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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Zum Teufel! Der beste drahtlose Kopfhörer kommt aus Berlin

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Zum Teufel! Der beste drahtlose Kopfhörer kommt aus Berlin

Teufel Real Blue
Hört, hört! Der Teufel Real Blue ist neuer Warentest-Sieger (Foto: Teufel)

Nichts gegen coole Ohrstöpsel wie Apples AirPods. Aber wer Musik wirklich mit Top-Sound genießen will, braucht immer noch große Bügel-Kopfhörer, die das ganze Ohr umschließen und beschallen, und die Umweltgeräusche abhalten. Stiftung Warentest hat 18 solcher Kopfhörer mit drahtlosem Bluetooth-Funk getestet, darunter Topmarken wie Bang & Olufsen, Sennheiser oder Bose. Doch der Testsieger kommt überraschend aus Deutschland. Der Teufel Real Blue aus Berlin für 170 Euro setzte sich mit der "guten" Note 2,2 durch. Kauftipp: Ihn gibt es für 230 Euro auch als Real Blue NC mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Fazit der Tester zum Sieger: "Klingt ausgewogen: gute Bässe und Höhen. Der Real Blue lässt sich über ein Touchfeld auf der Außenseite der Hörkapseln steuern. Das funktioniert aber nicht immer wie gewünscht. Solide verarbeitet, klappbar, Transportbox, Fernbedienung im mitgelieferten Kabel." Jeweils mit einer 2,3 landeten der Bang & Olufsen Beoplay H4 (210 Euro), der Sennheiser HD 4.40BT (Preistipp für 85 Euro!) und der Skullcandy Crusher Wireless (130 Euro) nur knapp hinter dem Teufel auf den nächsten Plätzen. Für den Skullcandy mit verstellbarer Vibrationsfunktion verwendeten die amtlichen Warentester erstmals die hippe Vokabel "bassfett" in einem Test. Ihr Urteil: "Er dürfte Hip-Hopper und Rocker begeistern."

Amazon: Software kündigt zu langsame Mitarbeiter

Amazon Feuern
Schwarze Zeiten für die Rechte von Mitarbeitern bei Amazon (Foto: The Verge)

Bei Amazon kündigt nicht der Chef die Mitarbeiter – sondern der Computer. Das gilt zumindest für das Logistikzentrum des Unternehmens in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland. Dort werden laut The Verge jährlich über zehn Prozent der Belegschaft entlassen, weil sie nicht die Vorgaben für Tempo und Effizienz erfüllen. Laut Dokumenten, die The Verge vorliegen, trennte sich Amazon dort zwischen August 2017 und September 2018 automatisiert von 300 der 2.500 Mitarbeiter.

Die Leistung wird dabei maschinell gemessen, und das System generiert bei zu schwacher Performance auch gleich die Kündigungen. Vorgesetzte müssen dabei nicht eingreifen, können die Entlassung aber noch manuell stoppen. Zur Überwachung der Arbeiter gehört auch die Funktion "Time off Task" mit der Abkürzung TOT, die misst, wenn die Beschäftigten nicht beschäftigt sind, weil sie beispielsweise auf die Toilette gehen. Amazon hat gegenüber The Verge den Einsatz des Systems eingeräumt. Bisher ist aber nicht bekannt, ob die Feuer-Automatik auch an anderen Standorten verwendet wird.

Neuer Tesla Roadster schafft über 1.000 Kilometer

2,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, mehr als 400 Spitze und 1.000 Kilometer Reichweite – mit diesen Werten bewirbt Tesla seinen für 2020 geplanten neuen Supersportwagen, die zweite Generation des Tesla Roadster. Er soll schlicht "das schnellste Auto der Welt" werden. Jetzt legte Elektroauto-Guru Elon Musk noch einen drauf. Durch Effizienzsteigerungen an Motor und Getriebe soll der Roadster mit einer Akkuladung nun sogar mehr als 1.000 Kilometer schaffen. Das kündigte Musk in einem Tweet an. Mit den gleichen Maßnahmen hat Tesla gerade auch die Reichweite von Model S und Model X erhöht. Wer Interesse hat: Die Startauflage namens "Founders Series" lässt sich auf der deutschen Tesla-Webseite ab sofort bestellen. Reservierungen erfordern eine erste Anzahlung von 4.000 Euro per Kreditkarte sowie eine Banküberweisung von 211.000 Euro innerhalb von 10 Tagen. Das dürfte dann aber der gesamte Kaufpreis sein.

Motorola: Der erste Blick aufs faltbare Razr

Motorola Razr Fold
Das neue Motorola Razr soll den ramponierten Ruf von Falt-Phones auf Vordermann bringen (Foto: SlashGear)

Samsung hat mit seinem ersten Falt-Phone Galaxy Fold einen epischen Flop gelandet. Ob und wann das Fold nach seinem Verkaufsstopp zurückkehrt, ist offen. Das Thema Falt-Handys bleibt dennoch heiß. Motorola will es dabei besser machen als Samsung. Der 2000er-Jahre-Klassiker Razr war ohnehin schon immer ein Klapp-Telefon. Nun sollen aber erstmals beide Hälften der Innenseite ein Display erhalten. Und zumindest auf den ersten geleakten Fotos, die SlashGear jetzt zeigt, ergibt das einen großen länglichen Bildschirm ohne sichtbare Nahtstelle. Als Größe werden 6,2 Zoll gehandelt. An der Außenseite soll es ein weiteres Display geben, hier sitzt auch die einzige Kamera des Falt-Razr. Auf den Fotos ist die eigenwillige Verpackung des neuen Razr zu sehen, die auch als Ladestation dienen könnte.

Fortnite: Darum wurde der Überlebens-Modus entfernt

Das so genannte "Siphoning" ist (beziehungsweise war) eine der umstrittensten Funktionen im Überspiel "Fortnite Battle Royale". Mit ihr haben Spieler eigene Lebenspunkte und Energie zurückerhalten, wenn sie Konkurrenten abgeschossen haben. Das trieb den ohnehin darwinistischen Charakter des Spiels auf die Spitze. Anfang April entfernte Epic Games kommentarlos das Siphoning aus den Standard-Spielmodi von "Fortnite". Erst jetzt erklärte der US-Entwickler die Gründe: "Ein Großteil der Spieler war dadurch frustriert, weil sie sich gegen absolute Topspieler mit hohen Energiewerten zunehmend chancenlos fühlten. Siphon hat dazu geführt, dass die besten zehn Prozent mehr spielten, während die übrigen 90 Prozent entmutigt waren und weniger spielten." Im Arena Mode bleibt Siphoning dagegen erhalten.

Das Ende vom LEAD: Hearthstone – Deutscher Zocker wird Vize-Weltmeister

Hearthstone ist ein Online-Sammelkartenspiel, das sich im Universum von "World of Warcraft" zuträgt. Hier kämpfen Goblins gegen Gnome, es gibt Kobolde, Katakomben und einen Hexenwald. Die Stars des Fantasy-Spiels sind längst Top-Verdiener: Der deutsche Hearthstone-Pro Torben "Viper" Wahl wurde am Wochenende bei der WM in Taipeh Vize-Weltmeister und kassierte dafür 150.000 Dollar Prämie. Er unterlag im Finale knapp mit 2:3 dem Norweger Casper "Hunterace" Notto, der mit 250.000 Dollar in seinen norwegischen Hexenwald zurückkehrt. Viper twitterte dennoch happy: "Macht Euch keine Sorgen um mich, ich hatte die beste Woche meines Lebens."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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