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TikTok Social Media Marketing

TikTok: Der neue Stern am Werberhimmel?

"TikTok wächst", "TikTok boomt", "TikTok greift an" – alles Aussagen, die in den vergangenen Wochen zur Video-App aus China in den Medien getroffen wurden. Doch was kann die App, von der jetzt sogar Instagram abkupfert, im Werbemarkt wirklich reißen?

Die Lip-Sync-App TikTok bietet ein unglaubliches Potenzial für Marken (Bild: AdobeStock/bloomicon)
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TikTok, ehemals bekannt als Musical.ly, polarisiert, das ist keine Frage. Die Lip-Sync-App, die vor allem von der jüngeren Zielgruppe geliebt wird, wurde erst vor drei Jahren vom Technologiekonzern Bytedance gegründet und war 2018 bereits die sich am schnellsten verbreitende mobile App der Welt. Im August 2019 landete TikTok mit weltweit 63 Mio. Downloads auf Platz 1 der Hitliste.

Das neue Werbeparadies für Marketer?

Doch viele Unternehmen haben den Nutzen dieser krassen Reichweite noch nicht richtig für sich entdeckt. Vielmehr schauen sie etwas skeptisch auf die App: "Da ist unsere Zielgruppe doch gar nicht aktiv!", sind die Aussagen, die hier getroffen werden. Im gleichen Atemzug folgt dann aber oft ein: "Wir wollen unsere Zielgruppe verjüngen, wie schaffen wir das?". Ein Klassiker. Aber Zeiten ändern sich und die vermeintlich unkonventionellen Videos werden das Social Media Marketing verändern – ob man will oder nicht. TikTok bietet zweifelsfrei ein unglaubliches Potenzial für Marken. Stand heute gibt es wenig Werbekonkurrenz im deutschsprachigen Raum. Genauso exklusiv ist auch die Zielgruppe, die exklusiv jung ist und damit exklusive Kooperationen möglich macht. Und es gilt festzuhalten: so nah an die junge Zielgruppe kommt man aktuell mit keiner anderen App.

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Was sind erfolgversprechende Beispiele?

Einige große Marken haben das Potenzial von TikTok bereits erkannt. In den USA hat sich die National Football League (NFL) eine exklusive Kooperation mit TikTok gesichert. Die amerikanische Musik-Industrie streut bewusst neue Clips in TikTok ein, lässt reichweitenstarke TikTok-Influencer dazu performen und das Ganze geht innerhalb kurzer Zeit viral. Auch deutsche Marken wie Punica und BMW haben die Werbemöglichkeiten bereits für sich erkannt und sind aktiv auf TikTok unterwegs. Und man stellt sich hier keineswegs die Frage, was das soll.

Vielmehr wirkt dieser Werbekanal jung, dynamisch, modern und vor allem authentisch – und alle, die etwas Gegenteiliges behaupten, bringen vielleicht einfach noch nicht den Mut auf, denselben Schritt zu gehen. In diesem Umfeld zu werben, könnte ein entscheidender, strategischer Vorteil sein, den man früh nutzen sollte.

Denn grundsätzlich gilt immer: Nicht die Unternehmen bestimmen den Markt, sondern die Konsumenten. Und die stehen nun mal auf Apps wie TikTok, Snapchat und Co.

Wie sollten Unternehmen mit dem Trend umgehen?

Die Devise lautet zunächst einmal: einfach ausprobieren! Da die Konkurrenz noch – und die Betonung liegt auf noch – kaum vertreten ist, sollten Unternehmen erstmal ein Gefühl für die App bekommen. Das funktioniert ganz gut, indem man sich täglich 15 Minuten mit der App auseinandersetzt. Und dann kann auch schon gestartet werden. Guter Content muss für TikTok anfangs nicht unbedingt aufwendig produziert sein, zum „Testen“ kann auch erstmal passender Content aus der Vergangenheit verwendet werden. In der App geht es aktuell noch vielmehr darum, Trends mitzumachen, als das Rad neu zu erfinden. Und die Reichweiten sind unglaublich hoch – ohne groß Budget auf die Posts legen zu müssen.

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Helge Ruff ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur für digitale Markenkommunikation OneTwoSocial aus München.

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Instagram und YouTube sind die großen Player im Influencermarketing. Das müssen sie aber nicht für den Rest der Zeit bleiben. Der Nachwuchs könnte ihnen Schwierigkeiten machen. TikTok etwa. Die Musik-App ist der neue Liebling der Marketer. Sie ist frisch, jung und kreativ! Mehr dazu jetzt im aktuellen LEAD Bookazine 3/2019.

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