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Adidas 2015 05 26 Adidas Infoscreen
(Bild: Infoscreen)
Out of Home B2B

Vier Tipps für digitale B2B-Außenwerbung

Die Vorteile von Digital Out of Home-Strategien (DOOH) für B2B-liegen auf der Hand: Digitale Screens und technologische Innovationen machen den Kanal flexibel und dynamisch. Vier Tipps, wie es klappt.

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Die technische Infrastruktur in unseren Städten macht DOOH zunehmend auch für B2B-Unternehmen attraktiv, die sich die Möglichkeiten personalisierter und hochlokalisierter Werbung zunutze machen wollen. Die zusätzliche Option, Kampagnen auch datenbasiert und programmatisch in Echtzeit ausspielen zu können, erhöht die so entstehende Wertschöpfung weiterhin. Marketer können so auf bisher ungeahnte Weise die Reichweite ihrer Werbebotschaft erhöhen und das Markenimage stärken.Was Markenverantwortliche von B2B-Unternehmen beachten sollten, wenn sie das Potenzial von DOOH-Maßnahmen voll ausschöpfen wollen, erklärt Steffen Ansorge, DOOH-Spezialist bei Adcity.

1. Kurz und gut – mit plakativer Werbebotschaft überzeugen

Die Zeitspanne, in der der potenzielle Kunde auf das Plakat oder den digitalen Screen blickt, ist relativ kurz. Bei einem Laufweg entlang des Bahngleises am Bahnhof etwa sind das im Schnitt nicht mehr als fünf Sekunden. In Wartesituationen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln ist der zeitliche Spielraum etwas größer. Daher gilt: Digitale Spots dürfen nicht zu lange sein, um die optimale Aufmerksamkeit zu erreichen und müssen mit einer griffigen, leicht zu erfassenden Werbebotschaft überzeugen.

2. Den richtigen Inhalt bieten

DOOH bietet die Möglichkeit, Werbebotschaften gezielt an verschiedene Zielgruppen auszuspielen und so Kaufimpulse zu verstärken. Die Herausforderung dabei liegt darin, die Werbebotschaften wirklich passgenau zu gestalten. Insbesondere B2B-Unternehmen müssen daher die technologischen Möglichkeiten von DOOH mit den richtigen Inhalten für jeweils unterschiedliche Lebenssituationen ihrer Zielgruppe kombinieren. Ein Beispiel: Business-Reisende sind unter der Woche am Flughafen sicher empfänglicher für aktuelle Produktwerbung ihrer Geschäftspartner als am Freitagabend, wenn sie sich nach ihrer Geschäftsreise aufs Wochenende freuen.

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3. Mediaplanung anpassen

Der programmatische Einsatz von Werbebotschaften gewinnt weiter an Bedeutung. So werden immer zielgenauere Reaktionen auf bestimmte Gegebenheiten im öffentlichen Raum möglich, die weit über das bisher bekannte "Wetter-Targeting" hinausgehen. Schon jetzt kann DOOH-Werbung individuell angepasst werden, um den Kunden bereits am Bahnhof, im Flughafen oder beim Betreten eines Bürogebäudes auf tagesaktuelle Angebote und Aktionen aufmerksam zu machen. Damit digitale Marketingmaßnahmen je nach Zielgruppe und Kommunikationsziel schnell, effizient und passgenau eingesetzt werden können, werden ausgefeilte Mediapläne immer wichtiger.

4. Digitale Kanäle verknüpfen

Digitale Außenwerbung sollte immer den Blick auf weitere digitale Touchpoints des Kunden behalten. So ist nicht mehr nur die junge, urbane Zielgruppe ‚Always-on’, sondern auch der Geschäftspartner – vom News-Check beim Frühstück, auf dem Weg zum Geschäftstermin oder beim Einkaufslistencheck für den Wochenendeinkauf. Marketer sollten die Möglichkeit nutzen, durch Verknüpfungen zwischen Mobile und DOOH ihre Kunden auch unterwegs zu erreichen und zusätzliche User-Daten zu generieren. Diese zahlen auf die programmatische Aussteuerung der Kampagnen ein und steigern so die Effizienz von Werbebudgets. Mobilfunkdaten rund um die OOH-Werbeträger helfen dabei, gezielt mobile Werbung auszuspielen und direkte Interaktionen, wie beispielsweise den Versand von Coupons zu ermöglichen.

Digitale Außenwerbung liefert also Reichweite auf der einen Seite, Punktgenauigkeit auf der anderen. Genau deshalb wird die Bedeutung des Kanals für B2B-Marken auch künftig zunehmen. Unternehmen können außerdem über diesen Kanal wertvolle User-Insights generieren, die auf die gesamte Marketingstrategie einzahlen.

Über den Autor: Steffen Ansorge leitet das deutsche Adcity-Team innerhalb der Havas Group und verantwortet unter anderem die Bereiche Außenwerbung und lokalisierte Kommunikation. Er blickt dabei auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Mediabranche zurück. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen wie Hugo Boss, Studiocanal und Beats Electronics.

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