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BMW lässt mit dem Künstlerduo Studio Drift über dem Strand von Miami steigen. Foto: Mediapool
Crazy Stuff Trends Drohnen

Von Kunst mit Drohnen und PC-Schmuck

BMW lässt einen Drohnenschwarm steigen und Dell macht Schmuck aus Altgold. Auch diese Woche hat das Netz jede Menge Kurioses zu bieten.

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Wer kennt diese Situation nicht? Eigentlich wollte man nur schnell etwas im Netz nachschauen und plötzlich ist da diese Mütze im Einkaufswagen, die man unbedingt haben will, oder dieses lustige Video über Trump oder oder oder. Nur nicht ablenken lassen. Oder doch?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Manchmal führen solche Umwege schneller ans Ziel als ein durchgetakteter Plan. Suchmaschinen, den Socials und Readern wie Bloglovin' & Co. sei dank: Hier ist sie, unsere zweite Kuriositäten-Liste aus dem Netz.

Altgold aus E-Waste

Nachhaltiges Wirtschaften und ein bewusster Umgang mit Ressourcen sollte Unternehmen schon alleine aus Kostengründen am Herzen liegen. Zum Vergleich: Alleine in den USA werden jedes Jahr Handys weggeworfen, in denen Gold und Silber im Wert von 60 Millionen Dollar steckt. Dell will mit seinem Recycle-Programm als erster PC-Hersteller etwas dagegen setzen und verwendet Gold aus seinen Geräten in seinen Geräten wieder. Damit nicht genug: Der IT-Konzern hat in Zusammenarbeit mit dem Schmucklabel BaYou with Love die "The Circular Collection" herausgebracht. Ringe und Ohrstecker sind Made in USA. Das dürfte dann auch Präsident Trump glücklich stimmen. Obwohl der eigentlich kein erklärter Fan von postmaterialistischem Gedankengut ist.

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Was studierst du? Influencer!

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis dieser Tag kommen würde. Dank Condé Nast Italia kann man sich jetzt an der sogenannten "Social Academy" zum zertifizierten Fashion Influencer ausbilden lassen. Die Alumni, 100 an der Zahl, werden nach ihrem Abschluss in das weltweite Influencer-Netzwerk des Medienhauses übernommen. Der Schwerpunkt des Aufbaustudiums, das mit der SDA Bocconi School of Management in Mailand auf die Beine gestellt wurde, soll schwerpunktmäßig qualitative und ethische Standards vermitteln. Vereinfacht gesagt: wie ein bezahlter Post als solcher zu kennzeichnen ist, aber nicht danach aussieht.

Drohnen-Gezwitscher

Ohne den richtigen Partner geht anscheinend nichts mehr. Hier ein drittes Beispiel: Während der Art Basel Miami Beach hat BMW mit dem holländischen Künstlerduo Studio Drift das Projekt "Franchise Freedom" umgesetzt. Ein Schwarm von 300 leuchtenden Drohnen kreiste zur Musik von Pianist Joep Beving am Himmel über dem Atlantik. Ein Algorithmus, der über Jahre und extra für diese Performance geschrieben wurde, sollte die Flugbahnen von Staren nachahmen. Ein schönes Beispiel, wie berührend Technologie doch sein kann.

Fotografen würden Kodak Coin kaufen, oder?

Manchmal geht es aber auch nach hinten los, wenn zwei ihre Kräfte bündeln. So geschehen bei der Ankündigung von Kodak - der einstige Disruptor -, mit der Bildagentur WENN eine Plattform für das Management von Bildrechten zu starten: KodakOne. So weit, so gut. Worüber sich die Öffentlichkeit mokierte, war die dazu passende Kryptowährung, KodakCoin. In der Tat könnte sich die Blockchain-Technologie, die dahinter steckt, für Kreative lohnen. Immerhin sehen viele von ihnen ihre Rechte in der digitalen Welt verletzt, wie Kodak-CEO Jeff Clarke sagt. Sein Unternehmen habe sich immer bemüht, Fotografie jedermann zugänglich zu machen und Lizenzen fair für die Künstler zu gestalten. Mit Blockchain als technologischer Innovation sei dies nun möglich. Ganz falsch liegt er da nicht. Die Frage ist nur, ob sich die Kryptowährung, die am 31. Januar 2018 startet, durchsetzen kann und wird.

Die 2-in-1-Smartwatch

Eine Smartwatch ist für viele zum Statussymbol geworden. Sie zählt Schritte, misst den Kalorienverbrauch und Puls, vor allem aber adelt sie ihren Träger als digitalen Vorreiter. Was in der Diskussion permanent vergessen wird, ist, dass eine Smartwatch immer nur ein Zusatz ist, nicht aber alle Funktionen eines Smartphones ersetzt. Mit der Shell Smartwatch könnte sich das ändern. Wird man angerufen, lässt sich das Ziffernblatt mit einem Handgriff aus der Fassung nehmen, zwei Mikrofone klappen automatisch aus und schon kann man wie gewohnt telefonieren. Ein weiteres schönes Gimmick: Die Shell Smartwatch lädt sich manuell auf, wenn man den Arm bewegt. Auch, wenn man nur jemandem winkt, der einem zufällig über den Weg läuft.

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