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Ein Roboter als Putzkraft - ist in Japan schon lange nicht mehr ungewöhnlich (Bild: Getty Images)
Crazy Stuff Roboter Smartphone

Vom Oldschool-Handy und beleidigender Alexa

Nokia bringt sein Banana-Phone wieder auf den Markt und Alexa schimpft über unsere Kochkünste. Bitte was? Dieser und noch mehr #CrazyStuff hatte das Netz in der Woche zu bieten.

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Zu den Blühzeiten von Nokia war es für mich das Größte, das Handy von meiner Schwester zu klauen und Snake zu zocken. Hätte mir jemand gesagt, dass andere Kinder irgendwann mit sprechenden Geräten aufwachsen oder in einer Welt leben werden, in der Roboter langsam anfangen, Menschen zu ersetzen - ich hätte es erstens nicht wirklich geglaubt und zweitens das Snake-Game plötzlich total langweilig gefunden.

Heute bin ich froh, ein 90er-Kind zu sein. Dann schätzt man diese kleinen Dinge gleich noch viel mehr. Umso cooler ist es, wenn das geliebte Oldschool-Handy wiederaufersteht ...

Es ist zurück: das Nokia Banana-Phone

Endlich wieder Snake spielen! Das Nokia 8110 aus dem Jahr 1999 startet als LTE-Feature-Phone sein Comeback. Das Handy ist damals durch den Film "Matrix" berühmt geworden und kommt auch jetzt im Retro-Style auf den Markt - optisch jedenfalls. Jetzt ist es mit Facebook, Twitter, Google Maps und Co. ausgestattet. Außerdem wird das Oldschool-Handy seinem Ruf gerecht - mehr als zwei Wochen lang soll der Akku laut Nokia halten. Ab Mai 2018 ist das Banana-Phone erhältlich.

Hier machen Roboter deine Betten

Ein bisschen gruselig ist das schon: Das "Henn na Hotels" in Japan hat statt Menschen Roboter eingestellt - am Empfang, als Gepäckträger oder zum Putzen. Die japanische Agentur "HIS" hat das erste Hotel vor drei Jahren eröffnet. Heute gibt es fünf davon und es sollen noch weitere folgen.

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Roboter Hotel Japan Cr Fjordnet Com
Roboter in Gestalt von Menschen und Dinosauriern stehen am Empfang des Hotels in Japan (Bild: Tomomi Sayuda)

Yasuhiko Hoshi, Geschäftsführer der HIS Hotel Holdings sagte gegenüber der Innovation Group, dass aufgrund des Bevölkerungsrückgangsimmer weniger Menschen in Hotels arbeiten werden. Deswegen müssten Roboter her. Diese findet man in Gestalt von Menschen und Dinosauriern am Empfang des Henn na Hotel. Übrigens: "Henn" bedeutet "seltsam" auf Japanisch - dito.

Alexa, sei nicht so gemein!

Na gut, eigentlich kann Alexa nichts dafür. Sondern Gordon Ramsay. Der US-Koch ist in seinen Shows wie "Master Chef", "Kitchen nightmares" oder "Hell's Kitchen" dafür bekannt, dass er über die Kochkünste der Menschen schimpft, flucht und beleidigt. Jetzt hat Ramsey seinen eigenen Alexa-Skill bekommen.

Fragt man etwa auf Englisch "Alexa, was denkt Gordon Ramsay über mein Essen?", spuckt der Sprachassistent prompt eine fiese Antwort aus. Die Ramsay-Funktion wird aktiviert, indem man sagt "Alexa, enable Gordon Ramsay." Damit könnte der nächste Dinner mit Freunden lustig werden...

Sneaker für Faule und Pizza-Liebhaber

Pizza Hut hat Sneaker herausgebracht, die eine Pizza bestellen und die laufende Serie pausieren können. Crazy, oder?

Die Schuhe sind als Marketing-Gag durch das Netz gewandert, aber es gibt sie wirklich. Die "Pie Tops II" haben einen Knopf im Inneren, der mit dem Smartphone via Bluetooth verbunden wird. So wird man direkt auf die Seite von Pizza Hut weitergeleitet. Der linke Sneaker-Schuh hat einen weiteren Knopf, der die TV-Sendung pausiert - damit wir aufstehen können, um die Pizza an der Tür zu holen, klar.

Roboter Flippy wendet Buletten

Apropos Roboter ersetzen Menschen: Wenn ich an den Job der Burger-Buletten-Wender denke, fällt mir sofort Spongebob Schwammkopf ein, der am Grill steht und leidenschaftlich seiner Arbeit nachgeht. Ob es Roboter Flippy in der US-Fast-Food-Kette Caliburger auch so geht? Naja, vielleicht nicht ganz. Denn Flippy ist eigentlich nur ein Roboterarm mit sechs Freiheitsgraden. Am Ende des Arms sitzt ein Pfannenwender. Verschiedene Sensoren helfen den Roboter dabei zu erkennen, wann die Buletten gewendet werden müssen.

Roboter Flippy
Roboter Flippy wendet Buletten in einem US-Fast-Food-Restaurant (Bild: Screenshot/Youtube: USA Today)

Flippy kann zwölf Burger gleichzeitig beobachten und pro Stunde 150 Stück zubereiten. Gebaut wurde der Roboterarm von dem US-Unternehmen Miso Robotics, das auch das Steuerungssystem entwickelt hat, das mit künstlicher Intelligenz lernt und arbeitet.

Somit, ein Hoch auf die Digitalisierung und die damit einhergehenden Kuriositäten.

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