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Zimmermann Patrick Sapient
© Sapient
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Was macht eigentlich ... ein Experience Strategist?

Zuletzt machte er sich Gedanken, wie man Solarmodule an den Mann bringt. Die Einsatzgebiete von Patrick Zimmermann sind extrem variabel, aber immer geht es um gute Ideen für die Nutzer.

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Name: Patrick Zimmermann

Alter: 30

Position: Senior Experience Strategist

Ausbildung: BWL-Studium

Unternehmen: Publicis Sapient EMEA APAC

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Was machst du?

Ich arbeite seit zweieinhalb Jahren bei Publicis Sapient als Experience Stratege. Dreh- und Angelpunkt meiner Arbeit ist es, Marken wie Volkswagen und Beiersdorf dabei zu unterstützen, kundenzentriert zu agieren und neue digitale Produkte und Services zu entwickeln – also den Konsumenten und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns zu stellen.

In meiner Position beschäftige ich mich hauptsächlich damit, Consumer Journeys, Handlungsempfehlungen sowie Strategien für die digitale Business Transformation unserer Kunden zu formulieren. Oftmals begleite ich sie dabei bis hin zur Entwicklung und Umsetzung konkreter Prototypen, Value Propositions oder Service Designs. Ein neues Projekt beginnt daher immer mit einer Analyse-Phase, in der ich mir zusammen mit meinem interdisziplinären Team die Situation des jeweiligen Kunden, sowohl aus einer internen, als auch aus externen Sicht anschaue – also aus dem Blickwinkel des Konsumenten.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich habe zunächst BWL studiert. Nach zwei Jahren bei Bosch in der 'Vorausentwicklung Elektromobilität' habe ich jedoch gemerkt, dass ich meinen Traumberuf noch nicht gefunden habe. Die Tätigkeit war extrem spannend und herausfordernd. Jedoch konnte ich mein Wissen aus dem Studium nicht anwenden und meiner Leidenschaft für das kreative und kundennahe Arbeiten nicht nachgehen. Mein Master-Abschluss in 'Business and Design' in Göteborg sowie ein Praktikum bei der globalen Design-Agentur Ideo hingegen haben mir eine ganz klare Richtung aufgezeigt, in die ich mich entwickeln und spezialisieren wollte. Es war die Zusammenarbeit mit Designern und die ganzheitliche Herangehensweise an Probleme, die mich begeistert haben. Nun bin ich Experience Strategist bei Publicis Sapient und kann meine beiden Leidenschaften – also Business und Design – wertschöpfend für meine Kunden einbringen.

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Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Ganz klar: Empathie. Für meinen Job ist es essenziell, sich immer in die eigenen Kunden sowie den Konsumenten hineinversetzen zu können. Die Kunst liegt darin, einen Perspektivwechsel zu machen: Weg von sich selbst und stattdessen aus der Sicht der relevanten Zielgruppe denken. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, die Gefühle und Emotionen besser zu verstehen, sondern auch die Beweggründe des Kunden beispielsweise für bestimmte Geschäftsentscheidungen nachvollziehen zu können. Nur, wenn man diese Sachverhalte heute versteht, kann man eine nachhaltige Strategie ausarbeiten – die Basis für jede digitale Business Transformation.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Seit Januar 2018 arbeite ich für die Solar-Abteilung eines unserer langjährigen Energiekunden. Publicis Sapient wurde ins Projekt geholt, um das Kundenerlebnis und die Vertriebsprozesse zu analysieren und letztlich zu verbessern. Meine Aufgabe zu Beginn des Projekts war es unter anderem, Interviews mit den Mitarbeitern sowie den Vertriebs- und Handwerkspartnern zu führen, um Insights über die bestehenden Prozesse zu erlangen. Diese Erkenntnisse habe ich dann in einen ‚Service Blueprint’ zusammengeführt, der die internen Abläufe und das Kundenerlebnis in einem Schaubild darstellt. Auf Grundlage dessen habe ich in den letzten zwei Monaten zusammen mit einer Kollegin den kompletten Vertriebsprozess umgestaltet: Wir haben neue IT-Anforderungen, Vertriebswerkzeuge und Schulungen für externe Partner definiert, neue Rollen festgelegt sowie alle Consumer Touchpoints neu gedacht. Inzwischen haben wir den Auftrag erhalten, den Vertriebsprozess umzusetzen und binnen eineinhalb Monaten live zu schalten.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Das Tollste an meinem Job ist das Team: Mit einem so interdisziplinären und multinationalen Team wie bei Publicis Sapient zusammenzuarbeiten, um Unternehmen bei ihrer digitalen Business Transformation zu unterstützen, ist einfach super spannend. Auch die Kunden sind klasse. Ich hatte bis jetzt das große Glück, für eine Vielzahl von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zu arbeiten. Dabei kollaboriere ich immer wieder mit den unterschiedlichsten Experten – von Daten-Spezialisten, Visual- und Experience-Designern, Front- und Backend Programmierern bis hin zu Marken- und Content-Strategen. Bei jedem Projekt lerne ich etwas Neues dazu.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

...Experience-Strategie genau die Disziplin ist, die Publicis Sapient von klassischen Beratungen auf der einen und Design-/Kreativ-Agenturen auf der anderen Seite unterscheidet. Wir verbinden das Beste aus beiden Welten, um Projekte ganzheitlich anzugehen. Dazu ist es extrem wichtig, dass wir das Business unserer Kunden verstehen und uns in deren Endkunden bzw. die Konsumenten hineinversetzen können. Nur so ist es möglich, langfristige Handlungsempfehlungen zu geben und Strategien zu entwickeln, die dann auch global umgesetzt werden.

Wenn du nicht Experience Strategist wärst, was wärst du dann?

Ganz einfach: Ich hätte mit ein paar Freunden und einer gemeinsamen Geschäftsidee ein Start-up gegründet. Was anderes könnte ich mir gar nicht vorstellen, da ich für ganzheitliches, agiles Arbeiten brenne und Leidenschaft für eine Idee für mich grundsätzlich dazugehört. Das ist das Schöne an meiner aktuellen Arbeit – bei Publicis Sapient habe ich genau das und betrachte jedes Projekt daher als ‚meine’ Geschäftsidee.

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