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Was macht eigentlich Jobprofile Karriere

Was macht eigentlich ... ein Senior IT-Consultant?

Robert von Leoprechting empfindet es als IT-Consultant sehr hilfreich, Situationen objektiv und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können.

(Bild: von Leoprechting)
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Jobtitel: Senior IT-Consultant

Name: Robert von Leoprechting

Jobtitel: Senior IT-Consultant

Alter: 37

Ausbildung: Elektro- & Informationstechnik FH München, Software Architekt

Unternehmen: Plan.Net Gruppe für digitale Kommunikation

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Was machst du?

Ich arbeite als IT Consultant bei Plan.Net Technology. Als IT-Berater bin ich besonders in frühen Projektphasen die Verbindungsstelle zwischen Fach- und IT-Abteilungen. Das heißt im konkreten, dass ich innerhalb eines Projekts die strategischen Ziele von verschiedenen Parteien betrachte und dann gemeinsam mit dem Team eine optimale, technische Lösung entwickle. Die Herausforderung dabei: Oft widersprechen sich die Ziele dabei deutlich, was zu einem intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten führt – in so einem Fall ist dann viel Fingerspitzengefühl von meiner Seite gefragt. Ist die allgemeine Marschrichtung festgelegt, bin ich dafür verantwortlich, dass im Falle von unvorhergesehenen Problemen schnell eine praktikable Lösung gefunden wird.

Zu meinen weiteren Aufgaben gehört es, frühzeitig technische Anforderungen zu klären, grobe Software Architekturen zu entwerfen und diese zum Beispiel mit IT-Abteilungen abzustimmen.

In späteren Projektphasen geht es dann oft um die Überführung des Systems in den geregelten Betrieb, in dem Change-Prozesse eine wichtige Rolle spielen.

Als IT Consultant ist man also insgesamt eher technischer "Generalist" als "Spezialist", wobei man natürlich dennoch immer ein gutes Verständnis der verschiedenen Themenfelder mitbringen sollte.

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Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich arbeite bereits seit 2007 bei der Plan.Net Gruppe, dabei habe ich bereits verschiedene Stationen durchlaufen: Angefangen habe ich als Web- und Backend-Developer, nach einigen Jahren wechselte ich dann ins IT-Projektmanagement. Dabei habe ich bemerkt, dass es mir besonders liegt, als Vermittler "zwischen den Welten" zu agieren, Kompromisse herbeizuführen und technische Strategien zu entwickeln, damit Projekte auch zukunftsfähig sind. Daraus resultierte der Schritt zum IT-Consultant, weil ich dort die Möglichkeit habe, Projekte aus eher strategischer denn operativer Sicht zu begleiten.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Ich denke, dass es im Alltag sehr förderlich ist, Situationen objektiv und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Besonders wichtig ist dies, weil viele Entscheidungen in größeren Projekten über Kompromisse zustande kommen müssen. Das Ganze geht aber meist nicht ohne ein funktionierendes Team und deren Bereitschaft ein Problem auch einmal aus der Sicht der Anderen anzusehen. Spaß an der Kommunikation mit anderen Menschen gehört also natürlich auch dazu.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Toll ist es immer ein Projekt auf der "grünen Wiese" zu starten, da man sich hier nicht so intensiv mit Altlasten beschäftigen muss. Diese Möglichkeit habe ich seit über drei Jahren, mit dem Relaunch von komplexen Apps im "Customer Loyality" Umfeld. Hier bin ich von Anfang an dabei und als IT-Consultant zuständig für das "Backend" der Apps – sozusagen die Schaltzentrale jeder Online-Anwendung.

Da alle grundliegenden Funktionen neu erstellt werden mussten, war es unsere Aufgabe aus dem Backend-Team heraus die gesamte technische Architektur aufzubauen. Dabei gibt es aber von vielen Seiten haufenweise Einflussfaktoren – die Fachabteilung möchte primär den Business Case umsetzen, "IT-Operations" hat den Fokus verstärkt auf der späteren Wartbarkeit, Sicherheit und Stabilität des Systems und den Entwicklern der Client-Anwendungen ist besonders an der Erreichbarkeit der neuen Services gelegen: Genau hier liegt für mich auch der Anreiz. Es ist nämlich ein hohes Maß an Kreativität nötig, um solch komplexe Gemengelagen aufzulösen. Und meiner Auffassung nach klappt das am besten, wenn nicht jeder stur auf seiner Sichtweise beharrt, sondern auch die Prioritäten der anderen berücksichtigt.

Was ist dir in deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Manchmal kann es beim Finden von Lösungen heiß hergehen. Eine sehr wichtige Basis ist daher eine gesunde Diskussionskultur und gegenseitiges Vertrauen. Und wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann jede komplexe Aufgabe über einen kreativen Umgang mit Technologie gelöst werden. Das macht mir am meisten Spaß.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

…es ein großer Vorteil ist, wenn verschiedene Parteien das gleiche Verständnis für eine Herausforderung haben und am selben Strang ziehen. Ohne eine Vermittlung, beispielsweise zwischen Marketing- und IT- Abteilungen, kann es sehr schnell zu Missverständnissen kommen.

Wenn du nicht IT Consultant bei Plan.Net wärst, was wärst du dann?

Vielleicht wäre ich Anwalt - dabei geht es ja im Grunde auch darum, Entscheidungen herbeizuführen und andere Menschen von der eigenen Position zu überzeugen.

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