitig. Man baut zwar kein Unternehmen direkt mit auf, lernt aber enorm viele interessante Gründerpersönlichkeiten und innovative Geschäftsmodelle kennen, was langfristig ebenfalls sehr spannend ist.

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