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Hillringhaus
Joost F. Hillringhaus, iCompetence
Was macht eigentlich Jobprofile Start-up

Was macht eigentlich ... ein Director Data Services?

Joost F. Hillringhaus ist auf die Nutzbarmachung von Daten spezialisert. Er führt bei iCompetence zwei Teams, die das operative Herzstück der Beratung für Digital Intelligence bilden. Ihr Ziel: Eine Dateninnovationsschmiede schaffen, die den sich wandelnden Anforderungen der Kunden im Rahmen der digitalen Veränderungen gerecht wird.

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Name: Joost F. Hillringhaus

Alter: 35

Position: Director Data Services

Ausbildung: MA Sinologie, Politische Wissenschaften, Medien und Kultur

Unternehmen: iCompetence GmbH

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Was machst du?

Als Director Data Services führe ich zwei Teams, die zusammen das operative Herzstück von iCompetence bilden. Wir sind auf die Nutzbarmachung von Daten für das gesamte Unternehmen und auf den Kosmos „drum herum“ spezialisiert, von der Implementierung über die Analyse bis hin zur strategischen Beratung für die Digitalisierung. Das betrifft im Zeitalter von KI und Omnichannel Daten aus sehr unterschiedlichen Quellen – das Karussell dreht sich schnell.

Das Team Data Engineering hat gleich mehrere Schwerpunkte in den Bereichen Konzepterstellung, Implementierung und Betreuung (fast) aller relevanten Datenerfassungs- und Datenverarbeitungstools. Das Team Data Science schließt sich als nächster logischer Schritt an und ist darauf spezialisiert, die erhobenen Datensätze aussagekräftig zu inszenieren und zum Leben zu erwecken. Durch den Ausbau dieses Teams schaffen wir den Schulterschluss zwischen technologischer Expertise und tatsächlicher Beratungskompetenz für unsere Kunden, von der großen Datenstrategie bis hin zur konkreten und kurzfristigen Handlungsempfehlung. Ziel ist eine Dateninnovationsschmiede, die den sich wandelnden Anforderungen der Kunden im Rahmen der digitalen Veränderungen gerecht werden soll. Da tut sich viel und das ist spannend. Den dafür nötigen Wandel darf ich begleiten und mitgestalten.

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Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen? ​

Ich habe schon während des Studiums bei einer digitalen Kreativagentur in Hamburg gearbeitet. Das schien mir wesentlich spannender als der immer nächste Studentenjob in der Gastronomie. Ich habe dann relativ schnell gemerkt, dass mir die Branche gut gefällt – junge Leute, immer neuer Input und dazu Strukturen, die den Anspruch haben, tatsächlich zu funktionieren. Und die sich deswegen auch ständig auf den Prüfstand stellen lassen müssen, ob sie internen wie externen Ansprüchen gerecht werden. Die ständige Frischzellenkur als Ergebnis dieser Denkweise hält sowohl Kopf als auch Herz immer offen für Neues, das hat mir gefallen.

Nach gut zehn Jahren im Plattform- und Kampagnengeschäft war es allerdings auch mal Zeit, mich selbst zu hinterfragen und neu zu justieren, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte. Deswegen bin ich Anfang des Jahres zu iCompetence gewechselt. Als Boutiqueberatung, die dafür aber digitale Speerspitze auf ihrem Gebiet ist, kann mir diese Stelle mehr schöpferisches Potenzial und neuen Input bieten, als „nur“ in großen Strukturen kleine Unterschiede machen zu wollen.

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Frauen in der IT gesucht!

Für alle, die IT-Affinität verspüren, waren die Chancen für einen Quereinstieg nie besser! Im aktuellen LEAD Bookazine 2/2019 haben wir Netzwerke, Unis und Initiativen gefunden, die praxisnahe Aus- und Weiterbildung bieten. Vor allem Frauen sind gefragt, denn 55 Prozent der Arbeitgeber möchten laut Bitkom den weiblichen Anteil ihrer IT-Fachkräfte steigern!

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat

Begeistert hat mich von Anfang an zu sehen, wie aus einer sehr wissenschaftlichen Datenanalyse, einem durchaus eher „trockenen“ Vorgang, eine strategische Weiche und ein echtes, für alle Beteiligten nachvollziehbares Ergebnis wird. Wir haben gerade für ein Unternehmen aus der Retail-Branche eine sehr aufwendige Analyse erstellt, weil der Kunde Schwierigkeiten mit seiner Datenlage hatte und einen Fehler im System vermutete, den er selbst nicht finden konnte. Das Problem konnten wir letztlich lösen, außerdem haben wir aber noch ein paar Handlungsfelder aufgetan, die dem Kunden gar nicht bewusst waren.

Unternehmen leiden ja heutzutage wirklich nicht daran, zu wenig Daten zur Verfügung zu haben. Mit einer Datenanalyse eine Schwachstelle in der digitalen Infrastruktur eines Kunden aufzutun und Handlungsempfehlungen parat zu haben, die „das Loch stopfen“, ist ein super Gefühl. Einerseits ist die Beratungsleistung, die wir hier als Unternehmen erbringen können, mit einem echten Mehrwert versehen und kann sich daran messen lassen. Andererseits sind solche Projekte auch wegweisend für eine Entwicklung, die wir uns für uns selbst wünschen: Mit der technischen Expertise, die wir haben, durch ganzheitliches Denken überzeugende Arbeit beim Kunden abzuliefern.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Empathie. Wo kommt der andere her, was weiß er schon, was nicht, was muss er wissen? Sprich: Wo muss ich jemanden abholen, um ihn zu fordern, zu fördern und ihn zu einer Säule im Team zu machen?

Ein großer Teil meiner Aufgabe ist das kritische Hinterfragen von gewachsenen und gelebten Strukturen und Prozessen. Nun leben wir in einer Zeit, in der sich nicht nur das Produkt einer Firma immer mal wandelt, sondern auch Arbeit selbst sich verändert. Das schafft neue Herausforderungen, auf die es häufig nicht die eine zitierfähige Antwort gibt – das kann uns alle belasten und Unsicherheiten kreieren. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, positiv zu motivieren und dabei im besten Sinne des Wortes verbindlich zu sein. Grundvoraussetzung dafür ist meiner Ansicht nach, sein Gegenüber in seiner Grundstruktur verstehen und entwickeln zu wollen. Oft sind es im Kern kleine Veränderungen, die dabei den Erfolg ausmachen. Mit den richtigen Fragen die richtigen Entwicklungen anzustoßen oder die Teamaufstellung ein wenig anzupassen, kann schon den großen Unterschied ausmachen.

Mein Job ist unverzichtbar, weil …

Was ist schon unverzichtbar? Mein Job ist deswegen so toll, weil ich andere Skills als viele meiner Kollegen habe und ihnen dadurch (hoffentlich) Steine aus dem Weg rollen kann. Da kommt mir meine Erfahrung in der Kreativ-Branche zu Gute. Und manchmal auch meine Unkenntnis. Schließlich habe ich als studierter Sinologe weniger technische Vorkenntnisse als meine Mitarbeiter. Ich habe da oft eher den Blick des Marketeers und nehme die Kundensicht ein. Wenn sie mich von einer Lösung überzeugt haben, können wir sie sicher auch dem Kunden vermitteln. Und dabei habe ich dann auch einiges dazugelernt. Mehr win/win kann ich mir nicht wünschen.

Wenn du nicht Director Data Services wärst, was wärst du dann?

Wenn ich dann nicht in einem Kundenmeeting für einen Plattform-Relaunch steckte, dann vielleicht vertieft in Pläne für ein eigenes Guest House in Taranaki in Neuseeland.


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Fachkräfte haben heute die Wahl. Der Arbeitgeber muss daher einiges bieten. Eine klare Wertekultur, Diversity und Haltung – das steht ganz oben auf der Agenda! Im aktuellen LEAD Bookazine 2/2019 liest du jetzt über die neue Power der Fachkräfte, IT-Quereinsteiger Umschulungen und Do-It-Yourself Führungskräfte.

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