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Tegernsee
(Bild: Mike Cramer)
Reise Virtual Reality Fotografie

VR: Einmal rund um den Tegernsee, bitte

Lange wurde es ruhig um Virtual Reality. Manche sagten, der Trend sei tot. Aktuelle Statistiken zeigen das Gegenteil. Die virtuelle Realität kann etwa die Reisebranche verändern. Hobbyfotograf Mike Cramer macht es vor und nimmt Menschen mit seinen 360-Grad-Bildern rund um den Tegernsee mit.

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Ja, Virtual Reality (VR) gibt es tatsächlich noch. Der Hype hat in manchen Branchen abgenommen, aber das Interesse an der Technik ist da. VR wird in vielen Bereichen eingesetzt. Vor allem für die Reisebranche birgt die virtuelle Realität viele Chancen.

Der Hobbyfotograf Mike Cramer aus München hat vor eineinhalb Jahren begonnen, den Tegernsee und Umgebung in 360-Grad-Aufnahmen abzubilden. Jetzt entwickelt er seine Website weiter und macht sie auch mit VR-Brillen kompatibel.

Virtual Reality und Fotografie

"Ich halte Virtual Reality für eine Wahnsinns-Zukunftstechnologie", sagt Cramer. Für seine Bilder nutzt er die 360-Grad-Kamera von Panono. Er will Menschen von Land und Natur begeistern. "Der große Vorteil ist die Möglichkeit, mit einmaligem Auslösen ein hochauflösendes Panorama zu erstellen", sagt er.

36 Einzelkameras angeordnet in einer Kugel sorgen für eine Auflösung von 108 Megapixeln, die den Blick der weiten Landschaft auffangen. Beim Auslösen nimmt jede der verbauten 36 Einzelkameras ein Foto auf. Die Fotos werden im internen Kameraspeicher gesichert und anschließend über Wlan auf ein mobiles Endgerät wie ein Tablet oder Smartphone übertragen. Die Software fügt die Einzelbilder im Panono Cloud Account innerhalb weniger Minuten automatisch zusammen. Die fertigen Panoramen stehen dann online bereit für die Weiterverarbeitung.

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Hier eine Auswahl an Mike Cramers Panorama-Bildern:

Wenn es nach Mike Cramer geht, steckt in Virtual Reality großes Potenzial. "Ich kann mir vorstellen, dass man in der Zukunft das Hotel oder das Restaurant vorher anschauen möchte, bevor man es bucht", sagt er. Normale Bilder im Internet schafften es nicht, einen so guten Eindruck zu vermitteln wie etwa 360-Grad-Bilder. Das nächste große Ding werde sein, dass jeder im Wohnzimmer auf der Couch mit einer eigenen Brille sitzt.

Virtuelle Ausflugsziele

Dass das heute schon möglich ist, zeigen mehrere Konzerne. Veranstalter wie Thomas Cook oder Fides Reisen bieten mit der Oculus DK2 virtuelle Reisen an. So kann man zukünftige Reiseziele mit 360-Grad-Landschaftspanoramen und Videos schon im Vorfeld erkunden und sich vergewissern, dass es dort tatsächlich so aussieht, wie man es sich vorstellt.

Mike Cramer springt mit seinen Panorama-Bildern auf den VR-Zug auf. Bei seinen Fahrrad-, Wander- oder Klettertouren rund um den Tegernsee macht er Panoramafotos von den verschieden Aussichtspunkten. Mittlerweile sind über 80 Panoramen online.

Über eine Landkarte können Besucher die Panoramapunkte aufrufen und so einen virtuellen Rundgang um den See unternehmen. Zum Start sind drei ausgewählte Bilder online und können mit einem Google Cardboard oder einer VR-kompatiblen Brille und dem Smartphone betrachtet werden. Cramer nutzt dafür die Carl Zeiss VR one plus und ein iPhone X. Taucht man in die Welt des Tegernsees ein, erhält man via VR-Ansicht unterschiedliche Informationen und kann per Klick von einem Ort zum nächsten springen.

"Die Website ist rein privater Natur, ich verfolge damit keine wirtschaftlichen Interessen", erklärt Cramer. "Mein Ziel ist es, diesen schönen Fleck Erde möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen und freue mich über das positive Feedback." Umliegende Hotels, Restaurants und Tourismuseinrichtungen können seine Fotos kostenfrei nutzen und fragen ihn auch immer öfter an.

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Mike Cramer in den Bergen (Bild: Mike Cramer)

Das große Potenzial von virtueller Realität

Aktuelle Statistiken bestätigen das Potenzial von Virtual Reality. Vor allem in der Reisebranche bewährt sich die virtuelle Realität.

  • Bereits im Jahr 2020 werden 24 Millionen Menschen weltweit VR-Produkte nutzen. Die Hauptmotive für die VR-Nutzung sind bei fast jedem zweiten Nutzer das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Jeder Dritte findet vor allem die Technologie dahinter spannend
  • Mit einem Anteil von 73 Prozent sind VR-Anwendungen besonders bei Nutzern beliebt, die sich für virtuelle Inhalte rund um das Thema Reisen interessieren. Dicht dahinter mit 67 Prozent wollen Nutzer Live-Events verfolgen. Immerhin noch 65 Prozent sind an VR-Lösungen für Inneneinrichtung interessiert.
  • Virtual Reality verändert Kaufentscheidungen: Insbesondere bei Reisezielen (73 Prozent), Autos (68 Prozent), Immobilien (66 Prozent) und Kleidung (62 Prozent) treffen Kunden künftig Entscheidungen auf Basis von VR-Anwendungen
  • Internetnutzer in Deutschland sehen durch den Einsatz von VR Vorteile insbesondere in der Online-Präsentation von Produkten. 54 Prozent können sich Produkte durch VR besser vorstellen und 50 Prozent geben an, dass ihre Kaufentscheidung durch VR erleichtert wird. 36 Prozent bevorzugen sogar Händler, die VR anbieten.
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Warum Virtual Realität auch in der Zukunft großes Potenzial haben wird (Bild: Panono)
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