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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Twitter

TechTäglich: Tweets bearbeiten – so soll es funktionieren

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Tweets bearbeiten – so soll es funktionieren

Rechtschreibfehler oder inhaltlichen Unsinn in einem Tweet entdeckt, aber erst nach dem Abschicken – das ist dann doof. Denn auch 13 Jahre nach seiner Erfindung bietet Twitter keine Editierfunktion. Einzige umständliche Möglichkeit, einen Tweet zu korrigieren: Den fehlerhaften Text kopieren, dann den Tweet löschen und korrigiert neu posten. Kein Wunder, dass das Editieren auf der Wunschliste vieler Twitterer ganz weit oben steht. Und bald, so 9to5Mac, könnte es tatsächlich so weit sein: In einem ellenlangen Interview mit Podcaster Joe Rogan erklärt Twitter-Chef Jack Dorsey unter anderem, wie das Korrigieren funktionieren könnte. Demnach könnten Nutzer ihre Tweets nachträglich bearbeiten. Aber die ursprüngliche Version würde ebenfalls verfügbar bleiben – quasi aus Gründen der historischen Wahrheit. Die Nutzer hätten nach dem Abschicken zwischen 5 und 30 Sekunden Zeit, ihren Text zu überarbeiten. Innerhalb dieses Fensters wäre der Tweet für andere Nutzer noch nicht zu sehen. "Exakt dieses Konzept sehen wir uns derzeit an", so Dorsey.

"Und täglich grüßt das Murmeltier" als VR-Spiel

Der Kultfilm "Und täglich grüßt das Murmeltier" mit Bill Murray aus dem Jahr 1993 bekommt einen Nachfolger – aber nicht im Kino, sondern als VR-Videospiel. Sony Pictures hat jetzt das Spiel "Groundhog Day: Like Father Like Son" für die PlayStation-VR-Brille sowie für die Datenbrillen Oculus Rift and Vive vorgestellt. Held des Spiels ist Phil Connors Jr., also quasi der Sohn von Bill Murray. Er hängt ebenso wie einst sein Vater in einer Zeitschleife fest, die er erst verlassen kann, wenn er "den wahren Wert von Freundschaft und Familie erkennt". Das Spiel erscheint laut Engadget natürlich nicht sofort am "Groundhog Day" – sondern erst irgendwann im Laufe des Jahres 2019.

Passwort-Besitzer tot – Kryptobörse verliert 190 Millionen Dollar

Bitcoin Passwort
Nicht alles Gold, was glänzt: Ohne Passwort sind Bitcoins nutzlos (Foto: 123rf.de)

Ungewöhnlichste Technik-Nachricht des Tages: Die kanadische Kryptobörse QuadrigaCX kann ihren Kunden 190 Millionen Dollar in Bitcoins und in anderen Cyberwährungen nicht mehr auszahlen – weil ihr Gründer Gerald Cotten im Dezember in Indien unerwartet verstorben ist. Und der 30-Jährige war laut Coindesk der einzige, der das Passwort zur Freigabe der Guthaben kannte. Das Unternehmen muss nun Konkurs anmelden. Cotten war in Indien unterwegs, um ein Waisenhaus für Flüchtlingskinder zu eröffnen. Er starb dort kurz vor Weihnachten an der Darmerkrankung Morbus Crohn. Seine Witwe Jennifer Robertson soll zwar im Besitz von Cottens Laptop sein – der aber offenbar so gut gesichert ist, dass sich selbst versierte Hacker bisher keinen Zugriff verschaffen konnten.

Batteriehersteller bringt 26 Smartphone-Modelle

Energizer Smartphones
Schauen fast aus wie riesige Batterien – die Energizer-Smartphones mit Pop-up-Kamera (Foto: Energizer)

Ungewöhnlich ist auch diese Meldung im Vorfeld der Mobilfunkmesse MWC, die am 25. Februar in Barcelona startet. Batteriehersteller Energizer will groß ins Smartphone-Geschäft einsteigen – und in Barcelona gleich 26 (!) neue Modelle zeigen, die mit Hilfe des französischen Herstellers Avenir entstanden sind. Energizer verspricht einfache Handys und Smartphones in allen Preislagen, darunter auch Topmodelle mit ausfahrbaren Kameras, mit Falt-Bildschirm und einem gewaltigen 18.000-mAh-Akku. Hierbei soll es laut The Verge aber um drei verschiedene Handys gehen, das US-Unternehmen packt nicht all diese Funktionen in ein Smartphone.

Apple: Siri verliert ihren Chef

Siri Chef
Assistentin ohne Chef: Apples Siri (Foto: Apple)

"Hey Siri, wo steckt Dein Chef?" "Keine Ahnung." Apples nicht durchgehend hochintelligente Sprachassistentin hat ihren Boss verloren. Bill Stasior, der die Siri-Entwicklung seit 2012 leitete, ist laut TechCrunch nicht mehr in dieser Position tätig, soll aber offenbar bei Apple bleiben. Ob seine Versetzung damit zu tun hat, dass Siri in Sachen Sprachverständnis und Funktionen in den letzten Jahren immer weiter hinter Amazons Alexa und auch hinter den Google Assistant zurückgefallen ist, ist bisher nicht bekannt.

Das Ende vom LEAD: Die besten Werbespots vom Super Bowl

Die New England Patriots haben in einem bestürzend langweiligen Endspiel (leider) den Super Bowl gegen die Los Angeles Rams gewonnen. Spannender und spektakulärer waren die Werbespots in den Pausen, die beim Super Bowl traditionell für gewaltige Aufmerksamkeit sorgen. Von Serena Williams (für das Dating-Netzwerk Bumble) bis zu den Backstreet Boys (für den Nacho-Hersteller Doritos) waren jede Menge Superstars zu sehen. Und hier gibt’s gesammelt die besten Werbespots vom Super Bowl.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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