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Foto: iStock by Getty Images
Bilder Fotografie Employer Branding

Visuelle Kommunikation: Wie man über Bilder Werte transportiert

Mittelständler kommunizieren zu wenig über Bilder. So besagt es eine Studie von Getty Images. Um mit der Zielgruppe über Social Media in Kontakt zu treten und sich gegen den Wettbewerb abzuheben, sind visuelle Trends jedoch wichtig. Das gilt vor allem, wenn man Fakten und Informationen vermitteln will. So zeigt es auch ein Best Case.

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das wissen auch die Mittelständler. Und doch steht die visuelle Kommunikation bei den meisten nicht auf der Agenda - zumindest nicht dort, wo sie hingehört.

So sieht es Antje Helch, Business Development Managerin bei Getty. Dazu hat sie Zahlen parat, sie stammen von einer kürzlich durchgeführten Studie der Bildagentur: Demnach sind 92 Prozent der Befragten der Meinung, dass Bilder dazu beitragen können, Neugeschäft zu gewinnen. Nur zwei Drittel aller Befragten halten es allerdings für wichtig, ihre Corporate Identity auf Social-Media-Plattformen zu zeigen.

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Antje Helch, Business Development Managerin bei Getty (Foto: Helch/Getty)

Überraschend findet Helch auch, dass 42 Prozent keine visuellen Trends recherchieren, wenn es um die Auswahl von Bildern für beispielsweise ihre Vertriebskanäle geht. Und 51 Prozent der befragten Unternehmen produzieren ihr Bildmaterial selbst - so moniert Helch - anstatt es in professionelle Hände zu übergeben.

Die Krux beim Selbermachen sei, dass die meisten Unternehmen schlicht keine Kenntnis der passenden Bildsprache haben. In Zeiten von Bilder-Sharing-Portalen wie Pinterest und Instagram kann es jedoch ein großer Wettbewerbsvorteil sein, sich über stimmige Bildwelten von anderen zu differenzieren. Ebenso bedeutend ist es für das Employer Branding. Die KMU sollten sich folgende Fragen stellen, so Helch: Was passt zu meinem Unternehmen? Wie möchte ich in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden?

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Für LEAD hat die Managerin fünf Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen ihre visuelle Identität aufbauen können:

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Die Zukunft des Arbeitens!

Jeder ist ersetzbar. Oder doch nicht? Unternehmen müssen umdenken. Das LEAD Bookazine 1/2019 zeigt Cases für erfolgreiches Employer-Branding und wie Karrierenetzwerke dabei helfen, beruflich gesehen zu werden. Außerdem im Heft: eine Anleitung für erfolgreiches SEO und die Wahl des richtigen Influencers.

1. Auf die Zielgruppe achten

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Foto: iStock by Getty Images

Um die richtigen Inhalte zu wählen, ist es wichtig, die eigene Zielgruppe zu kennen und zu wissen, worauf sie reagiert und wie sie erreicht werden kann. Das kann besonders gut gelingen, indem man auf die wichtigsten aktuellen Trends achtet. Zudem ist es wichtig, die eigenen Werte zu kommunizieren und Bild- bzw. Videomaterial zu wählen, das der Zielgruppe entspricht.

Dabei sollte man sich auch Gedanken machen, wo die Zielgruppe erreicht werden kann: 65 Prozent der deutschen Facebook-Nutzer geben laut einer Befragung beispielsweise an, mindestens einmal pro Woche die Facebook- oder Instagram-Seite eines lokalen KMUs zu besuchen.

2. Inhalte, die bewegen

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Foto: iStock by Getty Images

Bilder und Videos erzeugen Emotionen und schaffen es, Themen in den Köpfen der Menschen zu verankern. Es gilt: Wird man selbst nicht durch das Bild bewegt, wird es der Zuschauer voraussichtlich auch nicht. Daher ist es ausschlaggebend, passende Inhalte zu wählen: Inhalte, die zum eigenen Unternehmen passen, die Key-Message transportieren und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

3. Offen sein für Neues

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Foto: iStock by Getty Images

Eine unübliche Perspektive oder abstrakte Bilder können viel Aufmerksamkeit erzeugen und so den Zuschauer stärker binden. Es ist also nicht immer wichtig, was zu sehen ist, sondern ob die Inhalte die richtige Message transportierten.

Die Teilnehmer der Studie von Getty Images haben das erkannt: Geht es beispielsweise um das Thema Neugeschäft haben sich die Befragten für ein Bild zweier Kinder, verkleidet als Wissenschaftler, entschieden. Hier hat die innovative und spielerische Darstellung im Kontrast zum sehr strukturierten und auf Fakten basierten Neugeschäft gewonnen. Das Bild kann also die Werte des Unternehmens transportieren, ohne diese direkt abzubilden.

4. Räume geben Spiel für Interpretation

Lücken müssen nicht zwingend mit Text gefüllt werden. Es sollte darauf geachtet werden, dem Bild genug Platz einzuräumen. Räume sorgen für ein klares Design und helfen dabei, Bilder abzuheben. Somit fallen sie stärker auf, werden öfter gesucht und sorgen im besten Fall für mehr Traffic auf der eigenen Webseite.

5. Mehr Bewegtbild

Die Bereitschaft, Bewegtbild-Inhalte zu nutzen, ist bereits vorhanden - so glauben 70 Prozent der Befragten, dass Videos sehr oder recht erfolgreich sind, wenn es darum geht, Neukunden über die eigene Webseite zu gewinnen. Allerdings scheitert es noch an der Umsetzung, denn lediglich 26 Prozent der Befragten nutzen Videomaterial täglich oder zumindest mehrfach die Woche.

"Das richtige Foto- oder Videomaterial macht den Unterschied"

Um die Werbewirkung der Bilder zu messen, empfiehlt Helch zunächst, die Anzahl der Follower zugrunde zu legen - und dann auch das gesamte Geschäftsergebnis unter die Lupe zu nehmen, um den Beitrag von Social Media zu messen.

Ein Beispiel: Die Digitalagentur Evernine hat für den Kunden Device Insight, einem mittelständischen IoT-Spezialisten, Stockfotografie für eine Omnichannel-Kampagne eingesetzt. Neben redaktionellen Beiträgen gab es Whitepapers, Social Media-Beiträge und Native Advertising - mit dem Ziel, Awareness und Leads zu generieren.

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Werbedisplay der Kampagne (Foto: © Evernine / iStock)

Mittels A/B-Testing stellte Evernine unter anderem verschiedene Banner-Bilder für die redaktionellen Beiträge gegeneinander oder wechselte das Bildmaterial auf der Landingpage aus.

Mit schnellen Ergebnissen, wie Hannes Beierlein, CCO und Mitgründer von Evernine, erklärt: "Die Conversion-Rate ist tatsächlich um 50 Prozent gestiegen, sobald die Bilder ein einheitliches Design hatten, zum Thema der Kampagne und zum Corporate Design des Unternehmens passten." Reiner Text-Content sei schon lange nicht mehr ausreichend, um sich in einer Welt des "Traffic Trading" im Web noch abzuheben, glaubt Beierlein. "Das richtige Foto- oder Videomaterial macht den Unterschied."

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