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TechTäglich Facebook Kolumne

TechTäglich: Vorsicht! Tracker von Google und Facebook auch auf Sex-Webseiten

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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Vorsicht! Tracker von Google und Facebook auch auf Sex-Webseiten

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Wer in einer Arbeitspause heimlich eine Sex-Seite aufruft, sollte gewarnt sein (Foto: Sergey Zolkin / Unsplash)

Wer in einer Arbeitspause heimlich eine Sex-Seite aufruft, sollte gewarnt sein. Laut einem Bericht der New York Times konnten Forscher in der Studie "Tracking Sex" rund 22.000 Webseiten mit pornografischen Inhalten analysieren. Sie entdeckten dabei auf 93 Prozent der Sexseiten diverse Tracker, die im Schnitt User-Daten an sieben Dritt-Domains gesendet haben.

Tracker von Google und deren Tochterunternehmen Doubleclick fanden sich auf 74 Prozent der Seiten. 10 Prozent der Seiten hatten Facebook-Tracker.

Noch ein Problem haben die Forscher entdeckt: Nur 17 Prozent der untersuchten Sex-Seiten waren via HTTPS stark verschlüsselt. Die Gefahr, dass persönliche Daten auf den einschlägigen Seiten abgegriffen werden, ist also hoch.

Google und Facebook erklärten gegenüber der New York Times, man erstelle mit den Daten keine Werbeprofile. Facebook erklärte, die Nutzungsbedingungen erlaubten gar keinen Einsatz von Trackern auf Sex-Seiten.

Podcast und Streaming-Doku: Borussia Dortmund greift an

Dortmund Amazon Prime Video Doku
Stars und Legenden von Borussia Dortmund zeigen das Amazon-Prime-Video-Trikot (Foto: Amazon)

Bayern ist gewarnt, Dortmund macht schon vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison an allen Fronten Druck: Zum einen hat Dortmund-Rückkehrer Mats Hummels mit seinem Bruder Jonas einen Podcast bei Spotify aufgelegt, der von den Online Marketing Rockstars gepowert wird.

Zum anderen startet am 16. August bei Amazon Prime Video eine exklusive Doku-Serie mit dem Titel "Inside Borussia Dortmund". In vier Folgen gibt es einen Blick hinter die Kulissen des aktuellen Vizemeisters, gedreht in der vergangenen Saison:

"Inside Borussia Dortmund dokumentiert den furiosen Start in die vergangene Bundesliga-Saison, in der der BVB zu alter Stärke zurückgefunden und neuen Zusammenhalt entwickelt hat. Mit herausragenden Leistungen auf dem Grün katapultierte sich das lange ungeschlagene Team an die Tabellenspitze. Auf den starken Einstieg folgten jedoch erste Hindernisse und eine beschwerliche Rückkehr aus der Winterpause."

PS: Neben Amazon Prime katapultiert sich auch DAZN in die erste Liga. Der Streaming-Dienst übernimmt von Eurosport die Rechte an 45 Bundesliga-Spielen am Freitag, Sonntag und Montag. Passend dazu hebt DAZN den monatlichen Abo-Preis von 9,99 auf 11,99 Euro an. Wer die Jahresgebühr auf einmal zahlt, erhält einen Sparpreis von 119,99 Euro.

Slack reagiert jetzt erst auf Sicherheitsproblem von 2015

Slack
Der Gruppenmessenger Slack kämpft gegen eine Sicherheitslücke aus 2015 (Foto: Slack)

2015 konnten Cyberkriminelle Zugriff auf die Datenbank des beliebten Gruppen-Messengers Slack erlangen. Jetzt – vier Jahre später – haben die Betreiber erklärt, man werde bei etwa einem Prozent der Nutzer weltweit das Passwort zurücksetzen.

Während es 2015 noch hieß, man werde betroffene Kunden anschreiben, scheinen nun hunderttausende Kunden mit dem Passwort-Vorfall konfrontiert zu werden. Dazu gehören alle User, die vor 2015 bei Slack einen Account eingerichtet haben und bei diesem bisher nicht das Passwort geändert haben.

Derzeit hat Slack laut TechRadar mehr als zehn Millionen Nutzer, die täglich aktiv sind.

Slack erklärte die vier Jahre Verzögerung damit, dass man inzwischen neue Informationen über womöglich kompromittierte Anmeldedaten erhalten habe und daher erst jetzt reagiere.

Google sperrt Werbung von Online-Tickethändler Viagogo

Viagogo
So wirbt Viagogo auf seiner Startseite um Kunden (Foto: Viagogo/Screenshot: Gronau)

Der auch bei Verbraucherschützern umstrittene Online-Tickethänder Viagogo darf bei Google keine Suchmaschinen-Werbung mehr schalten. Dies habe Google in Folge zahlreicher Kundenbeschwerden entschieden. Man habe strenge Richtlinien, gegen die Werbungtreibende nicht verstoßen dürften.

Auf Viagogo können Tickets - zum Beispiel für Konzerte oder Sportveranstaltungen - weiterverkauft werden. Das Business von Viagogo hängt viel von Webtraffic über Suchmaschinen ab. Daher erklärte Viagogo gegenüber der BBC, man wolle das Problem mit Google zeitnah lösen.

Gegen Viagogo läuft auch in Deutschland ein Gerichtsverfahren. Im Juni hatten Verbraucherschützer erfolgreich gegen Viagogo geklagt, der Konzern legte aber Berufung ein. Der generelle Vorwurf: Kunden würden nicht merken, dass Viagogo nur Vermittler und nicht Verkäufer von Tickets sei. Somit bestehe für Viagogo-Nutzer das Risiko, dass Karten gar nicht geliefert oder zu überhöhten Preisen und großen Aufschlägen verkauft würden. Auch personalisierte Tickets, die über Viagogo angeboten werden, könnten unbrauchbar sein.

Laut dem Portal Heise hat zuletzt sogar die Band Rammstein davor gewarnt, Tickets für ihre Konzerte auf Viagogo zu kaufen. Käufer dieser Plattform würden keinen Einlass erhalten. Nur personalisierte Eventim-Tickets seien bei den Auftritten gültig.

"Haus des Geldes": Staffel 3 der Kult-Serie ab heute bei Netflix

Es ist soweit: Seit 9 Uhr ist wieder Binge-Watching-Time bei Netflix. Die Kultserie "Haus des Geldes" kehrt mit Staffel 3 zurück.

Die Serie war ein Überraschungs-Erfolg des Streamingdienstes. Dass eine spanische Serie (Originaltitel "La Casa de Papel") weltweit boomt, damit hatten selbst die Netflix-Bosse nicht gerechnet.

Natürlich wird an dieser Stelle nicht gespoilert. Nur soviel zum Inhalt der Season 3: "Sie waren entkommen, sie waren frei. Doch dann wird Rio geschnappt. Nun muss der Professor die Gruppe zusammentrommeln, um ihn mit einem verwegenen Plan zu retten."

Das Ende vom LEAD: Sonny sprüht vor Sauberkeit

Sonny ist auf Indiegogo heiß begehrt. Das portable Bidet, ungefähr so groß wie eine Halbliter-Wasserflasche, soll aus umweltschonenden Gründen das herkömmliche Toilettenpapier ersetzen. Der Spraymechanismus hilft nach dem Geschäft beim Saubermachen. Sonny wird dann am Waschbecken einfach wieder aufgefüllt. Die Spray-Funktion benötigt Strom, via USB wird Sonny dann wieder aufgeladen. Das Bidet to go wird ab Dezember produziert. Auf Indiegogo wurde das Finanzierungsziel bereits um 1400 Prozent übertroffen.

Damit wünsche ich dir ein geschäftiges Wochenende. Bis Montag bei TechTäglich!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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