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Was macht eigentlich ... ein Category Manager?

Die Digitalisierung macht selbst vor der Baubranche nicht halt. Jan Baumgartner ist Category Manager bei Plan.One, einer Art "Check24" für den B2B-Bereich.

© Plan.One
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Jobtitel: Category Manager

Name: Jan Baumgartner

Alter: 33

Ausbildung: Master of Arts in Architektur, Fachhochschule Münster

Unternehmen: Plan.One

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Was machst du?

Ich bin seit August 2018 Category Manager bei Plan.One und koordiniere in dieser Rolle vor allem die technische Zusammenarbeit mit Herstellern von Bauprodukten. Kurz zum Hintergrund: Plan.One ist eine Such- und Vergleichsplattform für Bauprodukte, auf der Architekten und Planer Bauprodukte finden und herstellerübergreifend vergleichen können – also ähnlich wie Check24, nur mit Bauprodukten.

Ganz konkret definiere ich zum einen die Kategorien, nach denen Planer und Architekten unser Produktangebot online filtern. Zum anderen erarbeite ich einheitliche Bezeichnungen für die Eigenschaftsmerkmale, mit denen Hersteller ihre Produkte beschreiben. Wenn möglich, richte ich mich dabei nach international gültigen Standards – häufig fehlen diese jedoch.

In diesen Fällen lege ich allgemein verständliche Bezeichnungen fest. Das erleichtert den Nutzern die Orientierung und Navigation auf unserer Plattform.

Ein Beispiel: Adidas nennt die Farbe Blau ‘Petrol’, Nike nennt sie ‘Marine’ – ich suche in solch einem Fall eine allgemein verständliche Bezeichnung und beschreibe alle mit der Farbe Blau. In dieser Funktion stehe ich in engem Austausch mit unseren Entwicklern. Diese setzen die Kategorien sowohl im Front-End als auch im Back-End um.

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Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich habe mehrere Jahre selbst in Architekturbüros gearbeitet und am eigenen Leib erfahren, dass die Baubranche bei der Digitalisierung hinterherhinkt. So habe ich zum Beispiel einen großen Teil meines Tages damit verbracht, passende Produkte für meine Projekte aus gedruckten Katalogen auszuwählen. Kein Scherz! Die Vision von Plan.One hat mich deshalb sofort begeistert. Teil eines Start-ups zu sein, das der Baubranche hilft, digitaler und dadurch vor allem produktiver zu arbeiten, reizt mich sehr und motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Schnelle Entscheidungen fallen mir leicht – vermutlich, weil ich aus einer Handwerkerfamilie komme. Eine pragmatische Herangehensweise hilft in einem Start-up ungemein, da es hier naturgemäß ständig viel zu tun gibt.

Außerdem kann ich mich recht gut in andere hineinversetzen. Das ist äußerst wichtig für meinen Job. Denn ich muss den Bedürfnissen und Interessen von zwei sehr unterschiedlichen Zielgruppen gerecht werden: denen der Hersteller, die ihre Produkte bei uns listen und denen der Architekten, also den Nutzern der Plattform. Dass ich lange in Architekturbüros gearbeitet habe, ist natürlich auch von Vorteil.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Am meisten begeistert mich das große Ganze bei Plan.One, denn so ein junges Unternehmen gibt viel Raum für persönliche Weiterentwicklung, Kreativität und eigene Ideen. Dadurch, dass ich mich bis ins kleinste Detail mit Produkten wie Bodenbelägen oder Fenstern beschäftige, wächst mein Know-How ungemein – besonders im Bezug auf Bauprodukte. Das zu beobachten, macht mir sehr viel Freude. Gleichzeitig gibt es in einem jungen Start-up viele Möglichkeiten, Prozesse und Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Es gibt für mich kaum eine größere Motivation, als Dinge wachsen zu sehen, die ich selbst angestoßen habe.

Was ist dir in deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Besonders begeistert es mich, Teil einer digitalen Initiative zu sein, die den Akteuren der Baubranche einen spürbaren Mehrwert bietet und ihnen ihre Arbeit erleichtert. Durch meinen engen Kontakt mit den Herstellern bekomme ich die positive Wirkung unserer Plattform auf ihren Arbeitsalltag sogar hautnah zu spüren. Das motiviert mich.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

… korrekt definierte Kategorien und logische Strukturen das Herzstück unserer Plattform sind. Nur so bringt sie für alle Zielgruppen den größtmöglichen Nutzen. Unsere Developer stellen die technische Plattform bereit, die ich zusammen mit den anderen Category Managern mit Inhalten befülle und so zum Leben erwecke. Bezogen auf die gesamte Bauindustrie tragen wir gemeinsam mit anderen innovativen Start-ups dazu bei, unserer noch sehr analogen Branche den Weg ins digitale Zeitalter zu erleichtern.

Wenn du nicht Category Manager wärst, was wärst du dann?

Dann wäre ich sicherlich noch Architekt – und würde ein Drittel meiner Arbeitszeit dafür aufwenden, in Katalogen nach Produktinformationen zu suchen.

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