Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Fullsizeoutput Da
Anna-Lena Schneider (Foto: COBE)
Jobprofile Karriere New Work

Was macht eigentlich ein... Chief Happiness Officer?

"Don't worry, be happy" ist nicht nur ein Song von Bobby McFerrin, sondern steht quasi als oberste Zielvereinbarung auch im Vertrag von Chief Happiness Officer Anna-Lena Schneider.

Anzeige
Anzeige

Jobtitel: Chief Happiness Officer

Name: Anna-Lena Schneider aka Ale

Alter: 31 Jahre

Ausbildung: staatlich geprüfte Übersetzerin und Dolmetscherin

Unternehmen: COBE GmbH

Anzeige

Was machst du?

Kurz gesagt bin ich als Chief Happiness Officer (CHO) für das Wohlbefinden des gesamten COBE Teams verantwortlich. Klassisch könnte man meinen Beruf in das Personalwesen einordnen, aber mit der Position des CHO gehen wir noch einen Schritt weiter: Unser Ziel ist es nicht nur, Mitarbeitern gute Konditionen im Unternehmen zu bieten, sondern wir möchten ein glückliches und produktives Arbeitsumfeld schaffen. Schließlich wollen wir auch im Arbeitsalltag „Creators of beautiful experiences" (COBE) sein.

Um den Teamspirit zu fördern, bin ich für die Organisation interner Events wie Schlauchbootfahrten, Partys und ähnlicher Aktivitäten verantwortlich. Unsere wöchentliche Yogaeinheit für alle Mitarbeiter trainiert die Gelassenheit am Arbeitsplatz. Bei unserem Umzug habe ich besonders darauf geachtet, dass sich die Mitarbeiter auch im neuen Office gleich zu Hause fühlen.

Im Endeffekt ist jeder für seine eigene „Happiness“ verantwortlich. Ich sehe mich selbst als unterstützende Begleiterin und sorge für eine positive Arbeitsatmosphäre. Dies geschieht durch verschiedene Programme, die wir speziell für unser Team entwickelt haben. Durch Mitarbeiterumfragen in Form eines „Mood-o-Meters“ haben wir die aktuelle Stimmung des Teams auf dem Schirm und signalisieren, dass Feedback wichtig ist. Beim „Kochen mit Ale“ jeden Freitag kann ich in einer lockeren Atmosphäre vertieft auf einzelne Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Kleiner Tipp am Rande: Immer ein Auge auf den Herd werfen. Verbrannter Fenchel sorgt zwar für unterhaltsame Bürogeschichten in Form eines Feuerwehreinsatzes, darunter musste aber leider die Abzugshaube leiden.

Anzeige

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Nach meinem Studium als Übersetzerin und Dolmetscherin habe ich zwei Jahre im Eventmanagement gearbeitet und war Assistentin bei verschiedenen Filmproduktionen. Schnell bemerkte ich, dass ich mein Leben entschleunigen will und begann eine Ausbildung zur Thai-Yoga-Masseurin. COBE suchte in der Zeit einen Office Manager und ich habe hier den perfekten Ausgleich gefunden. Ich habe mich sofort sehr wohl gefühlt und nach einiger Zeit meine Stunden aufgestockt, um mehr Verantwortung zu übernehmen. COBE ist kontinuierlich gewachsen und durch die Vielseitigkeit und die Offenheit des Teams haben wir den Posten des CHO geschaffen.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten und warum?

Da ich eine Vermittlungsposition zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung einnehme, ist eine Eigenschaft sehr wichtig: Objektivität. Damit der Teamspirit nicht durch Büro-Gossip oder anderen negativen Fremdeinflüsse leidet, ist es meine Aufgabe die Probleme neutral zu erörtern und eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Ich schätze es besonders, wenn meine Teamkollegen ehrlich sind und bereit sind sich vor mir zu öffnen. Denn das ist genau der Punkt wo wir ansetzen können und verstehen, was das Team wirklich braucht um hier „happy” zu sein. Unternehmenskulturen unterliegen einem ständigen Wandel. Wenn die Mitarbeiter mit ihren Aufgaben wachsen und ihr Arbeitsumfeld als Inspirationsquelle sehen, habe ich meine Mission erfüllt.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…?

… Mitarbeiter der Dreh- und Angelpunkt des Geschäfts sind und die Unternehmenskultur bestimmen. Kooperative Führung und Mitbestimmung sind Leitgedanken geworden, wenn es um die Mitarbeiterzufriedenheit geht. Es ist wichtig dem Team ein Sprachrohr zu geben und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie gehört werden und ihre Meinung respektiert wird.

Wenn du nicht Chief Happiness Officer wärst, was wärst du dann?

„Was wäre wenn…“ wird bei mir bald zu einer Tatsache, denn ich darf in den nächsten Monaten mein Organisationstalent als zweifache Mama beweisen, was mich vor ganz andere Herausforderungen stellen wird. COBE bleibe ich weiterhin erhalten, ich freue mich schon darauf mich nach meiner Elternzeit mit dem Team weiterzuentwickeln. Da wir fortlaufend Verstärkung suchen, gibt es dann sicher einige neue Gesichter im Team – die hoffentlich auch während meiner Abwesenheit unser „Happiness-Level“ bereichern.

Teilen
Jederzeit top informiert

Die wichtigsten LEAD Nachrichten per Messenger oder Newsletter

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Das könnte dich auch interessieren
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote