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(Bild: Richard Hawthornthwaite)
Jobprofile LEAD 03/18 Karriere

Was macht eigentlich ein ... Solutions Manager?

Erst England, dann Konstanz und Wellington, jetzt Kreuzberg: Richard Hawthornthwaite kennt viele Kulturen. Wie passend, dass er jetzt bei der Bundesdruckerei unser aller Identitätsmanagement verbessern will.

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Jobtitel: Senior Solutions Manager

Name: Richard Hawthornthwaite

Ausbildung: Informatik-Studium

Unternehmen: Bundesdruckerei GmbH

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Was machst du?

Kurz gesagt: Lösungen gestalten, welche die Kunden begeistern. Denn was nützen die schönsten Produkte und Lösungen, wenn sie keinem Kunden etwas bringen und sie keiner kauft? Es geht um die Befriedigung von Kundenbedürfnissen heute und vor allem morgen. Also um das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Preis, damit sich der Kunde auch zukünftig wieder für unsere Lösungen entscheidet.

Als Solutions Manager begleite und steuere ich den gesamten Prozess rund um eine Lösung bzw. ein Produkt: Ich analysiere den Markt, bewerte die Wettbewerber und gehe auf Messen und Foren, treffe Kunden, tausche mich mit ihnen aus – mir ist es wichtig neue Ideen zu finden, die unsere Lösungen besonderes und einzigartig machen. Dann bauen wir mit dem Entwicklungsteam Produkte und Lösungen, bringen sie auf den Markt, betreiben und pflegen sie.

Wie bist Du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich bin in England geboren und aufgewachsen. Während meines Informatik-Studiums habe ich mich bei einem Auslandsjahr in Konstanz in Land und Leute verliebt. So habe ich dort nach dem Studium bei Siemens als Software-Entwickler angefangen, und später als Projektleiter gearbeitet. Es ging insbesondere um industrienahe Software-Lösungen, die sehr individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden angepasst wurden, beispielsweise Postsortieranlagen. Zwei Jahre lang habe ich ein Projekt bei der neuseeländischen Post in Wellington geleitet. Danach war ich einige Jahre selbstständiger Berater und Projektleiter, und zwar immer stärker für IT-Sicherheitsthemen wie E-Mail- Verschlüsselung. Über diese Themen kam ich im Herbst 2016 ins Marketing der Bundesdruckerei.

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Welche Eigenschaft hilft Dir im beruflichen Alltag am meisten? Und warum?

Als übergeordnete Eigenschaft: vor allem Offenheit. Die IT-Welt ändert sich so schnell, da sollte man sich auch als ausgebildeter Informatiker immer wieder von neuen Trends überraschen lassen und diese nicht zu schnell als Unfug verwerfen. Auf den Punkt gebracht: Aus einem vermeintlichen Hype wird eben doch oft genug ein iPhone. Zudem muss ich häufig einen Konsens zwischen allen Beteiligten herstellen können, brauche also gute Kommunikationsfähigkeiten. Als Solutions Manager stehe ich im Mittelpunkt von Menschen mit unterschiedlichen Interessen.

Diese Interessen muss ich aufnehmen, möglichst alle Beteiligten mitnehmen, allen zuhören. Manchmal muss ich auch höflich "Nein" sagen. Dabei ist es wichtig, immer die langfristige Vision der Lösung im Auge zu haben, und diese auch nicht für kurzfristige Erfolge zu opfern. Zudem brauche ich analytische Fähigkeiten, insbesondere um den Markt zu beobachten und einzuschätzen sowie Business Pläne zu entwickeln. Und schließlich ist natürlich gutes Projektmanagement wichtig, um alle Fäden zusammenzuhalten, sowie ein tiefes technisches Verständnis, da es bei uns um komplexe Software-Lösungen geht.

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Was ist an Deinem Job am Wichtigsten? Was macht Dir am meisten Spaß?

An meiner Rolle als Solutions Manager gefällt mir besonders die Brückenfunktion zwischen externen Kundenbedürfnissen und interner Umsetzung bzw. Entwicklung. Ich habe die Möglichkeiten und Freiheiten, Lösungen aktiv mit gestalten und bauen zu können. Es ist einfach schön, solche Lösungen später auch im Einsatz zu sehen.

Schildere bitte ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Zunächst kann ich mich als Informatiker mit IT-Sicherheitsthemen sehr gut identifizieren. Sicherheit und damit Vertrauen sind letztlich die Basis für Digitalisierung. Sichere Identitäten sind seit jeher ein zentrales Thema der Bundesdruckerei; früher analog und heute zunehmend digital. Es geht darum: Sind bei einer Transaktion diejenigen Beteiligten auch tatsächlich die, für die sie sich ausgeben – und dürfen sie das, was sie tun?

Seit gut drei Monaten beschäftige ich mich mit der Markteinführung einer neuen – letztlich auf Blockchain basierenden – Technologie unserer Innovationsabteilung zum selbstbestimmten Identitäts- und Rechtemanagement. Das Thema mag für viele erstmal etwas dröge klingen, ist aber tatsächlich sehr spannend und hat in den vergangenen Jahren und Monaten enorm an Bedeutung und Komplexität gewonnen, insbesondere durch die Datenschutzgrundverordnung. Bei dem neuen Ansatz hat allein der jeweilige Nutzer die Kontrolle über seine digitalen Berechtigungen, wie etwa den Zugriff auf bestimmte Dokumente oder Daten. Ebenso kann er Befugnisse an andere weitergeben oder wieder entziehen.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

...ich als Solutions Manager eine Art Drehscheibe zwischen den externen Marktbedürfnissen und der internen Umsetzung bin. Ich habe die Möglichkeit, aber auch die Verantwortung, diesen Prozess zu gestalten und umzusetzen – und das alles vor dem Hintergrund einer langfristigen Vision, wo wir hinwollen.

Wenn Du nicht Solutions Manager wärest, was wärst Du dann?

Dann würde ich wieder Radtouren durch die Alpen anbieten. In meiner Zeit in Konstanz habe ich das Radfahren in den Bergen kennen- und lieben gelernt. Ein paar Jahre lang hatte ich nebenbei eine Agentur, die solche Touren organisiert, gestaltet und durchgeführt hat.

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