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Der Black Friday ist der Shopping-Tag des Jahres (Foto: mauritius images / Geoffrey Robinson / Alamy)
Amazon Black Friday Michael Gronau

Thank God, it’s Black Friday

Weihnachten steht vor der Tür. Am Freitag gibt es den Shopping-Tag des Jahres, den Black Friday. Angebote, Tricks und Gefahren: LEAD klärt auf, damit du dir keinen Fehlkauf leistest.

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Die Händler reiben sich die Hände, die Kassen klingeln: Thank God, it’s Black Friday. So war es schon 2017 und so wird es am Freitag, den 23. November 2018 wieder sein. Denn die Kunden kaufen, als gebe es danach nie wieder Deals.

Woher kommt der Black Friday?

Wie so vieles: aus den USA. Den Freitag nach Thanksgiving nutzen viele Amerikaner für einen Brückentag, an dem sie erste Weihnachtsgeschenke kaufen.

Die Händler haben daraus den sogenannten Black Friday gemacht, der von Freitag bis zum darauffolgenden Montag läuft und auch schon Tage vorher beginnt. Bereits am vergangenen Montag ist bei Amazon die „Cyber Monday Woche“ gestartet.

Warum sind Menschen so wild auf Schnäppchen?

„Schnäppchen kommt ja von schnappen. Früher schnappten wir Kaninchen, heute Flachbildfernseher“, erklärte der Verhaltensforscher Hans-Georg Häusel jüngst bei Spiegel Online. „Wir denken, herrje, heute ist Rabatttag. Dann beginnt unser Jagdtrieb.“ Häuser bezeichnet die Schnäppchenjagd als „innere Gier. Rabatte schalten das Großhirn aus, da wird der Mensch zur Bestie“.

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Wie groß sind die Umsätze am Black Friday?

Seit 2005 stiegen die Suchanfragen bei Google nach den Begriffen „Black Friday“ und „Cyber Monday“ explosionsartig an. Die Marktforscher von RetailMeNot ermittelten für 2016 erstmals einen Black-Friday-Umsatz von über eine Milliarde US-Dollar.

Der Black Friday ist damit fast so wichtig wie das traditionelle Weihnachtsgeschäft im Dezember. Schon 2017 zeigte sich bei einer Studie von Marktplatz-KIX, ECC Köln und eBay, dass 43 Prozent der Händler zwar in der ersten Dezember-Hälfte den größten Umsatz erwarten, für die Cyber-Week rechneten aber bereits 38 Prozent (plus 7 Prozent) mit dem größten Umsatz.

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Wann startet der Black Friday?

Offiziell am Freitag, den 23. November. Aber eigentlich ist er schon gestartet. Amazon ist dabei seit Jahren traditionell für einen Frühstart bekannt. Bereits seit vergangenen Montag läuft auf den Seiten des Online-Händlers die sogenannte „Cyber Monday Woche“.

Alle fünf Minuten gibt es tausende neue vermeintliche Deals. Die Amazon-Aktion läuft bis Montag, dem Tag nach dem Black-Friday-Wochenende.

Auch interessant bei W&V: Kunden und Händler im Sog des Black Friday

Welche Händler nehmen noch teil?

Eigentlich jede bekannte Technik-Kette bzw. jeder bekannte Zubehör-Anbieter hat Angebote im Programm. Weil es immer wieder Gerichtsstreit um die Markenrechte am Black Friday gibt, tricksen viele Händler und benennen ihre Aktionen rund um den Black Friday leicht abgewandelt. Black Friday, Black Week, White Week, Red Friday – alles ist Black Friday, egal unter welchem Motto.

Welche Deals gibt es?

Der Rotstift wird nicht nur bei Zubehör, sondern auch bei vielen bekannten Gadgets angesetzt. Von Smart Home, zum Beispiel Philips Hue, Ring oder Blink, bis zu Tablets, Smartphones, Laptops und Monitoren wird alles zum angeblich „besten Preis“ in die Auslagen der Online-Shopregale gestellt.

Kann ich beim Black Friday wirklich sparen?

Viele Angebote sind tatsächlich zum Sonderpreis erhältlich. Aber eben nicht alle. Gern verkaufen Händler ältere Generationen von Geräten als tollen Deal, dabei gibt es längst eine neue und verbesserte Version des Produkts.

Alljährlich (und so auch diesmal) warnen die Verbraucherzentralen davor, dass Anbieter gern als Vergleichspreis die unverbindliche Preis-Empfehlung der Anbieter angeben. Dieser UVP klingt besonders hoch, ist aber in den meisten Fällen längst überholt. UVPs fallen gerade im Technik-Markt schon kurze Zeit, nachdem ein Produkt auf den Markt gekommen ist.

Lass dich also von einem solch „sensationellen“ Preisvergleich nicht blenden. Die Verbraucherzentrale NRW errechnete nämlich: Am Black Friday werden im Schnitt Rabatte von 50 Prozent versprochen. Tatsächlich liegt der reale Rabatt aber knapp unter 20 Prozent.

Wie behalte ich bei der Masse der Deals den Überblick über wirkliche Schnäppchen?

Wenn du einen Deal entdeckt hast, solltest du ihn nicht gleich abschließen. Vorher sollte unbedingt ein Gegencheck gemacht werden. Preise lassen sich am besten in kostenlosen Preissuchmaschinen wie zum Beispiel geizhals.de, billiger.de, guenstiger.de oder idealo.de vergleichen.

Erst dann siehst du, ob ein Schnäppchen wirklich zum günstigsten Preis abgegeben wird.

Was sind noch beliebte Tricks, damit ich zügig kaufe?

Lass dich nicht von Deal-Countdowns auf Angebotsseiten blenden. Auch wenn dort steht, das Angebot ende in ein paar Minuten, ist es in der Regel nur ein Trick von Händlern, um in möglichst kurzer Zeit noch schneller Umsätze zu generieren. Ein paar Stunden später tauchen die gleichen Deals dann wieder zum gleichen „Spar“-Preis auf.

Noch so ein Trick: Eine Angebotsseite suggeriert eine begrenzte Stückzahl („Achtung! Von diesem iPhone gibt es nur 100 Stück“). Meist eine Finte. Weitere 100 iPhones werden dann am Nachmittag verscherbelt – und noch 100 andere am Abend…

Auch auf Versandkosten solltest du achten. Ein toller Deal hilft nichts, wenn die Versandkosten extrem hoch sind (oder die Lieferzeit bis ins neue Jahr reicht, da der Anbieter den Deal gar nicht auf Lager hat).

Generell gilt: Kauf lieber bei bekannten Händlern als bei unbekannten, von denen du noch nie gehört hast.

Und wenn ich am Black Friday etwas kaufe, was ich später bereue: Kann ich dann umtauschen?

Die Experten von Finanztip.de erklären: „Beim Online-Shopping gibt es ein vierzehntägiges Widerrufsrecht. Einige Händler sind sogar so kulant und nehmen die Ware auch bis zu 30 Tage nach Kauf zurück. So ein verlängertes Rückgaberecht ist am Black Friday besonders wichtig, falls das Weihnachtsgeschenk nicht gut ankommt. Die gesetzliche Frist zur Rückgabe ist bis Heiligabend nämlich abgelaufen.“

Ist es am Black Friday und zu Weihnachten überhaupt schlau, auf Schnäppchenjagd zu gehen?

Eigentlich nicht. Wenn du ohnehin Weihnachten nichts verschenkst und auch selbst aktuell nichts benötigst, warte einfach bis nach Weihnachten.

Du wirst staunen, wie günstig die Preise etwa im Januar und Februar sind, wenn die feiertagsarmen Monate kommen und die Händler auch dann gezwungen sind, möglichst viel Umsatz zu machen.

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