Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Social Network Social Media Facebook

Vernetzte Welt

Es gibt viele virtuelle Netzwerke und Communities. Seit einiger Zeit werden diese auch vermehrt genutzt, sich virtuell in der Realität zu verabreden und auszutauschen. Ein Überblick.

Es gibt viele soziale Netzwerke, die dafür da sind, um sich in der realen Welt zu treffen (Bild: Unsplash/Helena Lopes)
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neben den großen sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter gibt es unzählige weitere. Menschen tauschen sich in Foren aus, stellen Fragen in Communities, betrachten Vorbilder bei YouTube oder schreiben und diskutieren in Blogs über Kochrezepte. Aber wo bleibt die Authentizität? Wie real ist das alles?

Seit einiger Zeit werden Tools und Gemeinschaften immer beliebter, die die digitale Kommunikation ins reale Leben übertragen. User tauschen sich also virtuell aus, um sich real zu treffen. Virtualität trifft Realität - so entstehen ganz neue Ebenen der Kommunikation. Hier sind einige Beispiele.

1. Meetup

Die Plattform meetup gehört zu den bekanntesten Netzwerke. In verschiedenen Gruppen können sich User über die integrierten Foren zu verschiedenen Themen austauschen. Der Fokus liegt hier aber ganz klar auf der Interaktion in der Realität. So finden in den aktiven Gruppen regelmäßige Treffen, die sogenannten Meetups, statt. Die Bandbreite reicht hier über die klassischen Themen wie "Fotografie", "Java-Programmierung" oder "WordPress" und gehen bis zu speziellen Themen wie zum Beispiel "englisch Book Readers", "Gesellschaftsspiele spielen" oder "Immersives Lernen mit Virtual- und Augmented Reality".

Anzeige

Neben den bereits bestehenden Gruppen können auch neue angelegt und hinzugefügt werden. So entsteht ein Netzwerk mit Austauschmöglichkeiten zu fast jedem erdenklichen Thema in den meisten größeren Städten in Deutschland. Die Plattform ist mittlerweile so groß, dass auch offizielle Treffen schon bekannter Projekte dort organisiert und unterstützt werden. So werden zum Beispiel die WordPress-Meetups von der WordPress Organisation selbst unterstützt.

Das könnte dich auch interessieren: Das Internet ist auch nur ein Dorf

2. Nebenan.de

Nicht ganz frisch aber trotzdem noch relativ neu auf dem Markt ist die Community von nebenan. Nebenan.de soll den Kontakt zu den direkten Nachbarn stärken, denn gerade in großen Städten weiß man oft wenig über sie. So können hier Dienstleistungen gesucht, Werkzeug verliehen oder gemeinsame Kochabende organisiert werden. Spannend ist, wer bei der Anmeldung seine genaue Adresse angeben möchte, kann über verschiedene Stufen alle angemeldeten Nachbarn auflisten und so sehen, wer zum Beispiel aus demselben Haus, derselben Straße oder dem gleichen Viertel schon Mitglied ist. Außerdem gibt es hier Gruppen, die zu den verschiedenen Themen Austauschmöglichkeiten bieten.

Vor allem wenn man frisch in eine Wohnung oder ganz neu in die Stadt gezogen ist, bieten sich so praktische Möglichkeiten um die ersten Kontakte aufzubauen.

3. Congreet

Die Vernetzungsplattform Congreet verfolgt einen völlig neuen kreativen Ansatz. Laut Betreiber eigentlich schon seit 2013 aktiv, dann aber eingeschlafen und seit 2017 unter neuer Führung wieder online. Hier können sich sowohl Veranstalter von Kongressen als auch deren Besucher registrieren. Für die Teilnehmer der jeweiligen Konferenz ist das kostenlos, Auf Seiten der Veranstalter hängt der Preis von dem gewünschten Funktionsumfang und der zu erwartende Anzahl an Teilnehmern ab.

Die User können nun, wie üblich, ein Profil anlegen. Neben Foto, Kontaktdaten, Links zu Webseite, XING und LinkedIn, können Nutzer ein paar Sätze über sich schreiben und sich durch teilweise vom Veranstalter vorgegebenen Stichwörter und "Suche"- und "Biete"-Felder kategorisieren. Dadurch werden in der Übersicht die anderen Teilnehmer nach Übereinstimmungen sortiert und so potentiell interessante Besucher angezeigt. Diese können dann direkt angeschrieben werden um zum Beispiel einen Treffpunkt auszumachen.

Bumble

Bumble erinnert auf den ersten Blick an ein Dating-Portal wie etwa Tinder. Tatsächlich ist neben der Business-Funktion auch eine Dating-Funktion integriert. Natürlich aber können hier auch Freundschaften gesucht und gefunden werden. Bumble bietet damit gleich drei Funktionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten in einer App.

Alle Funktionen werden über die App gesteuert und nach dem Login kann eine Art "Standardprofil" mit Foto und ein paar grundlegenden Informationen angelegt werden. Im folgenden entscheidet sich der User, ob er "Dating", "Freunde" oder "Business-Kontakte" sucht. In allen drei Bereichen kann das Standard-Profil genutzt und jeweils angepasst werden. Nun kann überall mittels bekanntem "Swipe"-Prinzip nach links oder rechts gewischt werden. Wischen beide nach rechts, kann ein Chat aufgebaut werden um sich anschließend zu treffen. So weit, so bekannt. Der interessante Unterschied hier: Jederzeit kann der User zwischen den drei Ebenen "Freundschaft", "Dating", "Business" hin- und her wechseln.

Ctab Cover Contentbild
Die Zukunft des Arbeitens!

Jeder ist ersetzbar. Oder doch nicht? Unternehmen müssen umdenken. Das LEAD Bookazine 1/2019 zeigt Cases für erfolgreiches Employer-Branding und wie Karrierenetzwerke dabei helfen, beruflich gesehen zu werden. Außerdem im Heft: eine Anleitung für erfolgreiches SEO und die Wahl des richtigen Influencers.

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote