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Kuchen Roboter
Stephen Robinson, aka "52 Skillz" brachte einem Roboter Kuchenbacken bei (Bild: 52 Skillz)
Crazy Stuff Virtual Reality Augmented Reality

Vom Glücksgefühl, wenn dein Roboter dir einen Kuchen backt

Der Crazy Stuff in dieser Woche zeigt, wie praktisch es sein kann, wenn man programmieren kann. Den Bäcker-Roboter, Kunstwerke für Blinde und noch mehr gibt es in unseren Kuriositäten der Woche.

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Manchmal bin ich schon neidisch auf alle, die programmieren können. Erstens, weil das in der Zeit der digitalen Transformation äußerst sinnvoll, wichtig und nützlich sein kann. Schließlich werden in der Zukunft immer mehr Programmierer benötigt, was super ist für alle, die Spaß daran haben. Vor allem aber bin ich neidisch auf Leute, die mit ihren Programmier-Skills coole Apps, Roboter und andere Erfindungen auf die Beine stellen. 

Wie er hier. Stephen Robinson ist ein YouTuber aus Kanada und bekannt unter dem Kanalnamen "52 Skillz". In seinen Videos zeigt er, welche neuen Dinge er sich selbst beigebracht hat. Und hiermit kommen wir zu unserer ersten Kuriosität der Woche. 

Der Cake-Bot

Der Roboter backt einen Kuchen - und schlägt sogar selbst die Eier für den Teig auf.

In seinem Video zeigt Robinson, wie er sich selber die Grundlagen von Robotik-Programmierung beigebracht hat, indem er den Cake Bot baute. 300 Stunden hat es ihn gekostet, sich die Skills anzueignen und den Roboter zu bauen. In dem Video erzählt er sehr anschaulich, wie er alles gelernt hat und was nicht auf Anhieb funktionierte. Meine Lieblingsszene: sein Gesichtsausdruck und Glücksgefühl, als es endlich klappte und der Roboter anfing zu mixen. Ich meine, ein selbst programmierter Roboter, der dir einen Kuchen backt - gibt es etwas Cooleres?

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Virtueller Bier-Schaumbart

Vielleicht nicht unbedingt sinnvoll, aber immerhin lustig ist die neue Kampagne der Paulaner Brauerei Gruppe. Weil Augmented Reality der Social-Media-Trend schlechthin ist, hat die Brauerei einen AR-Filter vorgestellt: den virtuellen Schaumbart. Die Agentur Lobeco aus München hat den Filter für Facebook entwickelt. Schaltet man die Kamera in den Selfiemodus und klickt auf sein Gesicht, kann man verschiedene Filter aussuchen. Darunter findet man das von Paulaner. Das Ziel der Kampagne: mit Augenzwinkern Lust auf Bier machen.

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(Bild: Paulaner Brauerei Gruppe)

Virtueller Udo Lindenberg

Im Herbst errichtet Udo Lindenberg im Klubhaus St. Pauli an der Hamburger Reeperbahn die "Panik City - Die Udo Lindenberg Experience". Die Agentur pilot Screentime setzt das Projekt um - mit viel Hightech und Hightext, Multimedia und ein bisschen Magie. 

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Musiker Udo Lindenberg (Bild: ©Tine Acke)

Statt Sonnenbrillen werden die Besucher VR-Brillen tragen, um sich vom virtuellen Udo durch das "Udoversum" führen zu lassen. Eine 270-Grad-Multimedia-Show startet im Eingang der Raucher-Lounge des Atlantic-Hotels. Auf einer Fläche von etwa 700 Quadratmetern entsteht die multimediale Erlebniswelt. Sie soll mit Technik und Kunst das musikalische und politische Wirken von Lindenberg nachzeichnen und mit Virtual Reality erlebbar machen. Ein Drohnenflug über seine Heimatstadt Gronau, mit dem Zug nach Pankow oder im Flug über vollbesetzte Stadien - Udo Lindenbergs VR-Studio ist crazy. 

Passwortschutz analog

Der Online-Shop Gravado hat etwas Kurioses auf Lager: Man kann sich Passwörter auf Schmuck und Haushaltsgegenstände gravieren lassen, um somit zu Hause und unterwegs immer alles dabei und griffbereit zu haben.

Gravado-passwortschutz
(Bild: Gravado)

Das kann vor allem für Vergessliche praktisch sein. Zum Beispiel, wenn man sich in einen Account einloggen möchte und das Passwort dafür vergessen hat. Gravado bietet an, auf der Kaffeetasse, der Halskette, auf dem Frühstücksbrettchen oder auf anderen Alltagsgegenständen Passwörter gravieren zu lassen, um diese immer parat zu haben. 

Kunstwerke für Blinde

Die letzte Kuriosität der Woche ist eine besondere. "Do not touch" steht normalerweise in Museen groß an jedem Kunstwerk. Da Blinde jedoch mit den Händen sehen, entgehen ihnen die größten Meisterwerke der Geschichte. Geometry Prag hat für sie die Ausstellung "Touching Masterpieces" in der Nationalgalerie in Prag eröffnet. Das ist eine Virtual-Reality-Installation, die nicht über ein Headset funktioniert, sondern über Handschuhe. 

Touching Masterpieces-geometry
(Bild: Geometry Prag)

Die Büste der Nofretete, die Venus von Milo und Michelangelos David: Drei der weltweit bekanntesten Kunstgegenstände hat die Omni-Channel-Agentur in virtuelle Objekte transformiert. Der "Avatar-VR-Handschuh" des Technologieunternehmens NeuroDigital wurde mit einer Multi-Frequenz-Technologie ausgestattet. Diese gibt die Form der Kunstwerke durch Vibrationen angepasst auf verschiedene Hautzellen wieder. So haben Blinde die Möglichkeit, die Kunstwerke so zu erleben, als wären sie anfassbar.

Themen
Cake-Bot Bier-Schaumbart Udo Lindenberg Passwortschutz Kunstwerk für Blinde
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