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Bastian Winkler
Foto: Full-Stack-Developer Bastian Winkler von Publicis Sapient
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Was macht eigentlich ein... Full-Stack-Developer?

Er ist das Schweizer Taschenmesser für digitale Projekte: Bastian Winkler arbeitet in seiner Funktion als Full-Stack-Developer bei Publicis Sapient zwar hauptsächlich als Frontend-Architekt, ist aber auch in allen weiteren Bereichen der Software-Entwicklung aktiv.

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Name: Bastian Winkler

Alter: 36

Position: Full-Stack-Developer

Ausbildung: Mediengestalter (Digital)

Unternehmen: Publicis Sapient

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Was machst du?

Gefühlt bin ich in allen Bereichen der Software-Entwicklung aktiv. Von technischer Konzeption über Frontend- und Interface-Entwicklung bis zur Backend- und Middleware-Architektur, Infrastruktur und DevOps beschäftige ich mich mit allen Themen, die in den initialen Phasen von Projekten erforderlich sind. Man könnte mich also auch als Schweizer Taschenmesser für digitale Projekte bezeichnen. Hauptsächlich arbeite ich aber als Frontend-Architekt.

Als Generalist ziehe ich mich ab einem gewissen Komplexitätsgrad aus den Prozessen zurück und übergebe die Zügel an spezialisierte Kollegen, da ich nicht von mir behaupten würde, das notwendige, tiefe Know-how zu besitzen, um eine End-to-End Delivery zu garantieren. Ab diesen Momenten konzentriere ich mich lieber auf mein Steckenpferd – die Frontend-Architektur und -Entwicklung.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Von klein auf war ich schon immer sehr an Technologie und Entwicklung interessiert und habe mir schon in jungen Jahren das Programmieren selbst beigebracht. Nach dem Fachabitur absolvierte ich eine Ausbildung zum Mediengestalter bei einem Software-Hersteller. Das war für mich klasse, da ich auch Design-begeistert bin und so beide Welten verbinden konnte.

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Frontend und Backend waren damals noch nicht so stark getrennt wie heute, und so lernte ich schnell in einem Enterprise Development-Umfeld Java und JSP umzusetzen. Später habe ich dann entschieden, mich primär weiter mit JavaScript auseinanderzusetzen, also eher mit dem Frontend-'Teil' der Projekte.

Da es mir aber besonders wichtig ist, im Zweifel auch Probleme im Backend selbst lösen zu können, habe ich diese Skills nie vernachlässigt. Das ist für meine aktuelle Arbeit bei Publicis Sapient ein großer Vorteil.

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Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

In meiner über 15-jährigen Karriere war ich stets mit diversen Herausforderungen in unterschiedlichsten technischen Konstellationen konfrontiert. Diese verlangten immer nach speziellen – manchmal auch kreativen – Lösungsansätzen.

Durch mein sehr breit gefächertes Know-how in allen Bereichen der 'Delivery Chain', kenne und verstehe ich alle Probleme und Herausforderungen sämtlicher Projektbeteiligten und kann deshalb besonders gut mit ihnen nach gesamtheitlichen Lösungen suchen – sei es in Strategie, Design, UX, Frontend, Backend, QA, DevOps oder auch im Projektmanagement. Mein Fokus war und ist jedoch klar im Frontend verankert.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Es gab viele Projekte, die auf verschiedenen Ebenen sehr spannend, außergewöhnlich und erwähnenswert wären. Wenn ich mich jedoch festlegen müsste, würde ich eines meiner aktuellen Projekte zu den absoluten Top-Cases zählen: Gerade arbeiten wir mit einem Kunden in enger Partnerschaft zusammen und entwickeln in einem gemeinsamen, sehr agilen und cross-funktionalen Team ein Produkt.

Im laufenden Prozess hat jedes Mitglied dieses Teams die Möglichkeit, seine Ideen und Vorschläge gleichberechtigt einzubringen – da kommt echtes Start-up-Feeling auf. Technologisch wird nahezu das komplette Portfolio der aktuellen Hypes ausgereizt – von KI und Machine Learning bis zu Microservices und -frontends.

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Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Die Dynamik, mit der sich die Branche in den letzten Jahren entwickelt hat – und auch weiter entwickeln wird –, ist unbeschreiblich. Man lernt niemals aus und es gibt unendlich viele Möglichkeiten, persönliche Schwerpunkte in seiner Arbeit zu setzen. Selbst wenn diese nur temporär sind, kann man mit soliden Grundkenntnissen in gewissen Kerntechnologien alles verstehen und anwenden.

Natürlich gibt es auch Sprünge in Technologien, die nicht auf Methoden oder Muster bekannter Programmiersprachen zurückgreifen. Eben jene fordern mich aber jedes Mal aufs Neue. Am meisten genieße ich einfach Phasen, in denen ich mir Kopfhörer aufsetzen kann und einige Stunden mit lautem Drum’n’Bass auf den Ohren coden kann.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

...es extrem wichtig ist, jemanden im Team zu haben, der sich mit allen Projektbeteiligten auf Augenhöhe austauschen kann und deren jeweiligen Herausforderungen und spezifischen Anforderungen versteht. Nur so ist eine gute Beratung gegenüber Kunden überhaupt möglich.

Wenn du nicht Full-Stack-Developer wärst, was wärst du dann?

Das ist leicht beantwortet: Vermutlich wäre ich im Musik-Business gelandet. Seit meinem 14. Lebensjahr sammle ich Schallplatten und lege auch auf. Es gab sogar Zeiten, in denen ich selbst Musik produziert habe.

Ich entschied mich aber bewusst dazu, die Musik nur als Hobby weiter zu betreiben, denn mit dem Aufkommen eines gewissen Formats namens MP3 geriet die Branche damals extrem unter Druck. Ich habe mich also für die Technologie entschieden und es nie bereut.

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