Anzeige
Anzeige
Paulo Vital Cie Ipsoft
Paulo Vital / IPsoft
Was macht eigentlich Jobprofile New Work

Was macht eigentlich... ein Cognitive Implementation Engineer?

Besonders in den Bereichen künstliche Intelligenz, Machine Learning und Data Science sind Lernbereitschaft und eine schnelle Auffassungsgabe wichtig. Das weiß Paulo Vital, der als Cognitive Implementation Engineer Anwendungen für eine kognitive KI-Plattform entwickelt.

Anzeige

Jobtitel: Cognitive Implementation Engineer

Name: Paulo Vital

Ausbildung: Bachelor of Science, Computer Engineering

Unternehmen: IPsoft

Anzeige

Was machst du?

Als Cognitive Implementation Engineer, kurz CIE, entwickle ich Anwendungen für eine kognitive KI-Plattform, genauer gesagt für unsere digitale Assistentin Amelia. Das Ziel ist es, das Nutzererlebnis für die Anwender besser und angenehmer zu machen. Als „kognitiv“ bezeichnet man, vereinfacht gesagt, ein System, das die Art und Weise nachahmt, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet und Entscheidungen trifft.

Mein Job umfasst daher mehr als nur Implementierungs- oder Integrationsaufgaben. Es gehört auch zu meinen Aufgaben, die Geschäftsprozesse eines Kunden — gemeinsam mit unseren Softwarearchitekten und Conversational Experience Designern — zunächst einmal zu verstehen und dann in funktionierende Implementierungen zu „übersetzen“, also die Prozesse zu definieren und zu programmieren. Dafür muss ich dann entsprechende Datenanalysen anwenden, die richtigen Daten extrahieren und damit die künstliche Intelligenz trainieren, sodass Amelia schließlich selbstständig arbeiten und dazulernen kann.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich habe in Brasilien, wo ich herkomme, Computer Engineering studiert und arbeite inzwischen seit mehr als 15 Jahren in der Softwareentwicklung. Die Anfrage eines Recruiters aus Deutschland hat mich vor ein paar Jahren schon einmal nach Berlin gebracht, leider musste ich aus privaten Gründen bereits nach einem halben Jahr wieder zurück nach Brasilien.

Anzeige

Dort war ich einige Jahre bei einem globalen IT-Unternehmen, das auch im Bereich KI-Entwicklung aktiv ist. So habe ich mich in den letzten Jahren vermehrt mit Datenanalyse und künstlicher Intelligenz beschäftigt — zwei Bereiche, die immer wichtiger werden und enorme Marktpotenziale haben.

Als sich dann die Möglichkeit ergeben hat, bei IPsoft innovative KI-Lösungen unmittelbar für den konkreten Anwendungsfall bei Kunden zu entwickeln, war das genau das Richtige. Daher bin ich Anfang 2018 wieder nach Europa gezogen, derzeit arbeite ich in der Amsterdamer Niederlassung. Was mich anfangs überrascht hat: Ich bekomme oft sehr positives Feedback von internationalen Kollegen zu dem „brasilianischen Ansatz“, nach dem ich arbeite.

Es gibt einige Universitäten in Brasilien, die eine wirklich hervorragende IT-Ausbildung bieten. Und offenbar ist die Herangehensweise, die dort vermittelt wird, kreativer und innovativer als anderswo – dieses Mindset, neugierig zu sein und Neues auszuprobieren, statt stur nach einem vorgegebenen Schema zu arbeiten, hat meine berufliche Entwicklung sicher auch positiv beeinflusst.

Lead 4 Diversity 1200X1200
Wir sind mehr!

Diversity am Arbeitsplatz ist eine Chance und ein Investment zugleich. Im LEAD Bookazine 4/2018 erfährst du, wieso Chancengleichheit die Produktivität steigert und erfolgsentscheidend für jede Agentur und jedes Unternehmen ist. Es geht also auch um Geld.

Schildere bitte ein Projekt, das dich besonders begeistert hat

Ich denke, mein bisher anspruchsvollstes Projekt hat mir nicht nur das meiste Kopfzerbrechen bereitet, sondern auch den meisten Spaß gemacht. Für einen führenden Anbieter von ITK- und Mobilfunktechnologie sollte Amelia das Support-Team unterstützen und Dokumentationen bereitstellen, die Kunden bei der Lösung von technischen Fehlern, Vorfällen und Konfigurationsproblemen helfen.

Die Herausforderung war, dass wir mit vielen verschiedenen Technologien arbeiten mussten, um die erforderlichen Integrationen in Amelia umzusetzen. Dazu kam, dass wir eine geeignete Datenanalyse entwickeln mussten, um den Nutzern auch bei teils sehr ähnlich gelagerten Problemen genau die passende und aussagekräftigste Dokumentation anbieten zu können.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Vermutlich, dass ich sowohl kompromissbereit als auch perfektionistisch bin. Wir arbeiten in der Regel agil und als CIE sollte man nicht nur so schnell wie möglich eine Lösung finden, sondern es sollte auch die am besten geeignete Lösung sein. Es schadet auch nicht, dass ich von Natur aus neugierig bin und gerne Neues lerne.

Ganz besonders in den Bereichen künstliche Intelligenz, Machine Learning und Data Science sind Lernbereitschaft und eine schnelle Auffassungsgabe wichtig, da fast täglich neue Methoden, Techniken und Algorithmen entdeckt und angekündigt werden – hier muss man immer auf dem neuesten Stand bleiben und mit den aktuellen Entwicklungen Schritt halten.

Logo
Finde deinen Top-Job!

Der LEAD Stellenmarkt ist die Jobbörse für die Bereiche Marketing, Werbung, Vertrieb und Medien. Hier werden marketingaffine Talente gesucht und gefunden. Egal, ob Marketingmanager in der Industrie oder Social-Media-Berater bei einer angesagten Agentur – im LEAD Stellenmarkt findest du die passende Position für deine Zukunft.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Die Vielfalt unserer Kunden aus verschiedenen Branchen und die vielen unterschiedlichen Anwendungsfälle, für die Amelia eingesetzt werden kann, machen meinen Job wirklich interessant und abwechslungsreich. Ich arbeite immer wieder in anderen Projekten, oft vor dem Hintergrund sehr komplexer Geschäftsprozesse.

Besonders viel Spaß macht mir dabei auch die enge Zusammenarbeit mit CIEs und anderen Kollegen auf der ganzen Welt – eine ortsübergreifende Kollaboration ist bei uns unverzichtbar für die erfolgreiche Umsetzung eines Projekts. Und das Größte für mich ist immer, wenn wir Kunden und Kollegen dann zeigen, was wir entwickelt haben und deren beeindruckte „Wow“-Gesichter zu sehen.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

… es eine Arbeit ist, bei der man unmittelbar die Zukunft mitgestaltet. Virtuelle Assistenten, mit denen wir über unterschiedlichste Schnittstellen und Wege interagieren, werden schon in wenigen Jahren nicht mehr wegzudenken sein - weder aus dem beruflichen noch aus dem privaten Umfeld. Teil eines Teams zu sein, das diese Systeme entwickelt, ist aufregend und abwechslungsreich.

Wenn du nicht Cognitive Implementation Engineer wärst, was wärst du dann?

Ich wäre in jedem Fall in der Softwareentwicklung tätig und würde Lösungen oder Apps entwickeln, die das Leben von Menschen einfacher und bequemer machen.

Auch interessant: Was macht eigentlich ein… Instructional Designer?

Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote
Anzeige