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Cecile Georges2
© ADP
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Was macht eigentlich ein ... Chief Privacy Officer?

Sie war eine derjenigen, die die Einführung der DSGVO hautnah miterlebt haben. Cécile Georges sorgt dafür, dass der Personaldienstleister ADP sauber mit seinen Daten umgeht.

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Jobtitel: Global Chief Privacy Officer

Name: Cécile Georges

Ausbildung: Masterabschluss in Informationstechnologierecht an der Universität Poitiers (Frankreich 1992) sowie ein absolviertes Anwaltsexamen in Paris (1994)

Unternehmen: ADP

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Wie sehen deine Aufgaben genau aus?

Im November 2016 habe ich die Rolle als Global Chief Privacy Officer (CPO) bei ADP, einem der führenden Anbieter für Human-Capital-Management-Lösungen, übernommen. Generell verstehen mein Team und ich uns als Partner der Geschäftsbereiche und Fachabteilungen, wenn es um Fragen rund um Datenschutz und Compliance sowie um Datenschutzgesetze und -bestimmungen geht.

Gemeinsam mit meinem Team berate ich alle Unternehmensbereiche von ADP im Hinblick auf die Umsetzung und die strenge Einhaltung von Datenschutzanforderungen. Dazu gehört es auch, Mitarbeiter zu schulen und für den Umgang mit personenbezogenen Daten zu sensibilisieren. Wir identifizieren, analysieren und überwachen potentielle Compliance-Risiken und entwickeln unternehmensinterne Richtlinien und Prozesse, um diese zu vermeiden. Zudem haben wir ein Datenschutzprogramm rund um die EU-DGSVO und unsere Binding Corporate Rules (BCRs) entwickelt.

Wie kamst du zu dieser Aufgabe?

Nachdem ich mein Anwaltsexamen in Paris absolviert hatte, war ich fünf Jahre als Rechtsanwältin tätig. 1999 begann ich, bei ADP als leitende Anwältin zu arbeiten und baute in dieser Position die Rechtsabteilung in Frankreich auf. In Anbetracht der Geschäftstätigkeit von ADP – und sogar des Namens (Automatic Data Processing) – war mir klar, dass Daten sowohl für das Unternehmen als auch für seine Kunden eines der wichtigsten Assets sind. Datenschutz und Privacy Compliance gehören seit jeher zu meinen Aufgaben. 2006 übernahm ich die Position des Leiters 'Legal for Europe' und wurde dann im Jahr 2011 zum Leiter 'Legal for International' ernannt. Da ADP in über 100 Ländern tätig ist, boten sich außerdem vielseitige Karrierewege an sowie die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten. 2014 zog ich von Paris nach Singapur und unterstützte ADP bei der Expansion im asiatisch-pazifischen Raum. Derzeit arbeite ich in Roseland, New Jersey, im ADP Headquarter.

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Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten und warum?

Entscheidend für meine Arbeit als Chief Privacy Officer ist eine sehr gute Kenntnis des Geschäfts. Darüber hinaus ist es wichtig, Beziehungen und Partnerschaften innerhalb des Unternehmens aufzubauen, um unser Compliance-Programm unternehmensweit umzusetzen. In diesem schnelllebigen und dynamischen Umfeld muss man stets bestens informiert und in der Lage sein, Gesetze richtig zu interpretieren und diese entsprechend dem Geschäftsbereich, in dem das Unternehmen tätig ist, umzusetzen. Professionalität, Integrität und ein gutes Urteilsvermögen sind ebenfalls unerlässlich. Sie müssen sich stets Ihrer Verantwortung bewusst sein, denn Unternehmen verlassen sich auf Ihre Ratschläge und Empfehlungen. Unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir ihre Daten schützen.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Digitalisierung und Globalisierung, Social Media und Smartphones – die Menge der verbreiteten Daten steigt rapide an und nie war deren Verarbeitung gleichzeitig so wichtig und herausfordernd. Daten werden als das “Gold des 21. Jahrhunderts” bezeichnet und man ist sich jeden Tag bewusst, welche Auswirkungen die eigene Arbeit auf das Unternehmen hat. Zudem macht die Kommunikation mit Kollegen, den verschiedenen Geschäftsbereichen und Partnern wirklich Spaß. Jeder Tag ist abwechslungsreich und bereichernd: Verhandlungen führen, Probleme lösen oder Wissen mit Kollegen teilen.

Bitte schildere uns ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Das spannendste und umfangreichste Projekt war sicherlich die Umsetzung der seit Mai 2018 anwendbaren EU-DSGVO. In den vergangenen anderthalb Jahren mussten viele Vorbereitungen getroffen, Prozesse und Systeme angepasst und Mitarbeiter geschult werden. Es war wichtig sicherzustellen, dass alle Abteilungen in allen unseren EU-Niederlassungen an einem Strang ziehen, um mit effizientem Zeitmanagement die Deadline einzuhalten. Außerdem war viel Einfühlungsvermögen und Kommunikationsgeschick gefragt, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeiter, aber auch unsere Kunden darüber informiert waren, was umgesetzt werden sollte.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…?

Ich würde eher sagen, dass mein Job sehr spannend ist, denn die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften zum Schutz der Privatsphäre ist für unser Unternehmen von zentraler Bedeutung. Unsere Aufgabe ist es, unseren Kunden zu helfen, ihren eigenen Verpflichtungen nachzukommen. Die Nichteinhaltung der Datenschutzbestimmungen kann seit der Anwendbarkeit der EU-DSGVO sehr kostspielig sein. Zudem riskieren Unternehmen auch einen großen Imageschaden, wenn bekannt wird, dass mit den sensiblen Daten von Kunden, Mitarbeitern und Partnern nicht sorgsam genug umgegangen wurde.

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