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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne 5G

TechTäglich: Wie teuer wird 5G? Erste Infos zu den Tarifen

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Wie teuer wird 5G? Erste Infos zu den Tarifen

29082017 Bahn
DB/Pablo Castagnola

Heute geht in Barcelona der MWC zu Ende, auf dem das kommende Mobilfunknetz 5G eines der zentralen Themen ist. 2020 soll 5G auch in Deutschland kommerziell starten. Aber eine Frage ist bisher noch völlig offen: Wie sehen dann die 5G-Tarife aus? Wenn ein 1-GB-Film innerhalb von drei Sekunden aufs Smartphone lädt, dürften Flatrates mit 1 oder 2 GB keine Zukunft mehr haben. Tarife, die auf Datenmengen basieren, könnten generell verschwinden – zugunsten unlimitierter Flatrates oder von Tarifen, die sich nach der möglichen Geschwindigkeit richten.

Die Telekom verspricht bisher nur "attraktive Tarife" für 5G, doch aus den USA kommen nun erste Hinweise. Die dortige T-Mobile-Tochter sagte jetzt zu, ihre Preise mindestens drei Jahre lang nicht zu erhöhen, wenn die geplante Fusion mit dem Konkurrenten Sprint zustandekommt. Dies soll auch für künftige 5G-Tarife gelten, so USA Today. Bisher ist eine unlimitierte mobile Flatrate bei T-Mobile USA ab 70 Dollar im Monat zu haben. Das dürfte dann auch der Preis für eine 5G-Flat sein. In Deutschland kostet die unlimitierte Telekom-Flat bisher 79,95 Euro. Wenn der deutsche Mutterkonzern dem Vorbild aus den USA folgt, wäre das dann auch der Preis für 5G ohne Datenlimit. Ob bei günstigeren 5G-Tarifen das Tempo, doch wieder die Datenmenge oder andere Funktionen eingeschränkt werden, ist bisher aber noch völlig offen.

Glänzend und metallisch – die Instagram-Filter der Zukunft

Insta Filter
Heavy Metal – das ist der Instagram-Look von morgen (Foto: Johanna Jaskowska)

Fruchtiges veganes Avocado-Orangen Bruschetta im warmen Sonnenlicht – dass solche Bilder gut aussehen, dafür sorgen zahlreiche Instagram-Filter. Doch die Zukunft bei Facebooks Fototochter könnte ganz anders aussehen. Denn die Instagram-Filter von morgen sorgen für glänzende, metallische und surreale Bilder. Das ist das Ergebnis eines Beta-Programms, das Instagram vor einigen Monaten mit Filter-Designern gestartet hat. Sie sollen die Insta-Looks der Zukunft gestalten. Designer wie Johanna Jaskowska können dabei völlig neue Filter entwickeln und an ihre Follower weitergeben. Am beliebtesten sind dabei futuristische Filter wie aus einem Science-Fiction-Film, die Gesichter wie einen Alien oder eine Wasserleiche aussehen lassen. Influencer wie das Model Teddy Quinlivan arbeiten bereits damit, so The Verge. Instagram-Bilder sollen künftig nicht mehr "süß" aussehen, sondern wie moderne Kunst – zum Beispiel mit einem Filter, der einen Heiligenschein aus golden glänzenden Hotdogs um den Kopf schweben lässt.

Mercedes bringt Rennspiel ins Auto-Cockpit

Super Tux Kart
Vollgas voraus im Mercedes CLA – auch im stehenden Auto (Foto: Daimler)

Nie mehr Langeweile im Stau oder beim autonomen Autofahren – dafür sorgt Mercedes in seinem neuen Modell CLA. Denn auf dem Bildschirm des Daimler-Multimediasystems MBUX läuft künftig erstmals ein Rennspiel, das komplett mit dem Auto vernetzt ist. Diese Funktion präsentierte der Karrenbauer jetzt auf dem MWC in Barcelona. Das Spiel an sich ist wenig aufregend, der Mario-Kart-Klon "Super TuxKart" wurde erstmals 2007 veröffentlicht. Spannend ist aber die Einbindung ins Auto. Denn das Spiel wird mit Gas, Bremse und Lenkrad des CLA gesteuert. Driften klappt mit den Schaltwippen. Bei einem Unfall im Spiel strafft sich der Gurt. Beim Start wechselt die Cockpitbeleuchtung von rot auf grün. Und, so Auto, Motor und Sport: Je schneller der virtuelle Kartfahrer unterwegs ist, desto stärker bläst die Luft aus den Belüftungsdüsen, quasi als Fahrtwind. Das Spiel zeigt, wie On-Board-Entertainment künftig aussehen könnte. Solange das Auto noch nicht komplett autonom unterwegs ist, ist das Kartfahren aber im fahrenden CLA gesperrt. Autohersteller könnten mit solchen Spielereien künftig Geld verdienen – per kostenpflichtigem Download aus einem App Store.

Fortnite: Erste Live-Übertragung im deutschen Fernsehen

Esl Live
Fortnite Battle Royale – erstmals live im deutschen Fernsehen (Foto: Sport1)

Der Sender "eSPORTS1", eine Tochter von Sport1, zeigt am Wochenende die erste Live-Übertragung eines Fortnite-Turniers im deutschen Fernsehen. Von Freitag bis Sonntag (jeweils ab 14.20 Uhr) ist dort das internationale Turnier "ESL Katowice Royale – Featuring Fortnite" aus Polen zu sehen. Am Start sind laut Sport1 100 der weltbesten Fortnite-Spieler, die um ein Preisgeld von 500.000 Dollar kämpfen. Unter den Teilnehmern sind mit Liam "Kamo" Fillery für das Team Ghost Gaming, Yan "Fwexy" Kaur und Dominik "RazZzero0o" Beckmann auch drei deutsche Fortnite-Profis.

Apple: 50 Prozent Marktanteil bei Smartuhren

Jede zweite Smartuhr, die im letzten Jahr weltweit verkauft wurde, war eine Apple Watch. Das geht aus einer Studie von Strategy Analytics hervor. Laut AppleInsider kam die Apple Watch 2018 auf einen Marktanteil von exakt 50,0 Prozent. Die einzigen nennenswerten Konkurrenten Fitbit (12,2 Prozent), Samsung (11,8 Prozent) und Garmin (7,1 Prozent) hinken weit hinterher. Gegenüber 2017 stieg der Absatz an Smartuhren erneut um 54 Prozent, allein Apple verkaufte 22,5 Millionen Uhren.

Das Ende vom LEAD: Neues von gestern

Von Gestern
Wie gut, wenn man zuhause Telefon hat! (Foto: Arbeitsgemeinschaft Telefon)

TechTäglich, der Name deutet es bereits an, präsentiert täglich das Neueste aus der Technik. Aber auch die Vergangenheit hat viel Interessantes und Faszinierendes zu bieten. Und das Neueste von gestern, mit Werbung, Mode oder Zeitungen von früher präsentiert die großartige Webseite "Vongestern". Aktuelles Fundstück ist diese Anzeige der Telekom, pardon, der "Arbeitsgemeinschaft Telefon", die den Deutschen eine bahnbrechende Erfindung ans Herz legt – das Telefon: "Wie gut, wenn man zu Hause Telefon hat." LEAD will noch abwarten, ob sich die neue Technik durchsetzt, könnte sich eine Anschaffung aber vorstellen.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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