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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Apple Netflix

TechTäglich: Warum Apple Netflix kaufen sollte

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Warum Apple Netflix kaufen sollte

Netflix Apple
Fusion in Aussicht? Ein Analyst empfiehlt Apple, Netflix zu kaufen (Foto: Thomas Olliver)

Wie kann Apples neuer Videostreaming-Dienst, der voraussichtlich im April startet, ein Erfolg werden? J.P. Morgan-Analyst Samik Chatterjee hat dazu einen handfesten Vorschlag: Apple sollte Netflix kaufen! "Wir sind der Meinung, dass Netflix die beste strategische Lösung wäre. Apple sollte versuchen, den erfolgreichsten Spieler in diesem Bereich zu übernehmen." Der Analyst plädiert dafür, dass Apple einen Teil seiner 250 Milliarden Dollar Barreserven in den Kauf eines Konkurrenten investiert. Er schätzt den Kaufpreis für Netflix und damit für die "Appflix"-Fusion auf 189 Milliarden Dollar. Der zunehmende Trend, Filme und Serien auf Smartphones anzuschauen, könnte demnach auch den iPhone-Absatz wieder ankurbeln. Und Analyst Chatterjee hat laut CultofMac noch zwei weitere Ideen für Apple-Übernahmen: Videospiele-Entwickler Activision Blizzard und Sonos. Homeaudio-Spezialist Sonos würde wohl "nur" 1,3 Milliarden Dollar kosten, und könnte für die Entwicklung künftiger Generationen des Apple-Lautsprechers HomePod überaus nützlich sein.

WhatsApp: Beleidigen unter Familienmitgliedern erlaubt

Schwiegermutter
Schimpfen bei WhatsApp erlaubt: Eine Schwiegermutter (Symbolfoto) muss nicht zur Schweigermutter werden (Foto: 123rf.de)

Das Beleidigen von Familienmitgliedern per WhatsApp ist erlaubt. Das hat nun das Oberlandesgericht Frankfurt/Main entschieden. Ein Mann hatte Klage eingereicht, weil seine Schwiegermutter offenbar regelmäßig Beschimpfungen und negative WhatsApp-Nachrichten über ihn verschickt hatte, unter anderem an ihre Schwester und an ihre Mutter. Sie beschuldigte ihren Schwiegersohn darin der Misshandlung von dessen eigenem Sohn – unter anderem mit einem Video und einem eigens erstellten "Protokoll". Die Schwiegermutter reichte deshalb auch Klage gegen ihn ein. Der erbitterte Familienstreit schwelt laut iTopnews bereits seit 2016, seit es zu einem Streit zwischen dem Kläger und dessen Ehefrau kam. Das OLG wies nun in zweiter Instanz die Klage des Mannes ab, der seiner Schwiegermutter die weitere Verbreitung diverser Aussagen über ihn verbieten lassen wollte. Die Familie, so das Gericht, sei ein persönlicher Freiraum, in dem sich die Mitglieder ohne juristische Konsequenzen mit ihren Verwandten aussprechen können. Die Schwiegermutter hat also das Recht, sich auch auf WhatsApp frei zu äußern – und muss nicht zur Schweigermutter werden.

Google: 1-Dollar-Arbeiter trainieren künstliche Intelligenz

Google Ai
Google trainiert seine AI offenbar auch mit zweifelhaften Methoden (Foto: 123rf.de)

Google hat offenbar 1-Dollar-Arbeiter angeheuert, um künstliche Intelligenz weiterzuentwickeln. Das berichtet das Magazin The Intercept. Die Billigarbeiter wurden demnach über die Zeitarbeitsfirma Figure Eight angeheuert, die dafür bekannt ist, dass ihre "Microworkers" besonders simple und stupide Jobs verrichten müssen. Google soll die Menschen unter anderem dafür eingesetzt haben, um wie in einem CAPTCHA Objekte zu erkennen und zuzuordnen. Die Software, die damit trainiert wurde, ist Teil des gemeinsamen "Project Maven" von Google und US-Verteidigungsministerium. Dabei soll künstliche Intelligenz menschliche Ziele und umgebende Objekte in Drohnenaufnahmen unterscheiden. Laut The Intercept wurden die Arbeiter nicht über ihren Auftraggeber und über das Ziel ihrer Tätigkeit informiert.

Heute: Letzte Chance für Flickr-Bilder

Flickr
Alles muss raus! Flickr löscht ab heute Inhalte, die über dem 1.000-Bilder-Limit liegen (Foto: Flickr)

Wer noch wertvolle Fotos bei Flickr liegen hat, sollte jetzt handeln. Denn ab heute erlaubt der Bilderdienst für unbezahlte Abos nur noch ein Limit von 1.000 Fotos. Bisher waren Daten von bis zu 1 TB kostenlos. Nutzer der Website, die letztes Jahr vom kalifornischen Fotospezialisten SmugMug übernommen wurde, haben zwei Möglichkeiten. Sie können entweder ein Pro-Abo für 49,99 Dollar im Jahr buchen, das unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos bietet. Oder sie sichern nun ihre Fotos. Denn ab sofort startet Flickr mit dem Löschen aller Inhalte, die über dem 1.000-Bilder-Limit liegen.

Galaxy S10 mit neuem Wi-Fi-Standard

Das Galaxy S10, das Samsung am 20. Februar vorstellt, ist eines der ersten Smartphones, das den neuen Funkstandard Wi-Fi 6 unterstützt, der – theoretisch – schnellere Datenübertragungen ermöglicht. Wie so häufig bei überstürzt eingeführten Samsung-Neuerungen ist der praktische Nutzen zunächst aber überschaubar. Denn Router, die mit Wi-Fi 6 arbeiten, sind bisher nur in minimalen Stückzahlen verfügbar, so The Verge. Zudem bietet der neue Standard für einzelne Smartphones keine allzu großen Geschwindigkeitssteigerungen. Er soll vor allem dazu dienen, das Tempo in Netzwerken mit vielen verbundenen Geräten zu steigern.

Das Ende vom LEAD: Der neue Pixar-Kurzfilm

Wer neue Pixar-Kurzfilme sehen will, musste bisher ins Kino gehen – und hoffen, dass die kleinen Kunstwerke im Vorprogramm laufen. Das ändert sich jetzt. Mit der neuen Talente-Initiative "SparkShorts" will die Disney-Tochter die Kurzfilme ihrer jungen Animateure und Regisseure nun auch im Internet präsentieren. Den Anfang macht "Purl", in dem Autorin und Regisseurin Kristen Lester die wunderbare Geschichte eines Wollknäuels an seinem ersten Arbeitstag erzählt.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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