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In Vision Tooltipp Lead Digital
Fotos: InVision
Tooltipp Design Software

Tooltipp: InVision

Designprozesse greifbar zu machen ist eine Herausforderung. InVision kann Prozesse, Freigaben und Abstimmungen in Designprojekten vereinfachen.

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Was ist InVision?

InVision ist ein browserbasiertes Prototyping-Tool für digitales Design, das als kostenlose und als Premiumversion verfügbar ist. Der Nutzer kann Screens hochladen, interaktive Mockups erstellen und sie unkompliziert mit allen Projektbeteiligten teilen. Für die unterschiedlichen Ansprüche in Projektteams bietet das Tool viele Funktionen, um Abläufe zu vereinfachen und zentral abzubilden. So braucht es bei Anpassungswünschen, Freigaben oder der Übergabe an die Entwicklung keine E-Mails, PDF-Exporte oder Screenshots mehr - all diese Prozesse und weitaus mehr können in hier organisiert werden, wie dieses Video von InVision zeigt:

Wie kann ich InVision beruflich nutzen?

Wir netzstrategen nutzen InVision primär für die Erstellung interaktiver Prototypen, zum Beispiel bei der Konzeption von Websites oder Applikationen. Dort können mehrere Screens hochgeladen und anschließend miteinander verknüpft werden. So lässt sich die Navigation durch eine Website erlebbar machen ohne, dass das Design bereits technisch umgesetzt ist. Auch einzelne Abläufe, wie zum Beispiel die User Journey innerhalb eines Check-Outs, lassen sich damit ideal abbilden. Fehler und Schwächen in Prozessen werden durch die Interaktivität schneller entdeckt und auch weniger designaffine Projektbeteiligte können die Funktion des Designs und die Auswirkungen von Anpassungen besser verstehen.

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Darüber hinaus lassen sich Moodboards, Styleguides oder auch Sammlungen von Bildern (zum Beispiel innerhalb eines Auswahlprozesses) sehr gut über die Board-Funktion darstellen.

Mittels der Freehand Funktion können auch mehrere Teammitglieder in Echtzeit Sketches erstellen und sich dazu austauschen. Eine tolles Feature, das mit dem InVision Toolkit Craft für Sketch genutzt werden kann.

Warum nutzen wir InVision?

Weil sich alle Designphasen eines Projekts über das Tool abbilden lassen - vom Sketching, über das Wireframing bis hin zur technischen Umsetzung. Designer freuen sich über die zahlreichen Schnittstellen, Synchronisation und Features. Entwickler können sich an automatisch generierten CSS-Bausteinen bedienen und der Projektmanager behält den Überblick. Außerdem ist die mobile InVision-App klasse, um auch unterwegs Kommentare zu beantworten oder auf Screens zuzugreifen.

Das sind die wichtigsten Vorteile, die aus unserer Perspektive für Invision sprechen:

  • Ein Ort für die Designabstimmung: In der Kommentarfunktion finden Änderungswünsche und Rückfragen ihren Platz. Mittels des Screen "Status" wird schnell ersichtlich, ob ein Screen final freigegeben oder noch in Arbeit ist.
  • One-Click Synchronisation mit Sketch: Wenn einzelne Screens mit einem Invision-Prototypen verknüpft wurden, können Änderungen an bestehenden Screens über nur einen Klick synchronisiert werden.
  • Mit Inspect die Umsetzung von Designs vereinfachen: Öffnet man einen Screen und wechselt in den Inspect Modus, können diverse CSS-Informationen ausgelesen und benötigte Assets heruntergeladen werden.
Screenshot Invision Inspect Modus
Die Inspect-Ansicht eines Screens (Foto: InVision)

Welche Fehler hat das Tool?

Trotz der vielen Vorzüge und Features hat InVision auch ein paar Macken: Zwar ist die Benutzeroberfläche sehr reduziert und visuell ansprechend aufgebaut, allerdings fühlt sich die Navigation innerhalb des Tools wenig intuitiv an und wir mussten uns erst daran gewöhnen. Außerdem kommt es bei der Arbeit im Team immer wieder vor, dass ein Screen innerhalb eines Prototypen aktualisiert wird. Da Kommentare nicht an ein Objekt angeheftet sind, kann es passieren, dass diese nach der Aktualisierung an der falschen Stelle erscheinen. Ende 2017 hat InVision angekündigt, 2018 die neue Version V7 zu launchen - mal sehen ob diese Fehler nach der Veröffentlichung behoben sind.

Was vermissen wir an InVision?

Wir würden uns wünschen, Teams in InVision anlegen zu können, um mit einem Klick Prototypen mit allen Teammitgliedern teilen zu können - aktuell muss noch jeder Nutzer einzeln hinzugefügt werden. Auch eine Historie wäre sehr praktisch, um den Verlauf und somit alle Anpassungen innerhalb eines Designprozesses nachverfolgen zu können.

Zudem können mittels des Toolkits Craft Screens innerhalb von Sketch verknüpft werden, um eine Interaktivität zu erzielen. In Sketch angelegte Verbindungen können jedoch nicht in InVision verändert, sondern nur neue hinzugefügt werden. Wir würden uns wünschen, dass dies in beiden Tools möglich ist.

Welche Alternativen haben wir ausprobiert?

In der Vergangenheit haben wir unter anderem Erfahrungen mit OmniGraffle oder auch Zeplin gemacht - die Zielgruppe von Zeplin sind allerdings eher Entwickler als Designer. Adobe XD könnte man als eine Kombination aus dem Designtool Sketch und InVision bezeichnen, allerdings muss man für Adobe-Produkte sehr tief in die Tasche greifen.  Adobe XD wirkt noch nicht ganz ausgereift und man entdeckt bei der Arbeit mit dem Tool einige Fehler.

Isabel Schrage hat schon im zarten Alter von 15 Jahren einen Blitzstart ins Influencer Business auf YouTube hingelegt. Als Projekt-Strategin mit Fokus auf Design, E-Mail-Marketing und SEO hilft sie Unternehmen beim Ausbau ihrer digitalen Präsenz. Kommt in jeder Stadt in jeden Club.

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