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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Wasserschaden bei der Arche Noah

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Wasserschaden bei der Arche Noah

Arche Noah
Zu viel Regen für die Arche Noah (Foto: Ark Encounter)

Das war nicht im Sinne des Erfinders! Die Besitzer der Arche Noah haben ihre Schweizer Versicherungen wegen eines Wasserschadens verklagt. Genau gesagt geht es um eine mit enormem technischen Aufwand gebaute Replica der Arche, die mit 155 Metern Länge und 16 Metern Höhe genau die Maße des Originals aufweisen soll. Die 2016 eingeweihte Zweit-Arche steht auf dem Gelände des religiösen Freizeitparks "Ark Encounter" in Williamstown im US-Bundesstaat Kentucky. Dort war es 2017 zu gewaltigen Niederschlägen gekommen, die einen Erdrutsch ausgelöst und Teile des Geländes schwer beschädigt haben. Die Betreiber verklagen ihre Versicherungen, die bisher die Zahlung verweigern, jetzt auf eine Million Dollar. Das biblische Schiff soll die Sintflut laut CNN gut überstanden haben – es wurde schließlich genau für diese unangenehmen Witterungsverhältnisse gebaut. Auch Tiere kamen nicht zu Schaden.

Zwölf Kerne: AMD zeigt Super-Chip zum halben Intel-Preis

Der US-Chiphersteller AMD hat auf der Technikmesse Computex in Taipeh seinen neuesten Super-Prozessor präsentiert, der Konkurrent Intel einiges Kopfzerbrechen bereiten dürfte. AMD-Präsidentin Lisa Su stellte den Ryzen 9 3900x mit zwölf Prozessor-Kernen vor. Er kostet laut TechCrunch mit Preisen ab 499 Dollar nicht einmal halb so viel wie das Intel-Pendant Core i9-9920X, das ab 1.189 Dollar in der Preisliste steht. Der AMD taktet mit bis zu 4,6 GHz, ist laut Hersteller 18 Prozent schneller als der Intel-Prozessor, und verbraucht statt 165 Watt nur 105 Watt. Intel hat bereits gekontert und praktisch parallel eine aufgebohrte Version seines Core i9-9900K mit einem Boost von bis zu 5 GHz präsentiert – der bisher schnellste je gebaute Intel-Prozessor. Forbes spricht vom "CPU-Krieg 2019".

Smartphone-Warentest: Viermal Samsung ganz vorne

Samsung Test
Simply the Test: Bei der Stiftung Warentest liegt das Samsung Galaxy S10+ ganz vorne (Foto: Samsung)

Die Stiftung Warentest hat ihr neuestes Smartphone-Ranking vorgestellt. Sie hat 23 neue Handys getestet. Und die Ergebnisse werden vor allem Samsung und seine Fans begeistern. Mit Noten zwischen 1,6 und 1,8 liegen das Galaxy S10+, das Galaxy S10, das Note 9 und das Galaxy S10e jetzt auf den ersten vier Plätzen der Bestenliste, die momentan 257 Geräte umfasst. Bestes Nicht-Samsung ist das Huawei P30 mit Note 1,9 auf Platz fünf. Das erste iPhone findet sich erst auf Platz acht, für das XR vergab Warentest eine 2,0.

Die Ergebnisse dürften einmal mehr Diskussionen auslösen. Dass das weltweit in Tests hochgelobte Huawei P30 Pro mit seiner Top-Kamera schlechter abschneidet als das günstigere P30, ist schwer nachzuvollziehen. Das gleiche gilt für die überaus akademischen Kamera-Tests der Stiftung, die im Labor mit "mehrachsigen Schwingerregern" durchgeführt werden, die aber beispielsweise beim Test des Google Pixel 3 wenig mit der Realität zu tun haben. Die iPhones vergaben wegen (angeblich) mäßiger Qualität beim Telefonieren und den von vielen Experten als praxisfern eingestuften Sturz-Tests bessere Noten. So liegt das iPhone XS wegen Note 4,1 für die Stabilität nur auf Gesamtplatz 36, obwohl es bei der für den Alltag entscheidenden Handhabung mit einer „sehr guten“ 1,4 die beste Note im gesamten Test erhält.

Microsoft wirft Huawei-Laptops aus seinem Store

Ms Huawei
Leider nicht mehr zu haben – Huaweis neuestes Laptop-Modell 404 Pro (Foto: Microsoft)

Die Schlinge um den Hals von Huawei zieht sich immer weiter zu. Microsoft hat jetzt die Laptops der chinesischen Firma aus seinem Online-Store in den USA entfernt. Die Links zu den Geräten führen nur noch zu Fehlermeldungen. Parallel hat Microsoft laut South China Morning Post die Lieferung von Windows-Lizenzen an Huawei eingestellt. Die Chinesen können damit neue Rechner nicht mehr mit Windows 10 ausstatten.

Bereits verkaufte oder bei Händlern lagernde Huawei-PCs sollen aber nicht betroffen sein, sie erhalten weiterhin alle Updates und Sicherheitskorrekturen. Daneben hat Huawei nun auch die Lizenz für die Nutzung von SD- und microSD-Karten verloren. Die SD Association, die die Rechte vergibt, hat das chinesische Unternehmen laut Engadget ausgeschlossen. In existierenden Geräten funktionieren die Speicherkarten weiterhin, für die Zukunft setzt Huawei auf sein eigenes Format "Nano Memory Cards".

Sony-Plan: PlayStation 4 und 5 zocken gegeneinander

Die PlayStation 4 und die für 2020 erwartete PlayStation 5 sollen nicht nur rückwärtskompatibel sein – ältere Spiele der PS4 laufen also auch auf der PS5. Bei seiner nächsten Konsolengeneration will Sony noch einen Schritt weitergehen und "Cross-Generation Gameplay" oder kurz "Crossplay" einführen. Das bedeutet: Nutzer der PlayStation 4 und PlayStation 5 können Hardware-übergreifend online gegeneinander antreten. Diese Möglichkeit gab es bisher bei zwei Konsolen-Generationen noch nie. PlayStation-Chef John Kodera kündigte an, dass die Kompatibilität mit dem Vorgänger "ein wichtiger Erfolgsfaktor" für die PS5 sein soll. Sony will damit die Attraktivität der neuen PlayStation steigern – und die PS4 als günstiges Einsteigergerät noch länger im Angebot halten. Die große Frage bleibt laut Spielemagazin MP1ST: Wie gut bekommt Sony die Balance zwischen Spielern mit unterschiedlich starken Konsolen hin?

Das Ende vom LEAD: Formel-1-Kunst bei Kickstarter

Giorgio Piola
Formel-1-Kunst von Giorgio Piola: Niki Laudas erster Ferrari, der 312B3 von 1974 (Foto: Kickstarter)

Der italienische Journalist und Grafiker Giorgio Piola gilt als der große Technik-Künstler der Formel 1. Seine Zeichnungen zeigen faszinierende Details der Rennautos – und das mittlerweile seit 50 Jahren. Zum Jubiläum bietet der 70-Jährige zwölf seiner bekanntesten Skizzen jetzt im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne an. Formel-1-Fans können sich unter anderem diese Autos an die Wand hängen: Lotus 72D, Ferrari 312B3, Tyrrell P34, Ferrari 312T4, McLaren MP4/2, Red Bull RB7, Mercedes F1 W07 und den Ferrari SF70H. Zur Auswahl stehen drei Varianten: Kunstdruck, gerahmt auf Aluminium, oder gerahmt auf Acryl. Die Preise beginnen bei 76 Dollar für einen Druck nach Wahl und reichen bis zu 3.696 Dollar für das komplette Zwölfer-Set auf Acryl.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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