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Kriminelle nehmen Kryptomillionäre ins Visier. (Bild: stock.adobe.com)
Kryptowährung Bitcoin Kriminelle

Virtueller Millionär, reales Entführungsopfer

Kriminelle haben sich darauf spezialisiert, Kryptomillionäre zu entführen. Die Lösegeldforderungen erreichen Werte in Höhe von einer Million Dollar.

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Kryptowährungen wie Bitcoin lösen bei vielen Menschen Sicherheitsbedenken aus. Meistens geht es dabei um Cybersecurity. Tatsächlich entwickelt sich aber gerade eine sehr reale Gefahr: Offenbar gibt es Kriminelle, die sich auf die Entführung von Kryptomillionären spezialisiert haben. Dabei fordern die Entführer Lösegeld in Höhe von mehr als einer Million US-Dollar (aktuell rund 812.000 Euro). Zwar werden Maßnahmen getroffen, um diese Personen zu schützen, tatsächlich besteht aber noch immer ein massives Sicherheitsleck.

Die New York Times berichtet von Entführungsfällen in Thailand, der Ukraine und den USA. Kryptowährung funktionieren über Blockchain-Technologie. Die Bank als Intermediär entfällt also - ein Vorteil, sofern die Geldgeschäfte sauber laufen. Fällt die Bank als Kontrollinstanz für Überweisungen weg, haben aber auch Kriminelle ein leichtes Spiel. Zwar bieten Spezialunternehmen bereits Blockchain-Analysen an, mit denen zumindest kriminelle Transaktionen aufgedeckt werden können. Wer hinter einer solchen Überweisung steckt, können aber auch sie nicht entschlüsseln: Datentransfers laufen in der Blockchain anonymisiert ab. 

Wie die Verbrecher den Millionären auf die Spur kommen? Vermutlich, indem sie die Smartphones der Opfer hacken und sich so Zugang zu den relevanten Daten verschaffen. Oder die Attacken entstehen im ganz realen, persönlichen Umfeld.

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