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Groupon Dominik Dreyer
Dominik Dreyer, Groupon-Chef Deutschland (Bild: Groupon)
Special E-Commerce

"Vor der Digitalisierung schrecken viele Dienstleister noch zurück"

Der Aufklärungsbedarf bei deutschen Kleinunternehmen ist hinsichtlich des digitalen Marketings weiterhin hoch. Das sagt Dominik Dreyer, Geschäftsführer Groupon Deutschland. Er hat damit Erfahrung: Sein Unternehmen hat nach eigenen Angaben bisher mit gut 54.000 Händlern zusammengearbeitet.

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Als Groupon gegründet wurde, war es vorwiegend eine E-Mail-Push-Plattform, die beispielsweise Kunden in Restaurants brachte, in denen sie vorher noch nie gegessen hatten. Heute sieht das anders aus: Groupon ist vor allem ein Online-Marktplatz, der seine Partner beim Online- und Mobile-Vertrieb unterstützt. Drei Fragen an Dominik Dreyer.

Wie ist der Stand der Digitalisierung im Couponing-Geschäft?

Vor der Digitalisierung schrecken viele Dienstleister noch zurück. Die Affinität der Kunden zum mobilen Bezahlen und Buchen digitaler Angebote wird auch in Deutschland immer relevanter. Vor allem viele Kleinunternehmen, die die Mehrheit unserer Partner ausmachen, haben sich noch nicht auf den Kunden 4.0, der sein Leben vorwiegend auf digitalen Devices organisiert, eingestellt. Die Transformation vom Papier- ins Digitalzeitalter ist aber im vollen Gange. 

Welche KPI sind für Händler maßgeblich?

Das ist unterschiedlich und hängt von den Zielen ab, die wir gemeinsam mit dem Partner im Vorfeld definiert haben. Groupon versteht sich in erster Linie ein Marketing-Tool für lokale Service- und Produktanbieter, um Kunden zu gewinnen, zu begeistern und an das Unternehmen zu binden. Wir können bei vielen KPIs helfen. Hierzu zählen die Neukundengewinnung, die Steigerung der Bekanntheit, das Bewerben spezieller Angebote, die Reaktivierung bestehender Kunden oder die kurzfristige Erhöhung der Auslastung. Dementsprechend unterscheiden sich die KPIs, die für den Erfolg der Kampagnen unsere Partner verantwortlich sind.

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Welche Lektionen können Händler in Bezug auf Couponing noch zu lernen?

Die Ergebnisse einer Studie, die Groupon kürzlich mit Emnid durchgeführt hat, zeigen, dass der Aufklärungsbedarf bei deutschen Kleinunternehmen hinsichtlich des digitalen Marketings weiterhin hoch ist. Viele der befragten Anbieter von Freizeitaktivitäten, Restaurants und Wellness haben das Potenzial von mobilen, standortbezogenen Marketing zur Optimierung ihrer Auslastung noch nicht erfasst. Um mobiles Marketing nutzen zu können, müssen sie wiederum eine attraktive Kampagne aufsetzen, das, darin enthaltene, Angebot mobile verfügbar machen und klar definierte Erfolgskriterien festlegen.

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