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(Foto: Getty Images)
Social Media Twitter

Was ist schon gesund

Fake News, Hate-Speech und Trolle. Auch Twitter ist im Kreuzfeuer der Kritik. Nun bittet der Kurznachrichtendienst die Community um Mithilfe.

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Soziale Netzwerke haben gerade keinen guten Stand, wenn es um die Authentizität ihrer Beiträge geht. Twitter geht es da nicht anders. So haben beispielsweise während der vergangenen US-Wahlen mindestens 1,4 Millionen Nutzer russische Propaganda in ihrem Stream gesehen. Jetzt wendet sich CEO Jack Dorsey an die Community:

Twitter sucht externe Experten, die das Netzwerk auf Herz und Nieren auf dessen "Gesundheit" hin überprüfen sollen. Dabei geht es unter anderem um diese Themen: Wie offen werden Debatten geführt? Wie zivil ist der Umgangston auf der Plattform? Diese Parameter müssen nur noch gemessen und bewertet werden. Gar nicht so einfach, denn Twitter will sich nicht auf die gängigen Metriken verlassen und sucht ein maßgeschneidertes Konzept. Deswegen ruft Twitter nun in einem Blogpost dazu auf, sich bis zum 13. April für diese Aufgabe zu bewerben.

Und das sind die Bedingungen:

  • Einen Vorschlag für geeignete Konversationsmetriken sowie Methoden, sie zu analysieren, zu messen, zu evaluieren und zu reporten
  • Methodologie und voraussichtliche Kosten
  • Einschätzung von Zeit und Erfolg des Projektes
  • Fürs Thema relevante Veröffentlichungen und Papers
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Organisationen, die den Zuschlag erhalten, werden zum einen Teil des Twitter-Teams und erhalten zum anderen Forschungsgelder und Zugang zu den Twitter-Daten - was der eigentlich attraktive Aspekt an dem Angebot sein sollte. Bleibt abzuwarten, ab wann ein Dialog nun als "gesund" einzustufen ist.

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