Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Umsatzeinbruch – Was Apple jetzt tun muss

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die neue Technik-Kolumne von LEAD, die ab sofort von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Umsatzeinbruch: Was Apple jetzt tun muss

Apple Zahlen
Kein Liebes-Briefing – im Gegenteil: Tim Cook schreibt an die Investoren (Foto: Apple)

84 Milliarden Dollar Quartalsumsatz und eine Bruttomarge von 38 Prozent – solch eine "Krise" würde jedes Unternehmen der Welt gerne erleben. Doch für Apple bedeuten selbst diese tiefschwarzen Zahlen "Alarmstufe Rot". In einem "Brief an die Investoren" musste Konzernchef Tim Cook vergangene Nacht einräumen, dass Apple seine Umsatzprognose für das erste Quartal 2019 (das buchhalterisch am 29. Dezember endete) nicht einhalten kann. Statt wie prognostiziert von 89 bis 93 Milliarden Dollar Umsatz geht Apple vor allem aufgrund sinkender iPhone-Verkäufe nun nur mehr von 84 Milliarden Dollar aus – bis zu neun Milliarden Dollar unter den Erwartungen.

Die Gründe fasst die Macworld so zusammen: "Apple gibt allen die Schuld, außer sich selbst." Cook nennt in seinem Brief zahlreiche Ursachen: Der frühere Starttermin der neuen iPhones, der bereits in Q4 2018 fiel. Der starke Dollar. Lieferschwierigkeiten bei Geräten wie der Watch 4 oder den AirPods. Die Handelsstreitigkeiten mit China (sprich: Trump) und der dortige Absatzrückgang. Geringere Subventionen der Mobilfunkprovider. Und das Batterie-Austauschprogramm für ältere iPhones 2018.

Einen der zentralen Gründe spricht Tim Cook nicht explizit an: Um die überzogenen Erwartungen der Börsen doch noch erfüllen zu können, hat Apple zu stark an der Preisschraube gedreht. Praktisch jedes Produkt, das Apple 2018 auf den Markt gebracht hat, ist noch teurer geworden als der Vorgänger. Das iPhone XR (ab 849 Euro) und das iPhone XS (ab 1.149 Euro) sind in Sachen Technik, Design und Bedienung zwar nach wie vor exzellent – aber im Vergleich zur Konkurrenz viel zu teuer. Samsungs Topmodell Galaxy S9 gibt es dagegen schon ab 490 Euro. Was Apple 2019 braucht, sind wieder bezahlbare Geräte. Wenn sich ein iPad für (sehr vernünftige) 349 Euro anbieten lässt, muss auch ein iPhone für 650 bis 700 Euro machbar sein. Und unterhalb eines MacBook Air für mindestens 1.349 Euro (mit nur 128 GB Speicher!) braucht Apple ein zeitgemäßes Einstiegs-MacBook mit Retina-Display unter 1.000 Euro.

Die Schumi-App zum 50. Geburtstag

Michael Schumacher App
Die App zum 50. Geburtstag von Michael Schumacher (Foto: Keep Fighting Foundation)

Der heutige 50. Geburtstag von Formel-1-Legende Michael Schumacher dürfte eher ein stilles Ereignis sein, die Umstände geben nicht zum Feiern Anlass. Aber zumindest für die Fans des siebenfachen Weltmeisters hat die Familie Schumacher ein Präsent parat: Heute ist die neue offizielle Michael Schumacher-App für iOS und Android erschienen. Die App ist eine Art virtuelles Museum mit den wichtigsten Autos des Rekord-Champions, mit einem Rundgang über seine Kartbahn in Kerpen-Manheim, mit VR-Funktionen und vielem mehr. Im Laufe des Jahres sollen laut Ankündigung weitere Inhalte dazukommen, darunter auch Augmented Reality.

Fortnite: Musik als neue Waffe

Fortnite Boombox
Mit der verheerenden Boom Box fischert Epic Games nach neuen Nutzern (Foto: Epic)

Der Hype um "Fortnite Battle Royale" hat auch über Weihnachten und Neujahr keine Pause gemacht. Neueste skurrile Waffe ist eine Boom Box – ein Ghettoblaster, der Häuser und andere Bauwerke mit mörderisch lauter Musik und Bässen zum Einsturz bringt. Der Sound des Grauens, also eine Art virtuelle Helene Fischer, richtet mit einem einzigen Ton so massive Zerstörungen an, dass der Neubau von Gebäuden praktisch unmöglich wird. Gegenwehr ist so gut wie ausgeschlossen.

Android-Apps: Das waren 2018 die Top 10

Android Top 10
Dieses WhatsApp scheint sich tatsächlich durchzusetzen! Die Android Top 10 2018 (Foto: Statista)

Statista hat die Top 10 der 2018 in Deutschland meistgeladenen Android-Apps aufgelistet. Mit weitem Abstand Nummer eins bleibt WhatsApp mit 14,5 Millionen Downloads vor dem Facebook Messenger mit 9,9 Millionen und Snapchat mit 7,8 Millionen. Als Überraschung dürfen die Shopping-App Wish auf Platz vier mit 6,9 Millionen Downloads und das Spiel Wort Guru auf Platz sieben mit 6,1 Millionen Downloads gelten. Die in den Top 10 am häufigsten vertretenen Kategorien sind Social Media und Shopping (jeweils 3) sowie Kommunikation (2).

Windows 10 jetzt beliebter als Windows 7

Windows10
Geschlagene dreieinhalb Jahre hat Windows 10 gebraucht, um Windows 7 zu überholen (Foto: Microsoft)

Nach dreieinhalb langen Jahren ist es geschafft: Seit Ende 2018 ist Windows 10 das meistbenutzte Desktop-Betriebssystem der Welt. Mit einem Marktanteil von 39,2 Prozent hat Windows 10 laut Net Applications erstmals Windows 7 überholt, das "nur noch" auf 36,9 Prozent kommt. Dass das antike Windows 7, das im kommenden Oktober zehn Jahre alt wird, immer noch auf Platz zwei liegt, ist allerdings kein Ruhmesblatt für Microsoft – und ein massives Problem für die weltweite Datensicherheit. Insgesamt kommt Windows auf 87,7 Prozent Marktanteil, MacOS liegt mit 9,6 Prozent weit dahinter auf Platz zwei. Der Rest einschließlich Linux (2,1 Prozent) spielt kaum eine Rolle.

Das Ende vom LEAD: Jetzt nur noch nicht-lästige Funklöcher

Ein amüsanter Blick zurück ist auf Twitter aufgetaucht. Laut Aussage des damaligen CSU-Digitalministers Alexander Dobrindt von 2015 sind 2018 alle "lästigen Funklöcher" endlich geschlossen. Wir lernen daraus: Die Funklöcher, die Mobilfunknutzer bis heute überall in Deutschland erleben, sind zwar immer noch da – aber sie sind wenigstens nicht lästig.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

Anzeige
Themen
Apple Michael Schumacher Fortnite Android Windows Funklöcher
Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote