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20082018 Robert5795
© Simon Mayr
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Was macht eigentlich ... ein Motion Designer DOOH?

Der eigene Plattenladen steht noch auf seiner Wishlist, aber bis dahin ist Robert Berger mit seinem Job für TV-Wartezimmer gut beschäftigt. Ganz wichtig: Der Content muss auch ohne Ton funktionieren.

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Jobtitel: Motion Designer DOOH

Name: Robert Berger

Alter: 32 Jahre

Ausbildung: Technischer Kommunikationsassistent (IHK), Ausbildung an der Akademie für Kommunikation Heilbronn

Unternehmen: TV-Wartezimmer

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Was machst du?


Mein Arbeitgeber ist TV-Wartezimmer, Marktführer für moderne Patientenkommunikation im Wartebereich von Arztpraxen oder Kliniken. Für unser DOOH-Netz mit 7.000 Screens bundesweit produziere ich das tagesaktuelle Programm, das eine attraktive Mischung aus Patientenfilmen über Vorsorgemöglichkeiten und Therapieformen, Dokumentationen, Nachrichten aus Politik und Gesellschaft sowie Werbung und Unterhaltung umfasst. Den größten Anteil am Programm – nämlich 75 Prozent – bilden unsere Eigenformate, die wir auf die Bedürfnisse von Ärzten und Patienten ausrichten, die zeitgleich aber auch Premium-Umfelder für Werbekunden sind. Anders als im klassischen TV muss ich die Inhalte allerdings so produzieren, dass diese auch ohne Ton bestens verstanden werden. Der Anspruch unseres DOOH-Contents ist hoch. Wir arbeiten viel mit 2D-, bzw. 3D-Animationen und verwenden Infografiken, machen aber auch Studio-Drehs und Postproduktion. Alle medizinischen Themen müssen zudem patientengerecht, medizinisch geprüft und zertifiziert sein.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Eigentlich bin ich gelernter Restaurantfachmann. Seit meiner Ausbildung zum Medien-Designer in Heilbronn beschäftige ich mich aber mit TV und Bewegtbild. Ich habe bereits für Fernsehsender, Agenturen oder Postproduktionhäuser als On Air oder Motion Designer gearbeitet. Diese Erfahrungen habe ich zu TV-Wartezimmer mitgenommen. Premium-Content für ein weitestgehend tonloses TV-Programm war für mich zunächst Neuland, ist, wie ich feststellen musste, aber ein spannendes Feld. Ich bin mir sicher, dass es in Zukunft viel mehr Medien geben wird, die ohne Ton funktionieren müssen. Bestes Beispiel ist die Timeline von Facebook. Auch hier sehen die User zunächst nur Videos ohne Ton und müssen mit guten Inhalten erst zum Klicken motiviert werden.

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Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten und warum?

Ruhe und Gelassenheit. Denn diese Stimmung soll sich auch in unserem Programm, den Filmen und Animationen im Wartezimmer widerspiegeln.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Wir arbeiten in einem eingespielten und sehr kreativen Team, wo jedem Einzelnen viel Freiheit zur Entwicklung neuer Ideen und Designs geboten wird. So entstehen viele innovative Konzepte und eine große Vielfalt im Programm. Außerdem haben wir engen Kontakt zu den Werbungtreibenden, die wir beraten und optimal mit ihren Botschaften ins Programm integrieren. Bei uns gilt: Der Alltag wird nie langweilig.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Da fällt mir sofort der Patientenfilm im Rahmen der DSGVO ein. In einem zweiminütigen Beitrag klären wir Patienten darüber auf, welche Daten Ärzte zum Beispiel speichern und welche Rechte sie als Patient haben. Eine komplexe Materie, die wir sehr aufwendig und für jeden verständlich aufbereitet haben. Über 6,5 Millionen Menschen sehen diesen Film bundesweit jeden Monat. Das macht mich stolz. Begeistert hat mich aber auch ein Unternehmensfilm, den wir für unser Sales-Team im letzten Jahr produziert haben. Hier haben wir es krachen lassen und konnten TV-Wartezimmer mit schnellen Schnitten und Musik vorstellen.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…?

…das Medium DOOH gut produzierten Content braucht. TV-Wartezimmer ist mit seiner hohen Reichweite und der Programmvielfalt beliebt bei Zuschauern und Werbungreibenden. Das soll so bleiben.

Wenn du nicht Motion Designer DOOH wärst, was wärst du dann?

Mein Traum: Ich würde einen Plattenladen, natürlich mit Inhouse-Label, und einem angeschlossenen Café betreiben. Aber eigentlich bin ich sehr zufrieden mit meinen jetzigen Aufgaben.

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