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Max Mielke Avado 169
Max Mielke, Instructional Designer bei AVADO Learning (Foto: AVADO Learning)
Jobprofile Jobs Was macht eigentlich

Was macht eigentlich ein… Instructional Designer?

Motivieren, Mindset ändern und eingefahrene Muster aufbrechen: Max Mielke unterstützt Menschen jeden Alters, sich weiter- und voranzubilden. Bei AVADO Learning entwickelt er Learning Journeys für virtuelle und teilvirtuelle Lernprogramme rund um das Thema Digitalisierung.

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Jobtitel: Instructional Designer bei AVADO Learning
Name: Max Mielke
Alter: 29
Ausbildung: Bachelor of Arts, Studium Bildungsplanung und Instructional Design
Unternehmen: AVADO Learning

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Was machst du?

Ich entwickle Learning Journeys für virtuelle und teilvirtuelle Lernprogramme rund um das Thema Digitalisierung. Eingangs stelle ich viele Fragen – zu Sachverhalt, Zielgruppe, Ist- und Soll-Zustand und so weiter.

Ein typischer Auftrag kann lauten: „Wir wollen unsere Führungskräfte in X Monaten für Thema Y befähigen.“ Weil die tatsächlichen Bedürfnisse oft nicht auf den ersten Blick erkennbar sind oder die von Entscheidern und Teilnehmern sich nicht decken, muss ich diese sichtbar machen.

Aus den Erkenntnissen ergeben sich Fragen zu Learning-Journey-Design und -Entwicklung: Wie lässt sich die Aufgabe im gesteckten Zeitrahmen umsetzen? Ist es sinnvoll, ausschließlich mit E-Learning zu arbeiten? Ich erstelle hier ein Storyboard und plane die passenden (nicht die hippsten) Lernmethoden ein.

Am Ende sollen die Teilnehmer ihre Lernziele hochmotiviert erreichen, ihr Mindset nachhaltig verändern, Fähigkeiten verbessern und beides fest in ihrem Bewusstsein verankern. Dazu evaluieren wir im Team regelmäßig die angewandten Methoden. Und wir unterstützen die Teilnehmer beim Praxistransfer

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich habe Instructional Design studiert, weil ich die Mischung aus arbeitspsychologischen und pädagogischen Elementen spannend finde. Auf diesem Gebiet kann ich Menschen jeden Alters unterstützen, sich weiter- und voranzubilden.

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Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Kritisches Hinterfragen und analytisches Arbeiten helfen mir enorm dabei, die konzeptionellen Aufgaben zu meistern. Außerdem braucht es eine Menge Einfühlungsvermögen, um sich in die verschiedensten Perspektiven von Teilnehmern, aber auch in die von Entscheidern hineinzuversetzen.

Ich muss die tatsächlichen, versteckten Bedürfnisse unterschiedlicher Personenkreise identifizieren, um eine passende Learning Journey zu erstellen.

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Was ist die wichtigste Aufgabe in deinem Job?

Es braucht DIE zum Kunden bzw. zum Entscheider – und vor allem zu den Teilnehmern – passendste Learning Journey: Neben der richtigen Lernumgebung muss ich zum Beispiel berücksichtigen, ob Leadership hierarchisch vorgegeben oder längst im Unternehmen gelebt wird.

Mit welchem Methodenmix – zum Beispiel aus Workshop, Bootcamp, Blended Learning, virtuellen Gruppenarbeiten und vielen Methoden mehr – gelingt mir das? Brauche ich einen didaktischen Wow-Effekt in Gestalt von motivierenden Maßnahmen? Oder ein Element, das die Teilnehmer wachrüttelt? Und wenn ja: In welcher Phase der Learning Journey setze ich diese Effekte für eine optimale Dramaturgie ein?

Mittlerweile existieren viele unterschiedliche Lernmethoden. Da ist es wichtig, den richtigen Mix zusammenzustellen, denn: Die Formate machen den Teilnehmer zum Akteur des Lernens. Ein wichtiger Faktor spielt hier die Lernagilität. Lebenslanges, selbstbestimmtes und soziales Lernen rücken immer mehr in den Fokus vieler Unternehmen.

Lernprogramme müssen intrinsische Neugier wecken und Lernende dazu befähigen, sich flexibel auf neue Anforderungen einzustellen sowie sich neue Kompetenzen anzueignen. Hierzu gehört nicht nur eine starke Selbstreflexion, sondern auch die Bereitschaft, sich am Veränderungsprozess zu beteiligen.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat

Idealerweise kommen wir mit dem Instructional Design von Anfang an mit ins Projekt, um den Bedarf zu identifizieren und das Lernprogramm von A bis Z zu konzipieren: etwa mit speziell auf die Kundenbelange abgestimmten Modulen. Mit Bootcamp-Konzepten. Aber auch mit Evaluationen. Die helfen mir einzuschätzen, ob wir noch „on track“ sind. Und sie geben mir die Chance, im laufenden Programm agil nachzujustieren, vor allem wenn sich Parameter ändern.

Das kann wichtig werden, wenn die Teilnehmer intensivere Gruppenarbeiten benötigen, weil ein neues Thema aufgepoppt ist. Oder wenn der Bedarf an zusätzlichem Coaching oder noch mehr Support entsteht. Je häufiger wir evaluieren, desto besser.

Mein Job ist von zentraler Bedeutung, weil...

...Instructional Design Wissen nachhaltig vermittelt und Menschen eine einzigartige Lernerfahrung bietet. Mich fasziniert, wie Menschen plötzlich ihre Kräfte bündeln und wie Team-Arbeit das Wir-Gefühl fördert. Plötzlich kommen Dinge in Gang, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte.

Die größte Herausforderung besteht allerdings darin, Menschen so zu motivieren, dass sie Leidenschaft entwickeln, einen Praxistransfer hinbekommen und langjährig festgefahrene Einstellungen ändern. Darum darf das Lernen auch nicht nach dem Kurs vorbei sein: Im Idealfall bleibe ich als Instructional Designer mit den Kursteilnehmern weiterhin am Ball.

Das Ziel: Erkenntnisse, Einstellungen und das neue Mindset zu verinnerlichen und damit den Funken innerhalb der Organisation weitertragen. Nur so werden Teilnehmer zum Change Agent für kontinuierliches Lernen und Unternehmen zu lernenden Organisationen.

Vorausgesetzt, diese haben eine vom Vorstand bzw. der Geschäftsführung unterstützte Lernstrategie implementiert – und darüber hinaus Raum, um Gelerntes in die Praxis zu überführen und nachhaltig zu verankern.

Wenn du nicht Instructional Designer bei AVADO wärst, was wärst du dann?

Wahrscheinlich wäre ich Lehrer geworden und würde mir Gedanken darüber machen, wie ich den Unterricht neu gestalten und auch hier die Digitalisierung vorantreiben könnte. Neulich habe ich ein Posting eines Lehrers gesehen, der mit seinen Schülern eine auf SCRUM basierende Methode ausprobiert hat – so etwas finde ich wahnsinnig spannend.

Ich würde mir ebenfalls überlegen, wie ich Schüler aktiv in die Unterrichtsgestaltung einbinden könnte. Anstatt vorgefertigter, starrer Lehrpläne ist es besser, neue Dinge auszuprobieren, Schüler einzubinden und abzuholen. So können auch deren eigene Interessen einfließen.

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