Anzeige
Anzeige
69817209 978813532461057 3025147334330679296 N
Social Snack Instagram Influencer

Trauern für PR? Influencerin kassiert für Instagram-Post einen Shitstorm

Kurios, komisch, kontrovers – die Social Media Welt ist vieles, nur nicht langweilig. Der Social Snack von LEAD hält dich immer auf dem Laufenden, was in den Communitys von Instagram, Facebook und Co. aktuell abgeht und heiß diskutiert wird. Heute mit: Influencerin Marissa Grossmann, die mit einem Instagram-Post eigentlich nur um ihre verstorbenen Liebsten trauern wollte - doch dann erntete sie einen Shitstorm.

Anzeige
Anzeige

Wie weit können Influencer für Werbeposts in den Social Media Kanälen gehen, ohne ihre Authentizität zu verlieren? Knapp 180.000 Follower folgen der Fashion-Bloggerin Marissa Grossmann auf Instagram. Mit einem Post hetzte sie jetzt die Community gegen sich auf und bewies, dass man als Influencer für manche Werbeaufrufe doch lieber etwas weniger makabere Themen wählen sollte.

"Sie würden es auch wissen wollen"

Auf dem Bild ist sie im Bikini mit ihrem Mann im Urlaub zu sehen. Die beiden posieren engumschlungen für die Kamera. Darunter schreibt sie: "Bis zum Mond und zurück! Wir genießen unser Leben in vollen Zügen für Meme, Michelle Blumenthal, Sam Allen, Aunt Sue, Gabe’s Grandparents, Lauren Marcus ... und all jene, die jeden Tag auf uns scheinen." Sie versuchen, nie einen Tag als selbstverständlich zu nehmen und immer dankbar zu sein. Jeder Tag zähle, schreibt die Influencerin. Soweit so gut. Der letzte Satz jedoch machte viele Nutzer sauer: "Und weil sie (die Verstorbenen) es auch hätten wissen wollen: Der Bikini ist von @montce_swim." Zusätzlich vertaggte Marissa Grossmann noch die Marke unter ihrem Post.

Die perfekte PR für den Badeanzug-Hersteller

Für die Marke Montce ist der Shitstorm ein gefundenes Fressen. Je mehr Kommentare - letztendlich egal ob positiv oder negativ - desto mehr Reichweite bekommt der Post. Und in diesem Fall gilt die Hater-Welle ja ausschließlich der Influencerin.

Anzeige

Marissa Grossmann fängt jedoch sofort an, alle Kommentare zu löschen, die ihr nicht passen. Das bekommt die Community natürlich auch mit und eine eine Nutzerin schreibt zu Recht: "Du kannst nicht alle schlechten Kommentare zu diesem Beitrag löschen. Du stehst in der Öffentlichkeit und solltest Gutes wie Schlechtes annehmen #shameonyou". Andere schimpfen: "Ich kann es nicht glauben, dass du einen Trauerpost für Werbezwecke missbrauchst" und "Die klassenlose und fadenscheinige Influencer-Kultur schafft es immer, mich zu verblüffen."

Shitstorms bei Influencern gibt es immer wieder. Wie zum Beispiel auch bei dem Instagram-Pärchen Cat und Elena, die ihre Fans um Spenden von 10.000 Dollar gebeten haben, um damit reisen zu können. Das sorgte natürlich für Ärger. Zu dem größten Influencer-Marketing-Fail gehörte auch die Kampagne der Waschmittelmarke Coral wegen überaus unauthentischen Produktplatzierungen der beteiligten Influencer.

Newsletter & Messenger

Mit dem LEAD Newsletter und dem LEAD Tech Newsletter immer top informiert zu allen Themen des digitalen Lebens. Egal ob beruflich oder privat. In deiner Inbox oder per Messenger.

Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote
Anzeige