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Mehr als eine Stunde täglich verbringt der durchschnittliche Verbraucher mit dem Ansehen von Online-Videos (Foto: stock.adobe.com)
Video Werbung Marketing

Vier Kanäle für erfolgreiche Online-Videowerbung

Obwohl Video bei Nutzern ein immer beliebteres Format ist, haben Werber mit Online-Videowerbung so ihre Probleme. Jörg Schneider, Head of Global Sales bei JustPremium, erklärt, mit welchen alternativen Kanälen Unternehmen ihrer Online-Videowerbung mehr Reichweite und Sicherheit verschaffen können.

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Mehr als eine Stunde täglich verbringt der durchschnittliche Verbraucher mit dem Ansehen von Online-Videos. Laut aktuellem Online Video Forecast der Medienagentur Zenith sollen es 2020 sogar schon knapp eineinhalb Stunden sein.

Werbende Unternehmen haben sich bereits darauf eingestellt: Die Ausgaben für Videowerbung lagen allein in Deutschland 2017 bei 420 Millionen Euro, europaweit waren es mehr als 5,28 Milliarden Euro – mit einem Wachstumsplus von knapp 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Doch Programmatic Advertising steht mit Videowerbung vor großen Herausforderungen - denn qualitativ hochwertiges Video-Inventar ist knapp und Brand Safety sowie standardisierte Messungen sind immer noch nicht garantiert.

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Video Ad Fraud und Brand Safety – Stolpersteine für Programmatic Video Advertising

Das grundsätzliche Problem mit Programmatic Video betrifft nicht nur kleine Publisher sondern auch Branchengrößen wie YouTube und Google. Wie schwierig dabei alleine das Platzieren von Video-Werbung im richtigen Umfeld ist, zeigen eben dort Vorfälle, bei denen Werbe-Videos bei unpassendem, zum Teil sogar imageschädigendem Video-Content eingebunden wurden.

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Weitaus größer aber ist der Schaden, der durch Video Ad Fraud und Fraudulent Traffic entsteht, wie eine Studie von Google aus dem vergangenen Jahr enthüllt. Vor allem der betrügerische Verkauf von gefälschtem Video-Inventar sowie der Verkauf auf überdurchschnittlich vielen Fake-Online-Marktplätzen gaukelt Käufern verfügbares Video-Inventar vor, das es gar nicht gibt.

Der Studie zufolge sollen die verkauften Video Ad Impressions 57 Mal höher sein, als in Wirklichkeit überhaupt zum Kauf zur Verfügung stehen. Auf dem deutschen Markt sind die Verluste aufgrund von Video Ad Fraud dank der weit verbreiteten Implementierung von Ads.txt zwar geringer – das Problem des fehlenden Video-Inventars löst dies jedoch nicht.

Mut zu neuen Formaten und neuen Kanälen zahlt sich aus

Um die Vorteile von Programmatic voll auszunutzen und Online-Video-Kampagnen erfolgreich zu platzieren, sollten Werber in puncto Werbekanal und Werbeformat umdenken. Diese vier Alternativen zum Werben über das Video-Inventar gibt es dafür.

Outstream Video Ads statt Pre-Roll-Werbespots

Während Pre-, Mid-, oder Post-Roll-Werbung wie klassische Werbespots innerhalb von Video-Inhalten eingebunden wird, können Outstream-Videos auf allen Webseiten direkt eingebunden werden. Also in den Bereichen, in denen auch die Banner-Werbung ausgespielt wird.

Die Ausspielung von Video Ads ist also nicht nur auf Publisher-Seiten beschränkt, die auch Video-Content bieten, sondern können so in jedem redaktionellen Premiumkontext erscheinen, sodass Publisher und Advertiser nicht mehr auf Video-Inventar angewiesen sind.

Um Brand-Safety-Fallen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich, innerhalb sicherer Publisher-Netzwerke zu bleiben. Dafür gibt es auch bereits Anbieter, die garantieren, dass die Video-Inhalte, nur bei Premium-Publishern ausgestrahlt werden, die regelmäßigen Kontrollen unterliegen.

Werbungtreibenden stehen dabei außerdem bereits innerhalb einiger Lösungen verschiedene Formate für verschiedene Kanäle zur Verfügung. Darunter zum Beispiel speziell für Mobile, um verschiedene Zielgruppe zu erreichen.

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Starkes Marketing für starke Marken

Digitalisierung soll Wachstum bringen, aber nicht nur für die Big Player. Der Mittelstand nutzt diese Chance ebenfalls für sich. Nur wie, ist die Frage. Wie agiert beispielsweise die Firma Sport Schuster in puncto Marketing? Das LEAD Bookazine zeigt, wie der Mittelstand das Marketing im digitalen Wandel gestaltet. Kundenbedürfnisse und eigene Werte – darum sollte es gehen.

Programmatic Digital Out of Home – digitale Außenwerbung automatisieren

Außenwerbung wird mehr und mehr digitalisiert, sodass mittlerweile auch im öffentlichen Raum Videowerbung gezielt platziert werden kann. Laut einer Probandenstudie der Marktforscher MediaAnalyzer erhalten Digital-out-of-Home-Werbeflächen (DOOH) ein Drittel mehr Aufmerksamkeit als ihre nicht-digitalen Pendants.

Die Betrachter können sich besser an Gesehenes erinnern und digitale Werbung wird als attraktiver und origineller wahrgenommen als statische Displaywerbung.

Voll automatisiert werden Kampagnen auf den digitalen Werbeflächen in den Städten ausgespielt, dabei lassen sich Faktoren wie etwa Wochentag, Tageszeit, Frequenz, maximales Budget und Kontext definieren. Sogar Echtzeit-Reportings sind möglich, sodass Kampagnen schnell und unkompliziert angepasst werden können.

Smart TVs als direkte Werbe-Plattform nutzen – OTT- und CTV-Formate

Nahezu die Hälfte der deutschen Haushalte ist laut einer aktuellen gfu-Studie (Gesellschaft für Unterhaltungselektronik) mit Smart-TVs ausgestattet und rund 61 Prozent davon sind ans Internet angeschlossen.

So haben sich für Werbungtreibende auch Smart-TV-Angebote wie sendereigene Mediatheken und Portale sowie Video-on-Demand-Dienste als lukrative Werbeplattformen etabliert.

Hier kann Videowerbung gezielt und direkt eingespielt werden. Ein weiterer Vorteil: Nutzer streamen TV-Inhalte gerne auch auf mobilen Geräten, sodass sie die Werbebotschaften auch unterwegs erreichen.

Instagram, Snapchat & Co. – hier sind junge Zielgruppen zu erreichen

Instagram ist die am schnellsten wachsende Social-Media-Plattform, bei Facebook werden weltweit die meisten Video-Anzeigen geschaltet und mit mehr als zwei Drittel Usern unter 25 Jahren hat Snapchat mit die jüngste Nutzerschaft. All das sollten Werber im Blick haben und ihre Videowerbung in sozialen Netzwerken platzieren.

Nutzen die Unternehmen auch hier Outstream-Videos, dann werden die Werbevideos den Usern im Newsfeed angezeigt und die Werber erreichen ihre Zielgruppe ebenfalls unabhängig vom Video Ad Inventory.

Formate wie Live-Streams und Stories lassen außerdem großen kreativen Spielraum zu. Die beiden Funktionen, die mittlerweile bei allen relevanten sozialen Medien angeboten werden, stehen auch Unternehmen für ihre Werbebotschaften zur Verfügung.

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Fazit: Werbetreibende müssen nicht an der Knappheit des Video-Inventars verzweifeln

Video Content ist aus dem Online-Medienkonsum nicht mehr wegzudenken, darum ist es für Unternehmen ein wichtiges und effektives Werkzeug zum Aufbau von Marken und deren Stories, zur Stärkung der Marken-Identität und zum Etablieren von Kundenbeziehungen. Auf dem Programm stehen Mini-Clips in den sozialen Medien, kurze Videos auf Video-Plattformen sowie Filme und Serien bei Streaming-Diensten.

Die vier Alternativen zeigen: Insgesamt müssen Werbetreibende nicht an der Knappheit des Video-Inventars verzweifeln. Strategien wie das gezielte Nutzen von Outstream-Videos und die Ausweitung auf Smart-TV-Angebote, Digital-Out-of-Home-Werbeflächen und eine sinnvolle Platzierung in sozialen Medien machen sie unabhängig vom knappen Video-Inventar.

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Über den Autor: In den vergangenen 15 Jahren hat Jörg Schneider seine Expertise in der Digital-Marketing-Branche bei Lycos, Hi-Media und Undertone ausgebaut. Aktuell ist er Head of Global Sales bei JustPremium. Hier hat er zahlreiche Werbekampagnen konzipiert sowie durchgeführt und war für die strategische Kooperationen mit Media-Agenturen, Brands und Medienunternehmen verantwortlich.

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