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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Jörg Heinrich Technik al dente

TechTäglich: Wisch – und weg! Aufregung ums neue Instagram

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die neue Technik-Kolumne von LEAD, die ab sofort von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Wisch – und weg! Aufregung ums neue Instagram

Instagram Wischen
We wisch to apologize: Die Instagram-Nutzer haben keine Lust auf eine neue Navigation (Foto: Instagram)

Es waren dramatische Minuten und Stunden auf Instagram: Facebooks Foto-Tochter hat versehentlich ein Update online gestellt, dass das seit acht Jahren liebgewonnene vertikale Scrollen in seinem Feed durch horizontales Wischen à la Tinder ersetzt hat. TechCrunch schreibt von einem "Schock" für die Nutzer, binnen Minuten hagelte es Proteste in den sozialen Medien. Instagram zog die Änderung kurz darauf zurück und entschuldigte sich: "Aufgrund eines Bugs haben einige Nutzer ihren Feed nicht in der normalen Art und Weise gesehen. Wir haben das Problem schnell beseitigt und entschuldigen uns für die Verwirrung", so ein Sprecher. Laut Firmenchef Adam Mosseri wollte Instagram die Neuerung (die mittelfristig nach weiterem Finetuning durchaus kommen könnte) nur für wenige Nutzer testen, schaltete das Update dann aber für einen viel größeren Kreis frei. Wie das "Wischstagram" künftig aussehen könnte, zeigt das YouTube-Video.

Samsung-Fernseher mit Tastatur

Samsung Remote Access
Bei Samsung soll der Fernseher mittelfristig den Computer ersetzen (Foto: Samsung)

Der total vernetzte Fernseher – so sieht Samsung die TV-Zukunft. Der Modelljahrgang 2019 der Koreaner soll sich dank des neuen Features "Remote Access" deutlich einfacher und komfortabler als bisher mit Smartphones, Tablets und Computern verbinden lassen. Dafür sorgen neue Apps sowohl für den Fernseher als auch für die damit verbundenen Geräte. Außerdem lassen sich Samsung-Fernseher künftig auch mit Tastatur und Maus bedienen, um darauf installierte Apps oder Spiele besser steuern zu können. Offenbar sehen die Koreaner ihre TV-Geräte langfristig als Computer-Ersatz im Wohnzimmer. Dank einer Zusammenarbeit mit dem Virtualisierungs-Spezialisten VMware könnte der Desktop von PC oder Mac künftig 1:1 auf dem Samsung-Fernseher erscheinen.

Jeder achte Online-Kauf wird zurückgeschickt

Online Shopping
Return to Sender, Address well known: Die Rücklauf-Raten im Online-Handel steigen weiter (Foto: 123rf.de)

Jeder achte Online-Kauf (12 Prozent) in Deutschland wird zurückgeschickt. Vor zwei Jahren waren es noch 10 Prozent. Das hat eine Umfrage des Technikverbandes Bitkom ergeben. 14 Prozent aller Befragten lassen dabei sogar mehr als 25 Prozent ihrer Einkäufe zurückgehen. "Die Retourequoten sind gerade in speziellen Warengruppen wie bei Kleidung enorm hoch und steigen von Jahr zu Jahr", so Bitkom-Expertin Julia Miosga. Frauen schicken mit 15 Prozent überdurchschnittlich viel zurück. Männern ist der Gang zur Post meistens zu doof, bei ihnen landen nur neun Prozent der Einkäufe wieder beim Händler.

Apple Music 2018 – diese Musik hast du gehört

Apple Music 2018
Fast so schick wie bei Spotify: Die Rückblicks-App "Music Year in Review" (Foto: iInnovate)

Die Wrapped-Funktion von Spotify, die einen persönlichen Jahresrückblick der 2018 gehörten Musik liefert, war zuletzt ein Riesenhit bei den Nutzern des Streamingdienstes. Bei Konkurrent Apple Music fehlt so eine Jahresbilanz. Doch hier springt nun die inoffizielle App "Music Year in Review" ein. Sie verrät die Zeit, die die Nutzer 2018 mit ihren Lieblingsmusikern verbracht haben, liefert Top-5-Hitlisten und einiges mehr. So ausgefeilt und detailverliebt wie Spotifys Wrapped ist die Apple-Music-App zwar längst nicht. Aber: Besser als nichts.

Deutsches Handynetz schlechter als in Polen und Albanien

D Handynetz
Schon wieder nur Edge oder UMTS: Das deutsche Mobilfunknetz macht Kummer (Foto: 123rf.de)

Schlechte Noten zum Jahresende fürs deutsche Mobilfunknetz. Laut einer Studie des Aachener Beratungsunternehmens P3 im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen hinkt Deutschland bei der Abdeckung mit 4G/LTE dem internationalen Standard weiter hinterher. Selbst ehemalige Ostblock-Staaten wie Polen oder Albanien liegen in Sachen 4G demnach vor der Bundesrepublik. Während in Ländern wie den Niederlanden, Belgien und der Schweiz der größte Teil der Provider auf LTE-Abdeckungen von über 90 Prozent kommt, liegt die Telekom als bester getesteter deutscher Netzbetreiber nur bei 75 Prozent. Vodafone schafft gerade mal 57 Prozent, O2/Telefónica liegt unter der 50-Prozent-Marke. Die Telekom kann es international deutlich besser, als sie es auf dem Heimatmarkt zeigt. Sie kommt in Polen und Albanien auf 80 Prozent LTE-Abdeckung, in Österreich auf 84 Prozent, und in den Niederlanden sogar auf 90 Prozent. Detaillierte Ergebnisse gibt es hier.

Das Ende vom LEAD: Gutes neues Jahr!

Fürs Jahr 2018 ist das tatsächlich das Ende vom LEAD und von TechTäglich. Wir wünschen einen guten Rutsch und melden uns am 2. Januar um 11 Uhr wieder.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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