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Ganz so bunt geht es bei dem Fahrdienst Uber immer noch nicht zu (Bild: Uber)
Demographie Uber

Ubers Diversity-Problem

Uber hat seinen zweiten Diversity-Report veröffentlicht. Er entstand unter dem neuen CEO Dara Khosrowshahi. Noch ist Luft nach oben.

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Uber hat seinen zweiten Diversity-Report überhaupt, und den ersten unter neu-CEO Dara Khosrowshahi veröffentlicht. Gleich vorweg: noch immer sind afroamerikanische Mitarbeiter (8,1 Prozent) und Angestellte mit südamerikanischen Wurzeln (6,1 Prozent) unterrepräsentiert.  

Insbesondere die Leitungsebene spiegelt nicht die ethnische Vielfalt des Unternehmenssitzes USA wider. Der prozentuale Anteil afroamerikanischer Mitarbeiter auf dieser Hierarchiebene liegt bei 2,8 Prozent, ein leichter Zuwachs im Vergleich zu den 2,3 Prozent des vergangengen Jahres. Bei den Mitarbeitern mit lateinamerikanischen Wurzeln notiert der Bericht 1,4 statt zuvor 0,8 Prozent. Der Frauenanteil hingegen sank von 22 Prozent auf jetzt 21 Prozent. 

Dieser Zustand dürfte in anderen Tech-Unternehmen nicht viel anders aussehen. Nur, dass die Öffentlichkeit bei Uber genauer hinsieht. So musste Travis Kalanick, Gründer und ehemaliger CEO des Fahrdienstes das Unternehmen unter anderem infolge von Diversity-Problemen verlassen. 2017 machte Susan Fowler, eine ehemalige Angestellte, ihre Erfahrungen mit Sexismus öffentlich.

Erste Veränderungen

Dara Khosrowshahi, der seit August letzten Jahres an der Spitze von Uber steht, versprach zu Amtsantritt einen Kulturwandel. Im aktuellen Report sagt er: "Bei Uber zelebrieren wir Diversity. Wir bauen eine Unternehmenskultur auf, in der sich jeder willkommen, unterstützt und herausgefordert wird. Damit Uber sein Potenzial entfalten kann, muss Diversity und Inklusion der Kern aller unserer Aktivitäten sein."

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Tatsächlich hat das Unternehmen unter Khosrowshahi Veränderungen erfahren. So engagiert sich Uber nun für Diversity-Initiativen wie Girls Who Code, BUILD, Technovation, Code.org oder SMASH. Und auch intern hat sich etwas bewegt. So verspricht der CEO Gleichberechtigung beim Lohn, unabhängig von Parametern wie Geschlecht oder Ethnie.

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