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26032019 Andreas Ekke
© Lendico
Jobprofile Banking

Was macht eigentlich ... ein Head of Underwriting?

Auch innovative FinTech-Startups wie Lendico können auf klassische Banker nicht verzichten. Andreas Ekke bewertet, wie kreditwürdig Unternehmen sind.

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Name: Andreas Ekke

Alter: 39

Position: Head of Underwriting

Ausbildung: Bankkaufmann

Unternehmen: Lendico

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Was machst du?

Als Head of Underwriting leite ich den Bereich, der für die Kreditentscheidung zuständig ist. Anders gesagt: Gemeinsam mit meinem Team analysiere ich die online eingereichten Anträge von mittelständischen Unternehmen. Die Kreditanalyse ist bei der Vergabe einer Fremdfinanzierung nämlich ein ganz wichtiger Bestandteil. In diesem Schritt prüft das Underwriting-Team die eingereichten Unterlagen wie Jahresabschlüsse, Betriebswirtschaftliche Auswertungen und schaut auf die Finanzkennzahlen. Diese und weitere Informationen verwenden wir für unsere Kreditbeurteilung. Die entscheidende Frage dabei ist: Kann das jeweilige Unternehmen einen Kredit zurückzahlen oder nicht? Als Head of Underwriting ist es zudem wichtig, die Analyseprozesse und einzelnen Arbeitsschritte zu verstehen, um diese optimieren zu können. Das hat zwei Gründe: Zum einen möchte ich vermeiden, dass mein Team unnötige Mehrarbeit hat; es soll sich stattdessen auf den wesentlichen Teil seiner Arbeit konzentrieren können: die Kreditanalyse. Zum anderen wollen wir unseren Kunden eine schnelle Rückmeldung geben – egal, ob diese positiv oder negativ ausfällt.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich bin gelernter Bankkaufmann und seit 15 Jahren in der Kreditanalyse kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) tätig. Mehr als 10 Jahre war ich bei einer Hamburger Großbank, seit fünf Jahren arbeite ich nun im FinTech-Bereich mit dem Fokus auf die Kreditvermittlung an KMU. Damals wollte ich in einem dynamischeren Umfeld arbeiten, in dem sich Veränderungen schneller umsetzen lassen und in dem es einen engeren Austausch zwischen den einzelnen Bereichen gibt. Dafür war ich dann auch bereit von Hamburg nach Berlin zu ziehen. Eine Entscheidung, die ich bisher keinen Tag bereut habe.

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Schildere bitte ein Projekt, das dich besonders begeistert hat

Mich begeistert die derzeitige Entwicklung, die das gesamte Thema FinTech nimmt. Dabei geht es um die Digitalisierung von Produkten und Prozessen, die bei traditionellen Banken oft noch manuell durchgeführt werden wie zum Beispiel die digitale Identifikation von Kunden. Das ist insgesamt ein großes Projekt und ich finde es toll, so hautnah dabei sein zu können.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Meine Neugier. Einfach Dinge auszuprobieren und zu testen, ob und wie sie funktionieren. Auch meine Offenheit für neue Ideen und andere Meinungen kommt mir in diesem Umfeld zugute.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Was mich am Start-up-Bereich besonders begeistert, ist das teamübergreifende Arbeiten. Mit meinen Kollegen stehe ich im stetigen Austausch: In Hinblick auf die Kreditanträge der Unternehmer arbeiten wir eng mit Sales zusammen. Hinsichtlich der einzelnen Arbeitsschritte im Analyseprozess und möglicher Optimierungen sind wir eng mit Operations verzahnt. Was ich persönlich großartig finde ist, dass wir gut im Unternehmen vernetzt sind und ein Silodenken quasi unmöglich ist.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

… ohne Underwriting eine Risikobewertung und eine Vergabe von Krediten gar nicht möglich wäre. Und dann würden viele Unternehmen keine Finanzierung bekommen.

Außerdem ist er wichtig, um Prozesse besser und einfacher zu machen – für die Kunden und für meine Kollegen.

Wenn du nicht Head of Underwriting wärst, was wärst du dann?

Ehrlich gesagt, kann ich mir keine andere Aufgabe vorstellen. Als ich in der Kreditanalyse angefangen habe, war mir schnell klar, dass der Bereich genau mein Ding ist. Ich bin ein absoluter Zahlenmensch und finde es daher großartig, dass ich in meinem Job Unternehmen und ihre Kennzahlen analysieren kann. Und, dass mein Team und ich dabei Firmen unterstützen, ihre Projekte umzusetzen, ist ein toller und motivierender Gedanke. Man könnte also sagen, dass ich meinen Traumjob habe.

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