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Magdalena Rogl
LEADface Magdalena Rogl (Foto: W&V)
Business New Work Ethik

Unternehmenskultur: Es geht immer um Menschen

Die Digitalisierung wird oft als Naturgewalt dargestellt, die über die Gesellschaft hereingebrochen ist. Dabei ist Digitalisierung menschengemacht und erfordert den Willen zur Veränderung. Transformation wiederum erfordert in erster Linie: Teamwork.

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Wenn man im digitalen Umfeld arbeitet, hat man manchmal das Gefühl, jeden Tag kommt eine neue Technologie auf den Markt, die alles noch besser, noch schneller, noch intelligenter machen soll.

Aber nicht nur im digitalen Umfeld, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen ist die Digitalisierung allgegenwärtig. Und genau darum geht es: Die Digitalisierung ist überall. Es geht nicht mehr um digital oder analog. Der Zukunftsexperte Marcus John Henry Brown bringt es in seiner Videoserie The shape of change (absolute Empfehlung meinerseits!) auf den Punkt: „Forget digital.“

Veränderung ist Einstellungssache

Es geht allein um den Prozess der Veränderung. Change. Transformation. Wie auch immer man es nennt, es ist eine Einstellung: Offenheit für Neues, Mut statt Angst, Selbstvertrauen statt Ego, Hinterfragen statt Beharren. Es geht darum, eine Kultur der Veränderung zu schaffen, anstatt mit neuen Technologien Veränderungen erzwingen zu wollen.

Rosa Riera, verantwortlich für Employer Branding und Social Innovation bei Siemens, hat sich kürzlich damit auseinandergesetzt, wie die Zukunft der Arbeit aussehen wird und welche Skills besonders gefragt sein werden. Spannend dabei ist, dass vor allem sogenannte Soft Skills wie Problemlösungsfähigkeit oder Empathie auftauchen. Sie schreibt abschließend: „Es geht also im digitalen Zeitalter nicht primär um Technologie, sondern darum, wie wir diese Welt für uns gestalten wollen.

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Digitalisierung muss aktiv gestaltet werden

Genau hier liegt für mich ein besonders wichtiger Punkt: Beim Wort „Digitalisierung“ denken Viele an Einsen und Nullen. Aber es geht in erster Linie um Menschen und Kultur. Und die Digitalisierung ist nichts, was uns passiert, sondern etwas, dass jeder Mensch mitkreieren kann. Deshalb freue ich mich sehr, die digitale Bewegung mitgestalten zu dürfen und würde mich sehr freuen, wenn sich noch mehr Menschen dieser Bewegung anschließen!

Denn um als Gesellschaft zukunftsfähig zu bleiben, müssen wir eine Kultur der Veränderung schaffen. Eine Kultur, die offen ist, die nicht limitiert, sondern inspiriert. Gemeinsam mit YouGov haben wir vor Kurzem eine Studie veröffentlicht, die genau das belegt: Digitale Transformation ist eine Frage der Kultur und es liegt nicht primär daran, welche Technologien eingesetzt werden. Die Geschäftsführerin von Microsoft Deutschland, Sabine Bendiek sagt: „Veränderung gelingt am besten in einer Kultur des Vertrauens, in der die Mitarbeiter aktiv in den Transformationsprozess eingebunden werden.

Und ich glaube, Vertrauen ist genau der Schlüssel zum Erfolg. Denn Veränderung macht meistens erstmal Angst oder zumindest unsicher. Dinge, die wir nicht kennen; Wege, die wir noch nicht gegangen sind; Prozesse, die noch keiner getestet hat – es braucht Mut, sich darauf einzulassen. Und Mut entsteht durch Vertrauen. Vertrauen in unsere Gesellschaft, Vertrauen in Technologien, Vertrauen in die Zukunft und vor allem: Vertrauen in unsere Mitmenschen und in uns selbst. Denn am Ende geht es immer um Menschen.

Magdalena Rogl ist Head of Digital Channels bei Microsoft und Corporate Influencer im besten Sinne. Sie ist Patchwork-Mama von vier Kindern und setzt sich besonders für das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ sowie digitale Bildung ein.

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