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Adrian Ost Publicis Sapient Neu
Adrian Ost, Cloud Native Architect bei Publicis Sapient (Foto: Publicis Sapient)
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Was macht eigentlich ein… Cloud Native Architect?

Jede noch so gute kreative Business-Idee findet ohne technische Strategie und Umsetzung lediglich auf dem Papier statt. Um die Entwicklung und Realisierung digitaler Lösungen kümmert sich Adrian Ost als Cloud Native Architect bei Publicis Sapient.

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Position: Cloud Native Architect

Name: Adrian Ost

Alter: 38

Ausbildung: Dipl. Informatiker (FH)

Unternehmen: Publicis Sapient

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Was machst du?

Ich arbeite bereits seit sieben Jahren bei Publicis Sapient, das Unternehmen in der digitalen Business Transformation berät. Ein sehr spannendes Themenfeld, denn immer mehr Unternehmen erkennen, dass diese Transformation mehr bedeutet, als Prozesse zu digitalisieren und neue Plattformen einzuführen. Es geht darum, das gesamte Unternehmen weiterzuentwickeln – von der Organisation bis hin zur Kultur.

Meine konkrete Aufgabe bei Publicis Sapient besteht darin, Unternehmen in dieser Transformation zum einen strategisch zu beraten und zum anderen für sie Lösungen und Prototypen zu entwickeln sowie zu realisieren – alles basierend auf modernen Technologie-Bausteinen und Cloud-basierten Diensten.

Diese neue Art der Entwicklung erfordert ein Umdenken bei der Team-Zusammensetzung sowie bei der Auswahl der Tools und Methoden. Nur so ist es möglich, Lösungen schnell und idealerweise automatisiert live zustellen. Dies ist besonders wichtig, wenn es darum geht, neue Systeme und Prozesse im laufenden Produktivbetrieb zu skalieren oder Anpassungen zeitnah auszurollen – etwa in der Qualitätssicherung.

Mit meinem Know-how biete ich unseren Kunden durch Cloud-Native-Lösungen neue technologische Freiheiten. Zu diesen zählen die Unabhängigkeit der Software von der Infrastruktur und vom Betriebssystem sowie die der Releases von Feature-Komponenten.

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Außerdem unterstütze ich sie dabei, die Cloud-Services aufzubauen, die am besten zu ihren Business-Anforderungen und -Herausforderungen passen. Auf diese Weise tragen Cloud Native-Architekten dazu bei, mehr Flexibilität und Unabhängigkeit von fest installierten Servern und kostenintensiven Rechenzentren für Unternehmen zu erzeugen.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Mein Weg zu diesem Job war kurvig: Nach einem halbjährigen Praktikum in einer Werbeagentur habe ich schnell gemerkt, dass mir die technische Umsetzung und Logik bei Webseiten mehr Spaß macht als der reine Design-Aspekt. Das war für mich der Punkt, an dem ich mich für das Studium der Medieninformatik in Furtwangen entschied.

Das Thema Web prägte von da an auch mein gesamtes Leben – inner- und außerhalb des Studiums. Direkt im Anschluss an das Studium startete ich dann in München als Fullstack-Entwickler für Desktop- und Mobile-Web-Applikationen durch, bevor ich fünf Jahre später zu Publicis Sapient in Köln als Backend-Entwickler wechselte.

Seitdem eröffnete sich mir eine neue Welt – bestehend aus interdisziplinären und interkulturellen Teams, agilen Entwicklungs- und Arbeitsmethoden sowie länderübergreifenden Projekt-Rollouts. Meine Projekte, Kunden und Verantwortlichkeiten wurden mit der Zeit größer und so wuchs ich aus der Rolle eines Team-Mitglieds in die eines Lead Developers mit Personalverantwortung.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Das ist einfach: meine Hands-on-Einstellung. Ich habe nie aufgehört, selbst an Projekten mit zu entwickeln. Denn gerade in meinem Job, in dem sich fast täglich etwas ändert und mit neuen Technologien gearbeitet wird, ist es wichtig, selbst auszuprobieren, zu reflektieren und zu adaptieren.

Das Machen steht im Vordergrund. Das Streben, Projekte beim nächsten Mal besser, anders oder genauso wieder anzugehen. Solche Erfahrungsberichte sollten auch immer unternehmensweit geteilt werden.

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Was ist die wichtigste Aufgabe in deinem Job?

Ich finde es jedes Mal spannend zu sehen, wie eine Idee zu einem greifbaren Endprodukt heranreift. Das ist ein wunderschöner Prozess und für mich ein sehr erfüllendes Gefühl. Am meisten Spaß macht es, wenn das Produkt dann auch im Alltag verwendet wird und man direktes Nutzer-Feedback erhält – sogar von Freunden und Familie.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist für mich auch ganz klar die Unternehmenskultur. Es herrscht ein zielstrebiges, professionelles, dennoch aber offenes Arbeitsklima. Die vielen verschiedenen Charaktere und Hintergründe, die bei uns zusammenkommen, bieten viele neue Einblicke und Perspektiven.

Und nicht zu vergessen, jede Menge Abwechslung und Spaß: Da kommt es schon einmal vor, dass ein schreiender Haufen „erwachsener“ Menschen am frühen Nachmittag um eine Tischtennisplatte rennt. An dieser Stelle ein dickes Sorry an die Nachbarn im Innenhof.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat

Mein absolutes Lieblingsprojekt in den letzten Jahren war die Entwicklung einer digitalen, für mobile Geräte optimierten Buchungsstrecke für eine deutsche Fluggesellschaft. Das Besondere an diesem Projekt war, dass die Entwicklung länderübergreifend in Deutschland und in Indien stattfand.

Das Team war somit nicht nur interdisziplinär, sondern auch interkulturell aufgestellt. Diese diversifizierte Zusammenarbeit ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein großer Vorteil unseres Unternehmens, das jeden Tag neue Erfahrungen, Denkanstöße und Perspektiven eröffnet.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

… ohne technische Strategie und Umsetzung jede noch so gute kreative Business-Idee lediglich auf dem Papier stattfindet.

Wenn du nicht Cloud Native Architect wärst, was wärst du dann?

Gärtner. Dass ich jemals einen grünen Daumen für Pflanzen entwickeln würde, hätte ich wohl selbst nie für möglich gehalten. Allerdings hätte ich bestimmt auch hier bereits ein Event- und Cloud-basiertes Bewässerungs-/Löschsystem mit Drohnen im Einsatz.

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